đŸŸ Castor unterwegs – Zwischen Grenzen, Gesetzen und eingeschlĂ€ferten Hunden in DĂ€nemark

Ich habe gelernt, dass die Welt nicht nur aus Landschaften besteht. Sie besteht aus Regeln, die man nicht riechen kann, aber trotzdem spĂŒrt, sobald man eine Grenze ĂŒberquert.

Ich bin Castor. Und ich reise nicht allein. Ich reise mit einem ISUZU D-Max oder einem alten MAN G90, mit Staub in den Dichtungen und Geschichten in den Reifen.

Mein Mensch nennt es Expedition. Ich nenne es: Leben in Bewegung. Aber nicht jedes Land sieht mich gleich.


🟱 Die offene Zone – wo die Straße einfach Straße bleibt

Es gibt LĂ€nder, in denen ich einfach Hund sein darf. Kein Raster, kein Misstrauen im Blick der Grenzer, kein stummes Abtasten meiner Herkunft.

In diesen LÀndern zÀhlt

Der Wald hat kein WLAN. Zum GlĂŒck.

Ein Tagesgedanke von Castor

Der Alte sitzt vor dem Auto und schaut in die BÀume. Nicht auf ein Display. Nicht auf irgendwelche Nachrichten von Leuten, die ihm erklÀren wollen, warum die Welt morgen untergeht. Einfach nur in die BÀume, des 25 ha Waldes von dem wir in der Agrargemeinschaft Mitbesitzer sind.

Ich liege daneben und beobachte einen KÀfer, der mehr Lebensfreude ausstrahlt als manche Menschen in einer ganzen Woche. Dabei fÀllt mir etwas auf.

Die gefĂ€hrlichste Straße der Welt fĂŒhrt nicht durch die WĂŒste

Von Castor

Die Frage kommt zuverlÀssig. Nicht immer sofort. Manchmal erst nach dem zweiten Bier. Manchmal an Tankstellen. Manchmal irgendwo auf einem Stellplatz, wÀhrend jemand in seinen Campingstuhl sinkt und versucht zu verstehen, warum ein Mensch freiwillig nach Mauretanien fÀhrt.

„Sag mal ...“ Dann kommt die Pause. ..... „Ist das nicht gefĂ€hrlich?“

Gemeint sind immer dieselben LĂ€nder.
Westsahara.
Marokko.
Mauretanien.
Russland.
Georgien.
Armenien.

Man spricht diese Namen aus, als lĂ€gen dort an jeder Kreuzung bewaffnete VerrĂŒckte hinter SandsĂ€cken. Als wĂŒrde der Tod dort Schichtdienst machen. Ich liege dann meistens

Wenn der Magen tanzt und die Ohren bluten: KĂ€sekrainer vs. Oberkrainer

Es ist der klassische Albtraum eines jeden Kulturbanausen und hungrigen FestivalgĂ€ngers. Man steht spĂ€tnachts am Wiener WĂŒrstelstand, sehnt sich nach fettiger GlĂŒckseligkeit und bestellt im Halbschlaf: „Afoch a Eitrige, bittschen.“ Der WĂŒrstelbrater blickt einen verstĂ€ndnislos an. Warum? Weil man vor lauter MĂŒdigkeit „Oberkrainer“ statt „KĂ€sekrainer“ gesagt hat.
Plötzlich steht kein fettig-triefendes kulinarisches Meisterwerk vor einem, sondern

Heute wÀren wir 38 Jahre verheiratet.

Komisch, wie Zahlen auf einmal schwer werden können.

Dabei kennen wir uns seit beinahe 58 Jahren. Ein ganzes Leben. Oder zumindest fast alles, woran ich mich erinnern kann.

Vor zwei Jahren bist du gegangen.
Viel zu frĂŒh.
Das sagen die Leute immer.
Aber manche SĂ€tze sind wahr, auch wenn sie oft gesagt werden.

Unser Sohn ist lĂ€ngst erwachsen. Über vierzig. Er lebt sein Leben.

Und ich? Ich gehe weiter. Mit Castor.

48 Jahre spĂ€ter … meine Panzerfahrschule

Es gibt Erlebnisse, die einen ein Leben lang begleiten. FĂŒr mich gehört die Ausbildung zum Panzer-fahrer ganz sicher dazu. Noch heute empfinde ich diese Zeit nicht nur als interessant, sondern als ausgesprochen faszinierend.

