Ein Hund auf Reisen - Keine gestellten Abenteuer - Keine künstliche Dramatik - Nur das, was unterwegs wirklich passiert. - Offroad Abenteuer - Outdoor Survival - Overland Reiseberichte - Mit Hund Castor - Reisevideos. WWW.OVERLAND-4X4.DE
14.09.2026
Happy Birthday Castor - 2 Jahre 28 Länder und verdammt viel Welt in einer Hundenase
11.09.2026
Wie die jüngste Eskalation am Bab al-Mandab die globale Ölversorgung und die Dieselpreise trifft – Was bedeutet das für Overland Reisende
Die geopolitische Lage im Nahen Osten hat sich drastisch zugespitzt. Durch die Einnahme der strategisch entscheidenden Insel Mayyun (Perim) sowie der Hafenstadt Mokka kontrollieren die Huthi-Rebellen nun die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer. Damit halten sie die Schlüsselstelle des Bab al-Mandab direkt in der Hand – eine Nadelöhr-Passage, durch die unter Normalbedingungen täglich etwa 6 bis 8 Millionen Barrel Rohöl und Erdölprodukte fließen.
Der Zusammenbruch der Ausweichrouten
Meine neue Spülmaschine
05.09.2026
Dann lerne ich eben Russisch
Man säuft sich die Sache schön oder man fängt an, selbst nachzudenken.
Ich habe mich für Russisch entschieden. Nicht, weil ich plötzlich Putin zum Schwiegervater machen will, nicht weil ich Russland für das Paradies auf Erden halte und schon gar nicht, weil ich glaube, dass in Moskau morgens die Engel aufstehen und abends die Welt retten.
Ich lerne Russisch, weil ich die Schnauze voll davon habe, mir die Welt immer nur von anderen übersetzen zu lassen. Von Regierungen, lerlogenen Kanzlern, Nachrichtensendern und irgendwelchen EX-perten, die mir aus klimatisierten Fernsehstudios erklären, wie die Menschen in einem Land denken, in dem sie wahrscheinlich noch nie länger als einen Zwischenstopp am Flughafen verbracht haben.
04.09.2026
Camp Steska - Empfehlung
Ich habe das Lenkrad herumgerissen.
30.08.2026
Preisschock auf Russisch? Warum der Einkauf drüben trotzdem noch Lachsack-Niveau hat
Wer nach dem ständigen Kassensturz in mitteleuropäischen Supermärkten oder an den heimischen Zapfsäulen einen Blick gen Osten wirft, reibt sich verwundert die Augen.
In ihrem Video
29.08.2026
Der Alte und ich – eine Frage der Abstammung
Der Alte wollte es jetzt ganz genau wissen. Als ob es nicht reichen würde, mich anzusehen. Jeder halbwegs vernünftige Mensch erkennt doch, dass ich ein Mischling bin. Aber der Alte ist eben einer von diesen Menschen, die alles genau wissen wollen. Also hat er mir ein bisschen DNA geklaut und zu irgendwelchen Leuten geschickt, die den ganzen Tag Hundegene anschauen. Mehr als 1.800 genetische Marker haben die untersucht und mit einer Datenbank aus hunderten Rassen verglichen. Das Ergebnis war ziemlich eindeutig: Ich bin 38 Prozent Border Collie, 25 Prozent AmStaff Terrier, 19 Prozent Magyar Vizsla, 13 Prozent Berner Sennenhund, 4 Prozent Spinone Italiano und 1 Prozent Drahthaar Vizsla.
Ich finde, das klingt ziemlich beeindruckend. Fast wie eine schlechte Rockband aus sechs
28.08.2026
Die Welt ist nicht in Ordnung. Aber hier geht’s.
Es gibt Orte, an denen die Welt noch in Ordnung ist. Natürlich ist das gelogen. Die Welt ist ein kaputter Laden. Überall stehen Idioten hinter den Tresen und verkaufen dir Angst, Karriere, Status und irgendeinen anderen Scheiß, den du angeblich brauchst, bevor du endlich zufrieden sein darfst.
