Castor`s little trip of life NEVER STOP DISCOVERING
"Keine gestellten Abenteuer. Keine künstliche Dramatik. Nur das, was unterwegs wirklich passiert." - Offroad Abenteuer & Outdoor Survival - Overland Reiseberichte - Mit Hund Castor, Reisevideos LEBEN und ARBEITEN in der Wildnis. WWW.OVERLAND-4X4.DE
Castor ist nicht MEIN Hund
Es gibt da etwas, das ich künftig ändern werde. - Mit KI/AI erzeugte Bilder werden bei mir markiert
Viele von euch wissen, dass ich schon seit Jahren mit künstlicher Intelligenz arbeite. Nicht erst, seit jeder zweite plötzlich Experte dafür geworden ist. Für mich ist sie ein Werkzeug. Nicht mehr. Nicht weniger. Privat wie im Business. So wie eine Kamera, ein Objektiv oder ein verdammt guter Schraubenschlüssel.
Ab und zu entstehen dabei Bilder. Manche komplett aus der KI. Manche nur verbessert. Farben, Licht, Kleinigkeiten. Und manchmal sind sie so gut, dass niemand mehr erkennt, wo die Kamera aufhört und die Maschine anfängt.
Genau deshalb werde ich sie künftig kennzeichnen.
Auf dem Bild zu diesem Beitrag seht ihr das Symbol, mit dem ich KI-generierte oder mit KI optimierte Bilder künftig markieren werde. Diese Raute werdet ihr ab sofort auf allen entsprechenden Bildern finden. Seht ihr dieses Symbol, dann wisst ihr: Hier hat die Gemini-KI ihre Finger im Spiel gehabt. Das Bild wurde entweder vollständig mit KI erzeugt oder von ihr optimiert.
Nicht, weil ich mich dafür schäme. Ganz im Gegenteil.
Sondern weil Ehrlichkeit mehr wert ist als jedes perfekte Bild. Ich habe nie etwas davon gehalten, Menschen etwas vorzumachen. Die Straße ist echt. Die Reisen sind echt. Die Geschichten sind echt. Und wenn ein Bild aus einer Maschine kommt, dann darf das auch jeder wissen.
Am Ende zählt ohnehin nicht, wer den Auslöser gedrückt hat. Sondern ob ein Bild etwas erzählt. Und das ist eine Geschichte, die ich euch niemals von einer Maschine schreiben lasse.
432 Euro für ein paar Kilometer – oder: Warum ich in Österreich künftig die Landstraße nehme
Normalerweise interessiere ich mich mehr für Mäuse im Straßengraben als für Mautsysteme. Aber was ich diesmal erlebt habe, hat selbst mir gereicht.
Der Alte hat einen Lkw nach Österreich gefahren. Alles sauber. An der Grenze eine GO-Box gekauft. Aktiviert. 162 Euro aufgeladen. Laut Mautrechner hätten rund 111 Euro für die Strecke von Passau nach Fürstenfeld gereicht. Also genug Reserve. Dachten wir.
Irgendwann soll das Guthaben plötzlich nicht mehr gereicht haben. Von der Kreditkarte wurde nichts nachgeladen, obwohl genau das an der Verkaufsstelle erklärt worden war. Monate später flatterte dann die Rechnung ins Haus.
270 Euro Ersatzmaut. Zusätzlich.
Warum macht jemand so etwas?
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| Ben Aicha, Mauretanien |
Warum Armenien? Warum Georgien? Warum die Weite Russlands? Warum die Sahara?
Die Antwort ist schwer zu erklären. Denn es geht nicht wirklich um das Fahren. Es geht nicht um den Geländewagen. Es geht nicht um Kilometer. OK, natürlich auch etwas. Es geht um etwas, das aber immer seltener geworden ist.
Ruhe. Echte Ruhe.