Vor genau 48 Jahren habe ich auf einem Fahrschulpanzer des Leopard in diesem GelĂ€nde und an genau dieser Fahrschule meine FahrprĂŒfung abgelegt. Als Kommandant und Ausbilder eines Flugabwehr-panzer Gepard musste ich auch in der Lage sein, dieses Monstrum zu fahren. Damals war vieles streng geheim. Fotos und Filmaufnahmen aus der Ausbildung waren praktisch undenkbar. Umso spannender ist es, heute solche Dokumentationen zu sehen und Erinnerungen wieder lebendig werden zu lassen.

Was viele nicht wissen: Ich gehörte damals zu den frĂŒhen Lehrgangsteilnehmern, die bereits in den Genuss kamen, einen Simulator intensiv zu nutzen. Als angehender Kommandant des Flugabwehrkanonenpanzers Gepard basierte dieser Simulator auf dem Fahrgestell des Leopard und war fĂŒr die damalige Zeit eine beeindruckend moderne Ausbildungshilfe. Schon Ende der 1970er Jahre wurden dort Verfahren trainiert, die heute selbstverstĂ€ndlich erscheinen, damals aber nahezu revolutionĂ€r waren.

Wenn ich diese Aufnahmen heute sehe, wird mir bewusst, wie außergewöhnlich diese Zeit gewesen ist. Was frĂŒher aus GrĂŒnden der Geheimhaltung ausschließlich in den Erinnerungen der Beteiligten existierte, ist heute als Zeitdokument fĂŒr jedermann sichtbar.

Und eines hat sich in all den Jahrzehnten nicht geĂ€ndert: Die Begeisterung fĂŒr diese anspruchsvolle Ausbildung und die Faszination fĂŒr die Technik sind bis heute geblieben.

48 Jahre spĂ€ter schließt sich auf eine gewisse Weise ein Kreis. Was damals streng abgeschirmt war, kann heute dokumentiert und mit anderen geteilt werden – und genau das macht solche Aufnahmen fĂŒr mich so besonders.

#Leopard #Gepard #Panzerfahrer #Bundeswehr #MilitÀrgeschichte #Zeitgeschichte #Simulator #Panzerausbildung #Erinnerungen #48JahreSpÀter

Der Pilgerweg zur Hose

Der Alte hat ein Talent. Nicht fĂŒr Vernunft. Nicht fĂŒr Sparsamkeit. Nicht einmal fĂŒrs Geradeausfahren. Nein.

Sein Talent besteht darin, jedes Mal, wenn wir an Ljubljana vorbeikommen, plötzlich am Lenkrad zu reißen wie ein Lachs auf Koffein und Richtung Komenda abzubiegen. Dort steht sein persönlicher Wallfahrtsort: UF PRO® https://ufpro.com/de

UF PRO®

Ich hĂ€tte es wissen mĂŒssen. Der MAN rollte noch nicht richtig auf den Parkplatz, da glĂ€nzten seine Augen

Gibt es in Mauretanien Schakale oder sind das Wölfe?

In manchem Offroad BĂŒchlein wird in Mauretanien von Schakalen geredet. Aber es gibt in Mauretanien keine Schakale. 
Denn es sind genetisch gesehen Afrikanische Goldwölfe.
Warum manche sie immer noch „Schakale“ nennen und was der Unterschied ist:
1. Die wissenschaftliche Korrektur:

Die Situation in der Westsahara: Ein politisch korrekter Blick auf die Ursachen, die Lebensbedingungen der Sahrauis und völkerrechtliche Perspektiven

Die Westsahara, ein Gebiet im Nordwesten Afrikas, ist seit Jahrzehnten Schauplatz eines ungelösten Konflikts. Mit einer FlĂ€che von etwa 266.000 km² und einer strategischen Lage an der AtlantikkĂŒste ist das Gebiet reich an natĂŒrlichen Ressourcen wie Phosphaten, FischbestĂ€nden und potenziellen Öl- und Gasvorkommen. Die geopolitische und wirtschaftliche Bedeutung der Region hat dazu gefĂŒhrt, dass der Konflikt um die Westsahara weit ĂŒber die Interessen der direkt betroffenen Bevölkerung hinausgeht. Im Zentrum des Konflikts stehen das sahrauische Volk und sein Anspruch auf Selbstbestimmung, der seit der Dekolonialisierung in den 1970er-Jahren ungelöst ist.

