Preisschock auf Russisch? Warum der Einkauf drüben trotzdem noch Lachsack-Niveau hat

Wer nach dem ständigen Kassensturz in mitteleuropäischen Supermärkten oder an den heimischen Zapfsäulen einen Blick gen Osten wirft, reibt sich verwundert die Augen.

In ihrem Video „Wie viel kostet das Leben in Russland? So stark steigen die Preise nach 3 Monaten!“ macht Natascha Deutsch den knallharten Praxistest [00:16]: Sie geht mit genau derselben Einkaufsliste durch denselben Supermarkt wie drei Monate zuvor, um zu sehen, wie sehr die Inflation und die angehobene Mehrwertsteuer an den Geldbeuteln der Leute fressen [00:25].

Der Alte und ich – eine Frage der Abstammung


Der Alte wollte es jetzt ganz genau wissen. Als ob es nicht reichen würde, mich anzusehen. Jeder halbwegs vernünftige Mensch erkennt doch, dass ich ein Mischling bin. Aber der Alte ist eben einer von diesen Menschen, die alles genau wissen wollen. Also hat er mir ein bisschen DNA geklaut und zu irgendwelchen Leuten geschickt, die den ganzen Tag Hundegene anschauen. Mehr als 1.800 genetische Marker haben die untersucht und mit einer Datenbank aus hunderten Rassen verglichen. Das Ergebnis war ziemlich eindeutig: Ich bin 38 Prozent Border Collie, 25 Prozent AmStaff Terrier, 19 Prozent Magyar Vizsla, 13 Prozent Berner Sennenhund, 4 Prozent Spinone Italiano und 1 Prozent Drahthaar Vizsla.

Ich finde, das klingt ziemlich beeindruckend. Fast wie eine schlechte Rockband aus sechs

Die Welt ist nicht in Ordnung. Aber hier geht’s.

Es gibt Orte, an denen die Welt noch in Ordnung ist. Natürlich ist das gelogen. Die Welt ist ein kaputter Laden. Überall stehen Idioten hinter den Tresen und verkaufen dir Angst, Karriere, Status und irgendeinen anderen Scheiß, den du angeblich brauchst, bevor du endlich zufrieden sein darfst.

Aber hier vor meiner Scheune ist davon gerade nicht viel zu sehen. Zweihundert Jahre alter Bauernhof. Drei Würste auf dem Grill. Eine Flasche Blaufränkisch, die langsam ihrer endgültigen Bestimmung entgegengeht. Ich sitze mit nacktem Oberkörper davor und schwitze trotzdem wie ein alter Hafenarbeiter im Hochsommer. Der Ventilator läuft neben mir und schiebt die heiße Luft von einer Seite zur anderen. Ein ziemlich sinnloses Gerät, aber immerhin einer der wenigen Kollegen, die ich heute noch dulde.

Im Garten zirpen die Zikaden. Sie haben keine Meetings. Keine Quartalszahlen. Keine Kunden, die um 22:17 Uhr noch schnell eine „kleine Sache“ brauchen. Sie zirpen einfach. Und vielleicht haben sie damit mehr vom Leben verstanden als wir.

Die Sturzflut an der Nepal-Tibet-Grenze: Was geschah – und was sie für Overlander bedeutet


27. August 2026 
Was ist passiert - 
Am Morgen des 26. August 2026, gegen 8:40 Uhr Ortszeit, raste eine gewaltige Sturzflut durch das Lhende-Khola-Tal und weiter entlang des Trishuli-Flusses an der Grenze zwischen Nepal und der Tibetischen Autonomen Region (China). Auslöser war ein geologisches Ereignis in den Bergen oberhalb von Gyirong County auf tibetischer Seite – vermutlich eine Kombination aus Bergsturz und dem Bruch eines natürlich aufgestauten Sees, ähnlich einem Gletschersee-Ausbruch (GLOF). Das Ereignis war so massiv, dass es sogar von Seismometern in den USA und Deutschland registriert wurde.