Der Alte sammelt Ausreden. Ich sammle Geschichten. - Warum es mein Buch bis heute nicht gibt
Vor über einem Jahr hat der Alte seine Leser gefragt, ob aus meinem ganzen Geruchssammeln, dem Dreck an den Pfoten und den Geschichten, die sich zwischen den Reifen festsetzen, irgendwann mal ein Buch werden soll.
Die Antwort war klar. Ja.
Aber nicht über den Alten. Über mich.
Der Alte hält zwar das Lenkrad vom ISUZU oder vom alten MAN G90 fest. Er tankt den Diesel, flucht über die Preise und glaubt manchmal, er wäre der Kapitän dieser rostigen Arche.
Ist er aber nicht. Ich bin der, der die Welt einsammelt.
Überbewerteter Plastikscheiß und graue Abwasserrohre - Die Luftansaugung und das wahre Leben im Staub
Niemand hupt
Und dann fällt dir etwas auf, das in Europa fast absurd wirkt. Außerhalb der Städte hupt dort niemand. (In der Stadt z.B. Nouakchott hupt dafür JEDER)
Nicht ein einziges Mal dieses nervöse, aggressive Gehupe, das bei uns schon bei drei Sekunden Verzögerung losgeht.
Der Tag, an dem mein Dachzelt einen Tagessatz verdiente
Der lange Weg ins schwere Blech: 15 Jahre, 7 Konzepte und die Suche nach dem Horizont
Es war alles ein einziger, verdammter Versuch, der Realität zu entkommen.
Man sitzt in einer Bar, starrt in ein halbleeres Glas guten Wein und denkt, wenn man nur das richtige Stück Blech unter dem Hintern hat, lassen einen die Dämonen in Ruhe.
Also fängt man an zu wechseln. Wie die Frauen früher als ich 20 war, wie die Jobs, wie die sauberen Hemden. In den letzten 15 Jahren habe ich mehr Geländewagen durchgerockt als die meisten Männer in ihrem ganzen erbärmlichen Leben. Ich habe die Karren nicht geschont, ich habe sie nicht für die Vorstadt-Einkaufsmeile oder die Eisdiele gekauft. Ich habe ihnen die Seele aus dem Leib gefahren, bis zum Anschlag, so wie man das mit dem Leben eben machen sollte.
Neue Reisewarnung für die West Sahara schließt nun Esmara (Smara) mit ein.
Die Formulierungen wurden aufgrund der anhaltenden Spannungen und militärischen Zwischenfälle entlang des Grenzwalls (BERM) kontinuierlich präzisiert und verschärft.
Hier ist der aktuelle Überblick, wie die einzelnen Länder das Risiko bewerten:
Der Tag, an dem mir die Wüste den Zeitbegriff genommen hat
Es war kein besonderer Tag. Zumindest glaube ich das. Vielleicht war es ein Dienstag. Vielleicht ein Samstag. Vielleicht war es auch völlig egal. Ich weiß es nicht mehr.
🐾 Castor unterwegs – Zwischen Grenzen, Gesetzen und eingeschläferten Hunden in Dänemark
Ich habe gelernt, dass die Welt nicht nur aus Landschaften besteht. Sie besteht aus Regeln, die man nicht riechen kann, aber trotzdem spürt, sobald man eine Grenze überquert.
Ich bin Castor. Und ich reise nicht allein. Ich reise mit einem ISUZU D-Max oder einem alten MAN G90, mit Staub in den Dichtungen und Geschichten in den Reifen.
Mein Mensch nennt es Expedition. Ich nenne es: Leben in Bewegung. Aber nicht jedes Land sieht mich gleich.
🟢 Die offene Zone – wo die Straße einfach Straße bleibt
Es gibt Länder, in denen ich einfach Hund sein darf. Kein Raster, kein Misstrauen im Blick der Grenzer, kein stummes Abtasten meiner Herkunft.
In diesen Ländern zählt
Der Wald hat kein WLAN. Zum Glück.