Das Leben der Sahrauis

Die Sahrauis, die indigene Bevölkerung der Westsahara, sind seit Jahrzehnten mit prekĂ€ren Lebensbedingungen konfrontiert, die sich aus der politischen Unsicherheit und der fortdauernden Besatzung ergeben. Etwa 500.000 Sahrauis sind direkt von dem Konflikt betroffen, wobei ihre LebensrealitĂ€t stark davon abhĂ€ngt, ob sie in den von Marokko kontrollierten Gebieten, in den von der Polisario-Front verwalteten Regionen oder in FlĂŒchtlingslagern in Algerien leben.

In den von Marokko kontrollierten Gebieten

In den urbanen Zentren wie El AaiĂșn, Dakhla und Smara, die unter marokkanischer Verwaltung stehen, leben viele Sahrauis unter schwierigen Bedingungen.

Warum die meisten Reisenden scheitern – lange bevor sie losfahren

Noch ein Thema Reisen - Gestern saß ich wieder in unserer Dorfkneipe. Irgendwann kam die Sprache auf Reisen. Nicht auf Pauschalreisen. Nicht auf zwei Wochen All-inclusive irgendwo am Meer. Sondern auf diese Reisen. Die langen. Die unbequemen. Die, bei denen man nicht genau weiß, wo man nĂ€chste Woche steht. Die Reisen, bei denen die Landkarte irgendwann aufhört und das Abenteuer anfĂ€ngt.

„Das wĂŒrde ich auch gern machen“, sagte einer. Diesen Satz höre ich seit fĂŒnfzehn Jahren. In Österreich. In Deutschland. Eigentlich ĂŒberall.

Fast immer folgt danach ein Aber. Ein kleines Wort. Vier Buchstaben. Und genau an diesem Aber scheitern die meisten Menschen.

Nicht in der Sahara. Nicht im Pamir. Nicht auf irgendeiner russischen Schlammpiste. Sondern zuhause am KĂŒchentisch. Die meisten Reisen scheitern lange bevor der Motor gestartet wird.

Was sich nach 1000 NĂ€chten draußen verĂ€ndert

Gerade eben saß ich wieder einmal in unserer Dorfkneipe in der Steiermark. Die gleiche Theke wie seit 2 Jahren, die gleichen Gesichter, die gleichen Geschichten und die gleichen Sorgen. 

Irgendwann kam die Sprache auf meine nĂ€chste Reise, denn das ganze Dorf hatte schon den MAN vor der TĂŒr gesehen. Vier, fĂŒnf oder sechs Monate sollen es wieder werden. Richtung SĂŒden, wieder ĂŒber den Wendekreis des Krebses hinaus. Wieder Richtung Mauretanien. Dieses Mal noch tiefer in abgelegene Regionen auch Richtung Mali. 

Weitab jeder Zivilisation in Mauretanien 


Einer der Nachbarn schĂŒttelte den Kopf und nahm einen Schluck Bier. „Das könnte ich nicht“, sagte er. Ein anderer fragte sofort, was denn sei, wenn etwas passiert. Wenn das Auto kaputtgeht. Wenn man krank wird. Wenn man irgendwo feststeckt. Ohne Werkstatt. Ohne ÖAMTC. Ohne Krankenhaus. Ohne irgendeinen Rettungsanker. Ich musste lĂ€cheln, weil ich die Fragen gut verstehen konnte. Denn ich höre sie oft von meinem Sohn. Vor fĂŒnfzehn Jahren hĂ€tte ich wahrscheinlich dieselben gestellt. Damals glaubte ich noch, die Welt sei ein gefĂ€hrlicher Ort und Sicherheit etwas, das man besitzen könne wie ein Ersatzrad oder eine Versicherungspolice.

Heute, nach weit mehr als tausend NĂ€chten irgendwo draußen zwischen Russland, Armenien, Georgien, der Westsahara und Mauretanien, sehe ich das anders.

Nicht weil die Welt sicherer geworden wÀre. Sie ist genauso

„Brot ist kein Projekt! Ein Vierbeiner rechnet mit der deutschen Stulle ab“


Ich lag unter dem Tisch, die Pfoten noch staubig vom letzten Weg, und hab den Geruch von Brot in der Nase gehabt. Brot ist so ein Ding. In Deutschland behandeln sie es wie eine Religion, aber essen es wie eine Pflicht. 