Aber hier vor meiner Scheune ist davon gerade nicht viel zu sehen. Zweihundert Jahre alter Bauernhof. Drei Würste auf dem Grill. Eine Flasche Blaufränkisch, die langsam ihrer endgültigen Bestimmung entgegengeht. Ich sitze mit nacktem Oberkörper davor und schwitze trotzdem wie ein alter Hafenarbeiter im Hochsommer. Der Ventilator läuft neben mir und schiebt die heiße Luft von einer Seite zur anderen. Ein ziemlich sinnloses Gerät, aber immerhin einer der wenigen Kollegen, die ich heute noch dulde.
Im Garten zirpen die Zikaden. Sie haben keine Meetings. Keine Quartalszahlen. Keine Kunden, die um 22:17 Uhr noch schnell eine „kleine Sache“ brauchen. Sie zirpen einfach. Und vielleicht haben sie damit mehr vom Leben verstanden als wir.
27.08.2026
Die Sturzflut an der Nepal-Tibet-Grenze: Was geschah – und was sie für Overlander bedeutet
27. August 2026 Was ist passiert - Am Morgen des 26. August 2026, gegen 8:40 Uhr Ortszeit, raste eine gewaltige Sturzflut durch das Lhende-Khola-Tal und weiter entlang des Trishuli-Flusses an der Grenze zwischen Nepal und der Tibetischen Autonomen Region (China). Auslöser war ein geologisches Ereignis in den Bergen oberhalb von Gyirong County auf tibetischer Seite – vermutlich eine Kombination aus Bergsturz und dem Bruch eines natürlich aufgestauten Sees, ähnlich einem Gletschersee-Ausbruch (GLOF). Das Ereignis war so massiv, dass es sogar von Seismometern in den USA und Deutschland registriert wurde.
Die Flutwelle traf die Distrikte Rasuwa und Nuwakot in Nepal mit voller Wucht und wälzte sich weiter Richtung Süden. Mindestens 19 Brücken und rund 40 Kilometer Straße wurden weggerissen.
23.08.2026
Henry – der Hund, der blieb - RIP Henry
![]() |
| Marokko 2016 |
Vor 10 Jahren habe ich in Marokko Henry kennengelernt. Einen Rhodesian Ridgeback. 60 Kilo groß, kräftig und beeindruckend. Und doch einer der liebsten und aufmerksamsten Hunde, die ich je kennenlernen durfte.
16.08.2026
Wie langsam kann der Alte eigentlich fahren?
„Wie schaffst du das eigentlich mit der Geschwindigkeit im Lkw? Wie kommst du damit zurecht, so langsam zu fahren?“
Früher war der Kerl offenbar schneller unterwegs.
Ich habe die alten Geschichten gehört. Land Rover. Defender. Discovery. Jeep. Flotte Kisten, kräftige Motoren und immer schön auf die Tube. 140 150 180. Als hätte er einen Arsch voll Termine und der Teufel würde hinter ihm herfahren. Heute fährt er Lkw. Und plötzlich hat er Zeit. Verdammt viel Zeit.
15.08.2026
Neu auf Offdoor: Comicstrips für die Lesefaulen! 🎨🐕
Künftig erwarten euch vielleicht regelmäßig kleine Strips über das wahre Overlander-Leben – mit allen Pleiten, Pech, Pannen und Wüsten-Highlights. Vielleicht aber auch nicht wenn es mir zu blöd wird. :-)
Schaut vorbei, schmunzelt mit und gebt Bescheid, wie euch die neue Bildsprache gefällt!
Der erste Strip zu unserem Artikel: "Genau 2 Jahre. Über 80.000 Kilometer. 28 Länder und unzählige Begegnungen." in den folgenden ersten Versuchen mit der KI.