Die Flutwelle traf die Distrikte Rasuwa und Nuwakot in Nepal mit voller Wucht und wälzte sich weiter Richtung Süden. Mindestens 19 Brücken und rund 40 Kilometer Straße wurden weggerissen.

Henry – der Hund, der blieb - RIP Henry

Marokko 2016

Vor 10  Jahren habe ich in Marokko Henry kennengelernt. Einen Rhodesian Ridgeback. 60 Kilo groß, kräftig und beeindruckend. Und doch einer der liebsten und aufmerksamsten Hunde, die ich je kennenlernen durfte. 

Henry gehörte Erna und begleitete sie über viele Jahre auf ihren Reisen. Erna nannte ihn damals "Pferdi" Er war ihr Gefährte, ihr Wächter und wahrscheinlich oft auch ihr stiller Schatten. In Marokko hatten wir gemeinsam eine großartige Zeit. Damals hatte ich selbst noch keinen Hund.

Wie langsam kann der Alte eigentlich fahren?

Eine der Fragen, die mir als Hund seit dem Wechsel auf den MAN G90 durch den Kopf gehen und dem Alten am häufigsten gestellt wird: 

„Wie schaffst du das eigentlich mit der Geschwindigkeit im Lkw? Wie kommst du damit zurecht, so langsam zu fahren?“

Früher war der Kerl offenbar schneller unterwegs. 

Ich habe die alten Geschichten gehört. Land Rover. Defender. Discovery. Jeep. Flotte Kisten, kräftige Motoren und immer schön auf die Tube. 140 150 180. Als hätte er einen Arsch voll Termine und der Teufel würde hinter ihm herfahren. Heute fährt er Lkw. Und plötzlich hat er Zeit. Verdammt viel Zeit.

Neu auf Offdoor: Comicstrips für die Lesefaulen! 🎨🐕

Manchmal sagen Bilder einfach mehr als 1.000 Worte. Für alle, die nach langen Pistenkilometern keine Lust auf seitenlange Reiseberichte haben, gibt es ab sofort zu meinen Artikeln eine Prise Extra-Humor: Unsere Abenteuer mit Castor und dem Isuzu D-Max und/oder MAN G90 im knackigen Comic-Format!

Künftig erwarten euch vielleicht regelmäßig kleine Strips über das wahre Overlander-Leben – mit allen Pleiten, Pech, Pannen und Wüsten-Highlights. Vielleicht aber auch nicht wenn es mir zu blöd wird. :-)

Schaut vorbei, schmunzelt mit und gebt Bescheid, wie euch die neue Bildsprache gefällt!

Der erste Strip zu unserem Artikel: "Genau 2 Jahre. Über 80.000 Kilometer. 28 Länder und unzählige Begegnungen." in den folgenden ersten Versuchen mit der KI.

Blut, Schweiß und Wüstensand: Mauretanien ungeschönt - Die Sammlung der Videos meiner letzten Reise gemeinsam mit Castor

Der Sand kümmert sich nicht um deine Träume. Er frisst dich einfach auf. Er setzt sich in die Poren, unter die Fingernägel, zwischen die Zähne und tief in den Schlund deines verdammten Motors. Castor und ich. Zwei Narren auf vier Rädern, getrieben von irgendeinem beschissenen Drang, den Horizont abzusuchen, wo andere längst umgekehrt wären.