Er hat wieder so ein dunkles Ding aufgeschnitten. Körner oben drauf, innen dicht wie Beton. Sie nennen das Vielfalt. Ich nenne es Arbeit fĂŒr den Kiefer.

„Castor, das ist gutes Brot“, hat er gesagt. Ich hab ihn angesehen. Gutes Brot braucht keinen Vortrag.

In Deutschland liegt das Brot rum wie BĂŒcher in einer Bibliothek, die keiner liest. Roggen, Dinkel, Vollkorn, Mischbrot, Körnerbrot, Brot mit noch mehr Körnern. Sie schneiden es in perfekte Scheiben, legen KĂ€se drauf, Wurst, irgendwas. Immer irgendwas. Als hĂ€tte das Brot alleine Angst vor sich selbst.

Ganz anders war das in Georgien.

Der Eisenerzzug von Mauretanien: Mehr als nur ein Abenteuer auf Schienen

FĂŒr viele Reisende ist der mauretanische Eisenerzzug ein Eintrag auf der Bucket List geworden. Ein Selfie auf schwarzem Eisenerz, Staub im Gesicht, Sonnenuntergang ĂŒber der Sahara. Die sozialen Netzwerke haben aus „Le Train“ eine Art rollende Endzeitkulisse gemacht. Doch wer genauer hinsieht, merkt schnell: Dieser Zug ist kein Freizeitpark fĂŒr Abenteuerhungrige. Er ist die pulsierende Schlagader eines ganzen Landes.

Seit 1963 zieht der Zug durch die Sahara, von den Minen in ZouĂ©rat bis zum Atlantikhafen von Nouadhibou. Über 700 Kilometer durch Stein, Sand und Hitze. Bis zu 220 Waggons lang, mehrere tausend Tonnen schwer. Einer der lĂ€ngsten und schwersten ZĂŒge der Welt. ([SWR][1])

Im Video von [National Geographic](https://start.westnet.ca/watch?v=jEo-ykjmHgg&utm_source=chatgpt.com) wirkt der Zug fast wie ein wandernder Kontinent aus Eisen. Aber zwischen all den spektakulÀren Bildern liegt etwas viel Interessanteres verborgen: das Leben entlang der Strecke.

Die EU betreibt in Mauretanien ein in den letzten Jahren massiv ausgebautes Sicherheitsprogramm


Informationen die in keinem Pistenkuh BĂŒchlein stehen aber Interessant sind. SpĂ€testens seit dem EU-Mauretanien-Abkommen vom MĂ€rz 2024 und dessen fortlaufender Umsetzung fließen hunderte Millionen Euro in das Land.

Dabei geht es der EU vor allem um eine „Vorfeld-Sicherung“ der europĂ€ischen Außengrenzen (Externalisierung), um die Migrationsströme auf der Atlantik-Route Richtung Kanarische Inseln einzudĂ€mmen und gleichzeitig das Übergreifen von Terrorismus aus der krisengeschĂŒttelten Sahelzone zu verhindern.

Das Programm ruht auf mehreren SĂ€ulen und betrifft die mauretanischen Landgrenzen zu Mali und Senegal auf sehr unterschiedliche Weise.

Wie sieht dieses Sicherheitsprogramm aus?

Die EU setzt auf eine Mischung aus militĂ€rischer AusrĂŒstung, polizeilicher Ausbildung, dem Aufbau von Infrastruktur und dem massiven Ausbau von Überwachungstechnik.

GAR-SI Sahel (Groupes d’Action Rapide – Surveillance et Intervention): Dies ist eines der Kernprojekte der EU (finanziert unter anderem aus dem NDICI-Fonds). Hierbei werden mauretanische Gendarmerie-Einheiten nach dem Vorbild der spanischen *Guardia Civil* ausgebildet und hochmobil ausgerĂŒstet. Sie sind speziell dafĂŒr da, in abgelegenen Grenzregionen gegen Schleusernetzwerke, Schmuggel und grenzĂŒberschreitende KriminalitĂ€t vorzugehen.