Ein Tagesgedanke von Castor
Der Alte sitzt vor dem Auto und schaut in die Bäume. Nicht auf ein Display. Nicht auf irgendwelche Nachrichten von Leuten, die ihm erklären wollen, warum die Welt morgen untergeht. Einfach nur in die Bäume, des 25 ha Waldes von dem wir in der Agrargemeinschaft Mitbesitzer sind.Ich liege daneben und beobachte einen Käfer, der mehr Lebensfreude ausstrahlt als manche Menschen in einer ganzen Woche. Dabei fällt mir etwas auf.
Die gefährlichste Straße der Welt führt nicht durch die Wüste
Wenn der Magen tanzt und die Ohren bluten: Käsekrainer vs. Oberkrainer
Heute wären wir 38 Jahre verheiratet.
Dabei kennen wir uns seit beinahe 58 Jahren. Ein ganzes Leben. Oder zumindest fast alles, woran ich mich erinnern kann.
Vor zwei Jahren bist du gegangen.
Viel zu früh.
Das sagen die Leute immer.
Aber manche Sätze sind wahr, auch wenn sie oft gesagt werden.
Unser Sohn ist längst erwachsen. Über vierzig. Er lebt sein Leben.
Und ich? Ich gehe weiter. Mit Castor.
48 Jahre später … meine Panzerfahrschule
Es gibt Erlebnisse, die einen ein Leben lang begleiten. Für mich gehört die Ausbildung zum Panzer-fahrer ganz sicher dazu. Noch heute empfinde ich diese Zeit nicht nur als interessant, sondern als ausgesprochen faszinierend.
Vor genau 48 Jahren habe ich auf einem Fahrschulpanzer des Leopard in diesem Gelände und an genau dieser Fahrschule meine Fahrprüfung abgelegt. Als Kommandant und Ausbilder eines Flugabwehr-panzer Gepard musste ich auch in der Lage sein, dieses Monstrum zu fahren. Damals war vieles streng geheim. Fotos und Filmaufnahmen aus der Ausbildung waren praktisch undenkbar. Umso spannender ist es, heute solche Dokumentationen zu sehen und Erinnerungen wieder lebendig werden zu lassen.
Was viele nicht wissen: Ich gehörte damals zu den frühen Lehrgangsteilnehmern, die bereits in den Genuss kamen, einen Simulator intensiv zu nutzen. Als angehender Kommandant des Flugabwehrkanonenpanzers Gepard basierte dieser Simulator auf dem Fahrgestell des Leopard und war für die damalige Zeit eine beeindruckend moderne Ausbildungshilfe. Schon Ende der 1970er Jahre wurden dort Verfahren trainiert, die heute selbstverständlich erscheinen, damals aber nahezu revolutionär waren.
Wenn ich diese Aufnahmen heute sehe, wird mir bewusst, wie außergewöhnlich diese Zeit gewesen ist. Was früher aus Gründen der Geheimhaltung ausschließlich in den Erinnerungen der Beteiligten existierte, ist heute als Zeitdokument für jedermann sichtbar.
Und eines hat sich in all den Jahrzehnten nicht geändert: Die Begeisterung für diese anspruchsvolle Ausbildung und die Faszination für die Technik sind bis heute geblieben.
48 Jahre später schließt sich auf eine gewisse Weise ein Kreis. Was damals streng abgeschirmt war, kann heute dokumentiert und mit anderen geteilt werden – und genau das macht solche Aufnahmen für mich so besonders.
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Der Pilgerweg zur Hose
Der Alte hat ein Talent. Nicht für Vernunft. Nicht für Sparsamkeit. Nicht einmal fürs Geradeausfahren. Nein.
Sein Talent besteht darin, jedes Mal, wenn wir an Ljubljana vorbeikommen, plötzlich am Lenkrad zu reißen wie ein Lachs auf Koffein und Richtung Komenda abzubiegen. Dort steht sein persönlicher Wallfahrtsort: UF PRO® https://ufpro.com/de
| UF PRO® |



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