Hunderte Kilometer Weichsand. Chinguetti liegt hinter uns wie ein verblasster Kater, Ouadane irgendwo da draußen in diesem kochenden Nichts. Vierzig Liter Sprit versoffen, während der Motor schrie wie ein geschundener Gaul, der nicht verrecken will. Pisten, die vor Jahrzehnten mal eine Idee waren und heute nur noch Staub und Einbildung sind. Der Passo de Soufa hat uns gezeigt, was Orientierungslosigkeit wirklich bedeutet – wenn GPS, Karte und Bauchgefühl gleichzeitig aufs Maul fallen. HIER nun die gesamte Playlist Mauretanien

 

Was mir ein mauretanisches Zebu über die steirische Jammerkultur beigebracht hat


Ein paar Fliegen tanzen auf meiner Nase, während ich den Kopf aufs kühle Pflaster in unserem Bauernhof drücke. Der Alte sitzt drinnen, tippt in seine Tasten, schüttet steirischen Wein nach und murmelt Flüche über das Thermometer. 

Ich bin Castor – ein wildehemaliges Gesamtkunstwerk, ein bunter Mischmasch aus Border Collie, American Staffordshire Terrier, Vizsla, Deutsch Drahthaar, Berner Sennenhund und gesundem Menschenverstand. Ich habe vier Pfoten, zwei offene Augen und eine Nase, die den ganzen Wahnsinn dieser Welt schon auf drei Meilen Entfernung riecht.

www.vol.at/notschlachtungen-wegen-duerrebedingten-futtermangels
In Österreich stöhnen sie wieder. Die Zeitungsmeldungen schreien es heraus: "Viele Notschlachtungen wegen dürrebedingten Futtermangels". Laut der ARGE Rind rollen derzeit dreimal so viele Schlachtkühe in die Schlachthöfe wie üblich. In normalen Wochen werden sogar bis zu 1.000 Kühe lebend nach Österreich importiert, aber jetzt platzen die Kapazitäten der Schlachthöfe aus allen Nähten. Die Getreideernte liegt 14,4 Prozent unter dem Fünf-Jahres-Schnitt, beim Mais sieht es finster aus, und die Wiesen sind braun. Und was macht der mitteleuropäische Mensch, sobald das Gras etwas gelber wird als auf den Milka-Werbe-plakaten? Panik. Katastrophenfonds. Notschlachtung. Hauptsache, das System gerät nicht ins Schwitzen.

Ich muss leise knurren. Wenn die wüssten.

Der indische Bienen-Killer mit den gelben Socken

Eine LiveReportage vom Bauernhof in der Oststeiermark 

Es war heute 05. August 2026 drei Uhr nachmittags in der Oststeiermark. Die Sonne brannte wie eine Zigarette, die jemand auf meiner Stirn ausdrückte. Die Hitze der letzten Tage hatte knallharte 38 Grad auf das Thermometer gebrannt – womöglich der Grund, warum die vier Störche auf dem Nachbarhaus schlagartig die Schnauze voll hatten und bereits gen Afrika aufgebrochen waren. Sogar die Schwalben hatten keinen Bock mehr auf Fliegen fangen und saßen schweigend auf den Stromleitungen

Ich saß auf einer leeren Bierkiste hinterm Schuppen, beobachtete den Rost am MAN und dachte über den Sinn des Ganzen nach. Über die Dieselpreise, über kalten Kaffee, warmen Welschriesling und darüber, warum die Wespen und Hornissen hier im Sommer immer so verdammt dreist werden.

Von Marokko bis zur Schweiz: Ein Tisch voller Devisen und die dreckige Wahrheit über Geld

Heute glüht der Asphalt da draußen. 36 Grad in der Steiermark. Die Luft steht wie eine Wand und ich (Castor) liege flach auf den Fliesen. Kein Schritt zu viel, kein Schwanzwedeln ohne triftigen Grund. 

Sogar das Rumpeln meines Magens klingt heute träge. Und was macht der Alte? Sitzt in der Scheune im Schatten, schwitzt sich einen ab und breitet auf dem Spieltisch sein gesammeltes Altmetall aus.