09.08.2026
Blut, Schweiß und Wüstensand: Mauretanien ungeschönt - Die Sammlung der Videos meiner letzten Reise gemeinsam mit Castor
Hunderte Kilometer Weichsand. Chinguetti liegt hinter uns wie ein verblasster Kater, Ouadane irgendwo da draußen in diesem kochenden Nichts. Vierzig Liter Sprit versoffen, während der Motor schrie wie ein geschundener Gaul, der nicht verrecken will. Pisten, die vor Jahrzehnten mal eine Idee waren und heute nur noch Staub und Einbildung sind. Der Passo de Soufa hat uns gezeigt, was Orientierungslosigkeit wirklich bedeutet – wenn GPS, Karte und Bauchgefühl gleichzeitig aufs Maul fallen. HIER nun die gesamte Playlist Mauretanien
07.08.2026
Was mir ein mauretanisches Zebu über die steirische Jammerkultur beigebracht hat
Ein paar Fliegen tanzen auf meiner Nase, während ich den Kopf aufs kühle Pflaster in unserem Bauernhof drücke. Der Alte sitzt drinnen, tippt in seine Tasten, schüttet steirischen Wein nach und murmelt Flüche über das Thermometer.
Ich bin Castor – ein wildehemaliges Gesamtkunstwerk, ein bunter Mischmasch aus Border Collie, American Staffordshire Terrier, Vizsla, Deutsch Drahthaar, Berner Sennenhund und gesundem Menschenverstand. Ich habe vier Pfoten, zwei offene Augen und eine Nase, die den ganzen Wahnsinn dieser Welt schon auf drei Meilen Entfernung riecht.
![]() |
| www.vol.at/notschlachtungen-wegen-duerrebedingten-futtermangels |
05.08.2026
Der indische Bienen-Killer mit den gelben Socken
Eine LiveReportage vom Bauernhof in der Oststeiermark
Es war heute 05. August 2026 drei Uhr nachmittags in der Oststeiermark
Ich saß auf einer leeren Bierkiste hinterm Schuppen, beobachtete den Rost am MAN und dachte über den Sinn des Ganzen nach
03.08.2026
Von Marokko bis zur Schweiz: Ein Tisch voller Devisen und die dreckige Wahrheit über Geld
Sogar das Rumpeln meines Magens klingt heute träge. Und was macht der Alte? Sitzt in der Scheune im Schatten, schwitzt sich einen ab und breitet auf dem Spieltisch sein gesammeltes Altmetall aus.
Er nennt es „Schätze sortieren“ oder „Kassensturz für die nächste Tour“. Ich nenne es: Völlig bekloppt bei dieser Hitze aber aus seiner Sicht das was man mit überschaubaren Bewegungen noch machen kann um die Langeweile zu vertreiben. Der MAN ist noch nicht ganz fertig, beim ISUZU ist die Kabine runter zum Verkauf und etwas davon reisefertig zu machen ist bei den Temperaturen der kommenden Tage (zwischen 37-38 Grad) für den Alten zu schweißtreibend.
Seit einer gefühlten Ewigkeit lässt er Münze für Münze auf ein graues Tuch scheppern. Kling, klang. Jedes Mal zucken meine Ohren, aber Leckerlis kommen dabei natürlich nicht herum. Nur dieses metallische Zeug, das nach altem Schweiß, Staub und verbrauchten Grenzübergängen stinkt. Er glotzt auf den Haufen, als wollte er herausfinden, ob wir damit auf der nächsten Reise wenigstens ein paar Kilometer weit kommen.
Ich kann ihm die Antwort auch ohne Brille geben: Vergiß es, Alter.
02.08.2026
Genau 2 Jahre. Über 80.000 Kilometer. 28 Länder und unzählige Begegnungen.
Fast auf den Tag genau, in der ersten Augustwoche vor zwei Jahren, habe ich einen Schritt gewagt, vor dem viele zurückschrecken. Nicht, weil er besonders mutig war. Sondern weil er unbequem ist. Ich habe aufgehört, mein Leben nach den Erwartungen anderer auszurichten. Ich wurde Privatier. Bin als Migrant nach Österreich und reise von dort aus. Diese Woche habe ich meine Allerletzte Gewerbesteuer und die letzte Einkommensteuer 2024 in Deutschland überwiesen und die letzte Rechnung meines Steuerberaters gezahlt. Es hat besonders geschmerzt wenn ich sehe, was mit der Masse an Geld die ich in den letzten 25 Jahren an Steuern und Abgaben gezahlt habe, von den letzten reGIERungen gemacht wird. SO WHAT.....