Er nennt es „Schätze sortieren“ oder „Kassensturz für die nächste Tour“. Ich nenne es: Völlig bekloppt bei dieser Hitze aber aus seiner Sicht das was man mit überschaubaren Bewegungen noch machen kann um die Langeweile zu vertreiben. Der MAN ist noch nicht ganz fertig, beim ISUZU ist die Kabine runter zum Verkauf und etwas davon reisefertig zu machen ist bei den Temperaturen der kommenden Tage (zwischen 37-38 Grad) für den Alten zu schweißtreibend.

Seit einer gefühlten Ewigkeit lässt er Münze für Münze auf ein graues Tuch scheppern. Kling, klang. Jedes Mal zucken meine Ohren, aber Leckerlis kommen dabei natürlich nicht herum. Nur dieses metallische Zeug, das nach altem Schweiß, Staub und verbrauchten Grenzübergängen stinkt. Er glotzt auf den Haufen, als wollte er herausfinden, ob wir damit auf der nächsten Reise wenigstens ein paar Kilometer weit kommen.

Ich kann ihm die Antwort auch ohne Brille geben: Vergiß es, Alter.

Genau 2 Jahre. Über 80.000 Kilometer. 28 Länder und unzählige Begegnungen.

Und die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Freiheit beginnt nicht dort, wo Arbeit endet. Freiheit beginnt dort, wo man wieder selbst über seine Zeit entscheidet. Fast auf den Tag genau zwei Jahre. Und kein einziger Tag davon war verschwendet.

Fast auf den Tag genau, in der ersten Augustwoche vor zwei Jahren, habe ich einen Schritt gewagt, vor dem viele zurückschrecken. Nicht, weil er besonders mutig war. Sondern weil er unbequem ist. Ich habe aufgehört, mein Leben nach den Erwartungen anderer auszurichten. Ich wurde Privatier. Bin als Migrant nach Österreich und reise von dort aus. Diese Woche habe ich meine Allerletzte Gewerbesteuer und die letzte Einkommensteuer 2024 in Deutschland überwiesen und die letzte Rechnung meines Steuerberaters gezahlt. Es hat besonders geschmerzt wenn ich sehe, was mit der Masse an Geld die ich in den letzten 25 Jahren an Steuern und Abgaben gezahlt habe, von den letzten reGIERungen gemacht wird. SO WHAT.....

Viele glauben, das sei gleichbedeutend mit Ruhestand. Mit Nichtstun. Mit Golfplatz, Kreuzfahrten und dem täglichen Blick auf die Uhr oder Primeln im Garten setzen. Für mich bedeutet es das Gegenteil.

Ich "arbeite" noch immer. Ich schaufele das Auto aus dem Sand. Ich bin Coach und Trainer, nur nicht mehr für Manager sondern für Castor, meinen Reisebegleiter. Ich schreibe Beiträge für meinen Blog und Management Artikel für das Quantum Business Magazin. Ich halte Vorträge in Mauretanien bei der Mauretanisch-Deutsche Absolventen Initiative (MDI). Ich diskutiere mit Führungskräften und meinem Sohn Marcus über Verantwortung, Entscheidungen und Unternehmenskultur. Aber ich tue all das nur noch dann, wenn ich überzeugt bin, etwas Sinnvolles beitragen zu können. Meist ohne "ENDgeld" während €`s bis vor 2 Jahren meine wichtigste Währung war. Darüber habe ich im Quantum bereits 4 Artikel veröffentlicht.

Warum ich auf meinen Reisen Militärkleidung und Ausrüstung nutze

Mein Regenanzug der belgischen Armee
Ich habe nie verstanden, warum Menschen tausend Euro für irgendwelche bunten Outdoorjacken ausgeben, die aussehen, als wären sie für einen Spaziergang zwischen Cappuccino und Instagram gemacht worden. Wenn du irgendwo in Lappland im Regen stehst, auf einer Piste in Zentralasien die Achsen knacken hörst oder in Mauretanien im Sandsturm aus dem Auto steigst und dir der Sand aus sämtlichen Körperöffnungen rieselt, dann interessiert es keine Sau, ob dein Zeug gerade die Farbe der Saison hat.