Viele glauben, das sei gleichbedeutend mit Ruhestand. Mit Nichtstun. Mit Golfplatz, Kreuzfahrten und dem täglichen Blick auf die Uhr oder Primeln im Garten setzen. Für mich bedeutet es das Gegenteil.
29.07.2026
Warum ich auf meinen Reisen Militärkleidung und Ausrüstung nutze
![]() |
| Mein Regenanzug der belgischen Armee |
Es muss funktionieren. Immer. Mehr nicht. Deshalb besteht ein Großteil meiner Ausrüstung aus militärischem Zeug. (Artikel enthält Werbelinks zu Herstellern und Amazon)
26.07.2026
Was wir eigentlich machen, wenn wir zu Hause sind
Blödsinn. Die Wahrheit fängt erst an, wenn wir wieder zu Hause sind.
24.07.2026
Warum Einsamkeit der größte Luxus geworden ist
Wir waren mit kleinen Gruppen unterwegs. Vier oder fünf Fahrzeuge. Manchmal zwei Fahrzeuge, zwei Menschen und zwei Hunde. Das war wahrscheinlich die beste Variante. Und dann waren wir sehr oft alleine. Eigentlich die meiste Zeit. Und irgendwann habe ich begriffen, dass genau das der größte Luxus geworden ist.
Nicht das Fahrzeug. Nicht die Freiheit,
21.07.2026
Der Alte friert. Im Juli. - Geht es wieder los?
Das ist gut. Denn wenn der Alte friert, beginnt er über das Wegfahren nachzudenken. Und genau das tut er gerade. Mauretanien war eigentlich der Plan. Noch einmal zurück in die Wüste. Länger. Weiter. Dorthin, wo der Sand bis in die letzten Ritzen kriecht und der Alte nach drei Tagen aussieht, als hätte er sich mit einer Straßenbaumaschine geprügelt.
18.07.2026
Das Ende der günstigen Kommunikation auf Weltreise: Starlink streicht beliebte Roaming-Tarife
Wer mit dem Wohnmobil oder dem Expeditionsmobil die Welt erkundet und dabei auf stabiles Satelliten-Internet setzt, muss jetzt tief in die Tasche greifen. SpaceX zieht die Zügel bei seinen Roaming-Bedingungen drastisch an: Ab Mitte August 2026 greift eine fundamentale Tarifreform, die das Budget von Langzeitreisenden und digitalen Nomaden massiv belasten wird.
Die bisherigen, extrem beliebten Tarife „Reise 50“ (bzw. Reise 100 GB) ab 40 € und „Reise Unlimited“ für rund 89 € bis 95 € im Monat fallen für den weltweiten Langzeiteinsatz weg oder werden stark beschnitten. Wer sich länger als 1 Monat außerhalb des europäischen Heimatkontinents aufhält, wird zu einem drastischen Upgrade gezwungen: Der Wechsel in den „Global Priority“-Tarif für stolze 250 € im Monat wird zur Pflicht wenn Du nicht in Dein "Heimatland" (in unserem Falle Europa) zurück kehrst.
Das 1-Monats-Limit: Europa als Grenze
15.07.2026
Schwergewicht-Bergematerial von Militär und Feuerwehr
Warum ich meinen 7,5 Tonner künftig mit britischen Militär-Sandmatten und pneumatischer Hubkraft rette
Wer mit einem ausgewachsenen Expeditions-Lkw abseits befestigter Straßen reist, lernt schnell Demut vor dem Gewicht des eigenen Fahrzeugs. Mit rund 7,5 Tonnen Gesamtgewicht ist man auf weichem Untergrund kein schwebender Federball mehr, sondern eine gewaltige Kraft, die sich bei Fahrfehlern oder tückischem Terrain unbarmherzig tief eingräbt. Die Standard-Ausrüstung bestehend aus robusten Bergegurten, einem kinetischen Bergegurt, hochfesten Schäkeln, einer starken Seilwinde und klassischen Kunststoff-Sandboards gehört natürlich zum Pflichtprogramm. Letzteres werden wohl nur zur Einmalnutzung dienen, denn ab einer gewissen Gewichtsklasse geraten diese „üblichen Verdächtigen“ an ihre physikalischen Grenzen.