Es muss funktionieren. Immer. Mehr nicht. Deshalb besteht ein Großteil meiner Ausrüstung aus militärischem Zeug. (Artikel enthält Werbelinks zu Herstellern und Amazon)

Was wir eigentlich machen, wenn wir zu Hause sind

Die Leute glauben immer, wir wären nur unterwegs. Wüste. Schlamm. Russland. Georgien. Irgendwelche Pisten, auf denen selbst die Steine schlechte Laune haben. Sie sehen Bilder vom Auto, Lagerfeuer und Sonnenuntergängen und denken, genau so sieht unser Leben aus.

Blödsinn. Die Wahrheit fängt erst an, wenn wir wieder zu Hause sind.

Warum Einsamkeit der größte Luxus geworden ist

In den letzten achtzehn Monaten sind wir mehr als 70.000 Kilometer gefahren. 28 Länder. Russland. Georgien. Armenien. Mauretanien. Die Westsahara. Europa. Dreck. Staub. Schnee. Hitze. Grenzen. Kontrollen. Sand, der in jede verdammte Ritze kriecht, in die er nichts verloren hat.

Wir waren mit kleinen Gruppen unterwegs. Vier oder fünf Fahrzeuge. Manchmal zwei Fahrzeuge, zwei Menschen und zwei Hunde. Das war wahrscheinlich die beste Variante. Und dann waren wir sehr oft alleine. Eigentlich die meiste Zeit. Und irgendwann habe ich begriffen, dass genau das der größte Luxus geworden ist.

Nicht das Fahrzeug. Nicht die Freiheit,

Der Alte friert. Im Juli. - Geht es wieder los?

21 Juli - 21 Grad. Der Alte sitzt beim Grill. Im Hemd. In langen Hosen. Und sieht aus, als würde er gleich eine dicke Jacke anziehen. Ich beobachte ihn. Der Mann ist nicht normal. Es ist Sommer. In München werden von "Grünen" Trotteln Brunnen wegen Wassermangel abgeschaltet aber der Alte friert obwohl er am liebsten in Lappland wäre.

Das ist gut. Denn wenn der Alte friert, beginnt er über das Wegfahren nachzudenken. Und genau das tut er gerade. Mauretanien war eigentlich der Plan. Noch einmal zurück in die Wüste. Länger. Weiter. Dorthin, wo der Sand bis in die letzten Ritzen kriecht und der Alte nach drei Tagen aussieht, als hätte er sich mit einer Straßenbaumaschine geprügelt.

Das Ende der günstigen Kommunikation auf Weltreise: Starlink streicht beliebte Roaming-Tarife


Wer mit dem Wohnmobil oder dem Expeditionsmobil die Welt erkundet und dabei auf stabiles Satelliten-Internet setzt, muss jetzt tief in die Tasche greifen. SpaceX zieht die Zügel bei seinen Roaming-Bedingungen drastisch an: Ab Mitte August 2026 greift eine fundamentale Tarifreform, die das Budget von Langzeitreisenden und digitalen Nomaden massiv belasten wird.

Die bisherigen, extrem beliebten Tarife „Reise 50“ (bzw. Reise 100 GB) ab 40 € und „Reise Unlimited“ für rund 89 € bis 95 € im Monat fallen für den weltweiten Langzeiteinsatz weg oder werden stark beschnitten. Wer sich länger als 1 Monat außerhalb des europäischen Heimatkontinents aufhält, wird zu einem drastischen Upgrade gezwungen: Der Wechsel in den „Global Priority“-Tarif für stolze 250 € im Monat wird zur Pflicht wenn Du nicht in Dein "Heimatland" (in unserem Falle Europa) zurück kehrst.

Das 1-Monats-Limit: Europa als Grenze

Schwergewicht-Bergematerial von Militär und Feuerwehr

Warum ich meinen 7,5 Tonner künftig mit britischen Militär-Sandmatten und pneumatischer Hubkraft rette

Wer mit einem ausgewachsenen Expeditions-Lkw abseits befestigter Straßen reist, lernt schnell Demut vor dem Gewicht des eigenen Fahrzeugs. Mit rund 7,5 Tonnen Gesamtgewicht ist man auf weichem Untergrund kein schwebender Federball mehr, sondern eine gewaltige Kraft, die sich bei Fahrfehlern oder tückischem Terrain unbarmherzig tief eingräbt. Die Standard-Ausrüstung bestehend aus robusten Bergegurten, einem kinetischen Bergegurt, hochfesten Schäkeln, einer starken Seilwinde und klassischen Kunststoff-Sandboards gehört natürlich zum Pflichtprogramm. Letzteres werden wohl nur zur Einmalnutzung dienen, denn ab einer gewissen Gewichtsklasse geraten diese „üblichen Verdächtigen“ an ihre physikalischen Grenzen.

Um für extreme Solo-Szenarien optimal gewappnet zu sein, habe ich mein Bergebesteck gezielt um zwei hochgradig spezialisierte, im zivilen Bereich fast gänzlich unbekannte Werkzeuge erweitert. Sie decken genau die Lücken ab, die starre Boards und reine Zugkraft offenlassen: Die extrem robuste „Robusta“-Sandmatte der britischen Armee und das unbarmherzig kraftvolle Vetter Hebekissen Typ 1/13 mit 13 Tonnen Hubleistung.

Castor ist nicht MEIN Hund

Die Leute meinen es nett.
„Schöner Hund.“
„Was für ein braver Hund.“
„Wie alt ist dein Hund?“

Mein Hund. Ich hasse dieses Wort. Nicht, weil es falsch ist. Sondern weil es nach Besitz klingt. Nach Eigentum.

Es gibt da etwas, das ich künftig ändern werde. - Mit KI/AI erzeugte Bilder werden bei mir markiert

Viele von euch wissen, dass ich schon seit Jahren mit künstlicher Intelligenz arbeite. Nicht erst, seit jeder zweite plötzlich Experte dafür geworden ist. Für mich ist sie ein Werkzeug. Nicht mehr. Nicht weniger. Privat wie im Business. So wie eine Kamera, ein Objektiv oder ein verdammt guter Schraubenschlüssel.

Ab und zu entstehen dabei Bilder. Manche komplett aus der KI. Manche nur verbessert. Farben, Licht, Kleinigkeiten. Und manchmal sind sie so gut, dass niemand mehr erkennt, wo die Kamera aufhört und die Maschine anfängt.

Genau deshalb werde ich sie künftig kennzeichnen.

Auf dem Bild zu diesem Beitrag seht ihr das Symbol, mit dem ich KI-generierte oder mit KI optimierte Bilder künftig markieren werde. Diese Raute werdet ihr ab sofort auf allen entsprechenden Bildern finden. Seht ihr dieses Symbol, dann wisst ihr: Hier hat die Gemini-KI ihre Finger im Spiel gehabt. Das Bild wurde entweder vollständig mit KI erzeugt oder von ihr optimiert.

Nicht, weil ich mich dafür schäme. Ganz im Gegenteil.

Sondern weil Ehrlichkeit mehr wert ist als jedes perfekte Bild. Ich habe nie etwas davon gehalten, Menschen etwas vorzumachen. Die Straße ist echt. Die Reisen sind echt. Die Geschichten sind echt. Und wenn ein Bild aus einer Maschine kommt, dann darf das auch jeder wissen.

Am Ende zählt ohnehin nicht, wer den Auslöser gedrückt hat. Sondern ob ein Bild etwas erzählt. Und das ist eine Geschichte, die ich euch niemals von einer Maschine schreiben lasse.