Um für extreme Solo-Szenarien optimal gewappnet zu sein, habe ich mein Bergebesteck gezielt um zwei hochgradig spezialisierte, im zivilen Bereich fast gänzlich unbekannte Werkzeuge erweitert. Sie decken genau die Lücken ab, die starre Boards und reine Zugkraft offenlassen: Die extrem robuste „Robusta“-Sandmatte der britischen Armee und das unbarmherzig kraftvolle Vetter Hebekissen Typ 1/13 mit 13 Tonnen Hubleistung.
11.07.2026
Castor ist nicht MEIN Hund
09.07.2026
Es gibt da etwas, das ich künftig ändern werde. - Mit KI/AI erzeugte Bilder werden bei mir markiert
Viele von euch wissen, dass ich schon seit Jahren mit künstlicher Intelligenz arbeite. Nicht erst, seit jeder zweite plötzlich Experte dafür geworden ist. Für mich ist sie ein Werkzeug. Nicht mehr. Nicht weniger. Privat wie im Business. So wie eine Kamera, ein Objektiv oder ein verdammt guter Schraubenschlüssel.
Ab und zu entstehen dabei Bilder. Manche komplett aus der KI. Manche nur verbessert. Farben, Licht, Kleinigkeiten. Und manchmal sind sie so gut, dass niemand mehr erkennt, wo die Kamera aufhört und die Maschine anfängt.
Genau deshalb werde ich sie künftig kennzeichnen.
Auf dem Bild zu diesem Beitrag seht ihr das Symbol, mit dem ich KI-generierte oder mit KI optimierte Bilder künftig markieren werde. Diese Raute werdet ihr ab sofort auf allen entsprechenden Bildern finden. Seht ihr dieses Symbol, dann wisst ihr: Hier hat die Gemini-KI ihre Finger im Spiel gehabt. Das Bild wurde entweder vollständig mit KI erzeugt oder von ihr optimiert.
Nicht, weil ich mich dafür schäme. Ganz im Gegenteil.
Sondern weil Ehrlichkeit mehr wert ist als jedes perfekte Bild. Ich habe nie etwas davon gehalten, Menschen etwas vorzumachen. Die Straße ist echt. Die Reisen sind echt. Die Geschichten sind echt. Und wenn ein Bild aus einer Maschine kommt, dann darf das auch jeder wissen.
Am Ende zählt ohnehin nicht, wer den Auslöser gedrückt hat. Sondern ob ein Bild etwas erzählt. Und das ist eine Geschichte, die ich euch niemals von einer Maschine schreiben lasse.
432 Euro für ein paar Kilometer – oder: Warum ich in Österreich künftig die Landstraße nehme
Normalerweise interessiere ich mich mehr für Mäuse im Straßengraben als für Mautsysteme. Aber was ich diesmal erlebt habe, hat selbst mir gereicht.
Der Alte hat einen Lkw nach Österreich gefahren. Alles sauber. An der Grenze eine GO-Box gekauft. Aktiviert. 162 Euro aufgeladen. Laut Mautrechner hätten rund 111 Euro für die Strecke von Passau nach Fürstenfeld gereicht. Also genug Reserve. Dachten wir.
Irgendwann soll das Guthaben plötzlich nicht mehr gereicht haben. Von der Kreditkarte wurde nichts nachgeladen, obwohl genau das an der Verkaufsstelle erklärt worden war. Monate später flatterte dann die Rechnung ins Haus.
270 Euro Ersatzmaut. Zusätzlich.
08.07.2026
Warum macht jemand so etwas?
![]() |
| Ben Aicha, Mauretanien |
Warum Armenien? Warum Georgien? Warum die Weite Russlands? Warum die Sahara?
Die Antwort ist schwer zu erklären. Denn es geht nicht wirklich um das Fahren. Es geht nicht um den Geländewagen. Es geht nicht um Kilometer. OK, natürlich auch etwas. Es geht um etwas, das aber immer seltener geworden ist.
Ruhe. Echte Ruhe.
07.07.2026
Der Alte sammelt Ausreden. Ich sammle Geschichten. - Warum es mein Buch bis heute nicht gibt
Vor über einem Jahr hat der Alte seine Leser gefragt, ob aus meinem ganzen Geruchssammeln, dem Dreck an den Pfoten und den Geschichten, die sich zwischen den Reifen festsetzen, irgendwann mal ein Buch werden soll.
Die Antwort war klar. Ja.
Aber nicht über den Alten. Über mich.
Der Alte hält zwar das Lenkrad vom ISUZU oder vom alten MAN G90 fest. Er tankt den Diesel, flucht über die Preise und glaubt manchmal, er wäre der Kapitän dieser rostigen Arche.
Ist er aber nicht. Ich bin der, der die Welt einsammelt.
Überbewerteter Plastikscheiß und graue Abwasserrohre - Die Luftansaugung und das wahre Leben im Staub
05.07.2026
Niemand hupt
Und dann fällt dir etwas auf, das in Europa fast absurd wirkt. Außerhalb der Städte hupt dort niemand. (In der Stadt z.B. Nouakchott hupt dafür JEDER)
Nicht ein einziges Mal dieses nervöse, aggressive Gehupe, das bei uns schon bei drei Sekunden Verzögerung losgeht.
Der Tag, an dem mein Dachzelt einen Tagessatz verdiente
30.06.2026
Der lange Weg ins schwere Blech: 15 Jahre, 7 Konzepte und die Suche nach dem Horizont
Es war alles ein einziger, verdammter Versuch, der Realität zu entkommen.
Man sitzt in einer Bar, starrt in ein halbleeres Glas guten Wein und denkt, wenn man nur das richtige Stück Blech unter dem Hintern hat, lassen einen die Dämonen in Ruhe.
Also fängt man an zu wechseln. Wie die Frauen früher als ich 20 war, wie die Jobs, wie die sauberen Hemden. In den letzten 15 Jahren habe ich mehr Geländewagen durchgerockt als die meisten Männer in ihrem ganzen erbärmlichen Leben. Ich habe die Karren nicht geschont, ich habe sie nicht für die Vorstadt-Einkaufsmeile oder die Eisdiele gekauft. Ich habe ihnen die Seele aus dem Leib gefahren, bis zum Anschlag, so wie man das mit dem Leben eben machen sollte.
29.06.2026
Neue Reisewarnung für die West Sahara schließt nun Esmara (Smara) mit ein.
Die Formulierungen wurden aufgrund der anhaltenden Spannungen und militärischen Zwischenfälle entlang des Grenzwalls (BERM) kontinuierlich präzisiert und verschärft.
Hier ist der aktuelle Überblick, wie die einzelnen Länder das Risiko bewerten:
28.06.2026
Der Tag, an dem mir die Wüste den Zeitbegriff genommen hat
Es war kein besonderer Tag. Zumindest glaube ich das. Vielleicht war es ein Dienstag. Vielleicht ein Samstag. Vielleicht war es auch völlig egal. Ich weiß es nicht mehr.
26.06.2026
🐾 Castor unterwegs – Zwischen Grenzen, Gesetzen und eingeschläferten Hunden in Dänemark
Ich habe gelernt, dass die Welt nicht nur aus Landschaften besteht. Sie besteht aus Regeln, die man nicht riechen kann, aber trotzdem spürt, sobald man eine Grenze überquert.
Ich bin Castor. Und ich reise nicht allein. Ich reise mit einem ISUZU D-Max oder einem alten MAN G90, mit Staub in den Dichtungen und Geschichten in den Reifen.
Mein Mensch nennt es Expedition. Ich nenne es: Leben in Bewegung. Aber nicht jedes Land sieht mich gleich.
🟢 Die offene Zone – wo die Straße einfach Straße bleibt
Es gibt Länder, in denen ich einfach Hund sein darf. Kein Raster, kein Misstrauen im Blick der Grenzer, kein stummes Abtasten meiner Herkunft.
In diesen Ländern zählt


























.jpg)