Frontex-Kooperation: Die europÀische Grenzschutzagentur Frontex verhandelt

Staub, Geist und Opferspeise: Was Pfingsten und das Opferfest im Kern verbindet (wenn man mit Religion nichts am Hut hat)

Wer im Allradfahrzeug die endlosen, kargen Weiten Anatoliens durchquert, reist immer auch ein StĂŒck weit durch die Zeit. Letztes Jahr fĂŒhrte mich mein Weg genau zur Zeit des Opferfestes (Kurban Bayramı) durch das tĂŒrkische Hinterland. Wenn man die staubigen Straßen abseits der Hauptrouten befahren hat und abends in den kleinen Dörfern mit den Menschen ins GesprĂ€ch kommt, beginnt man, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Ich muss dazu sagen: Ich habe weder mit dem Christentum noch mit dem Islam etwas am Hut. FĂŒr mich klingen die theologischen Überbauten beider Lager – seien es vom Himmel fallende Flammenzungen oder die Bereitschaft, den eigenen Sohn fĂŒr eine göttliche PrĂŒfung zu schlachten – gleichermaßen absurd. Aber genau dieser distanzierte Blick schĂ€rft das Auge fĂŒr das Wesentliche. Denn zieht man die religiöse Kulisse ab, merkt man schnell: Beide Feste entspringen exakt demselben menschlichen Hintergrund und erfĂŒllen dieselbe evolutionĂ€re Funktion.

1. Das "Pfingstwunder" Anatoliens: Ein genialer psychologischer Trick

Méharistes in Mauretanien

Beim Lesen dieses SPIEGEL-Artikels ĂŒber die mauretanischen MĂ©haristes hatte ich sofort dieses alte Ziehen im Bauch, das vermutlich nie ganz verschwindet, wenn man einmal Soldat gewesen ist.

Der Artikel beschreibt eine Einheit der mauretanischen Nationalgarde, die auf Dromedaren entlang der Grenze zu Mali patrouilliert und dort etwas tut, das weit ĂŒber klassischen MilitĂ€rdienst hinausgeht. Sie sichern abgelegene Regionen, behandeln Kranke, schlichten Streitigkeiten, sprechen mit Nomaden und halten in Gegenden PrĂ€senz, in denen es sonst kaum noch staatliche Strukturen gibt.
[SPIEGEL-Artikel ĂŒber die MĂ©haristes in Mauretanien](https://www.spiegel.de/.../keeping-the-peace-on-camelback...)
WĂ€hrend große Teile der Sahelzone im Chaos versinken, gilt Mauretanien seit Jahren

OFFROAD-Schaden: Zahlt die Kasko oder bleibst du drauf sitzen?

Wer mit dem GelĂ€ndewagen abseits befestigter Straßen unterwegs ist, sucht das Abenteuer. Doch was passiert, wenn im GelĂ€nde, auf Reisen oder im Offroad-Park tatsĂ€chlich mal etwas schiefgeht? Zahlt die Kfz-Versicherung SchĂ€den, die abseits des Asphalts entstehen?

Alen von Overland Experience hat im Video die Versicherungsbedingungen der zehn grĂ¶ĂŸten deutschen Kfz-Versicherer genau unter die Lupe genommen. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst:

1. Geltungsbereich: Wo greift der Schutz?

Zwischen Stahl, Verantwortung und Haltung – ein Blick auf die heutige Bundeswehr aus der Perspektive eines ehemaligen Zeitsoldaten

Zwölf Jahre (1976 - 1988) sind keine Episode. Sie sind ein GelĂ€nde, durch das man marschiert, stolpert, lernt – und das einen am Ende formt. Ich habe diese Zeit in der Flugabwehr verbracht, als Ausbilder, Erkundungsoffizier und Leiter der Regiments-Ausbildungs Gruppe fĂŒr den Flakpanzer Gepard. Ein System aus Stahl,Elektronik und PrĂ€zision. Doch so beeindruckend die Technik war – entscheidend war immer der Mensch dahinter.

Die Bundeswehr heute – mehr als ein Bild von außen

Die Bundeswehr wird heute oft aus der Distanz betrachtet. FĂŒr viele bleibt

Passe de Soufa - Mauretanien - Herausforderung in Navigation und echtem Offroad

Der Passo Soufa, meist als „Passe de Soufa“ bezeichnet, liegt im sĂŒdlichen Mauretanien, westlich von Kankossa, in einer Landschaft, die wirkt, als hĂ€tte der Wind sie nicht nur geformt, sondern auch immer wieder neu erfunden. Keine klaren Linien, keine festen Versprechen. Alles scheint in der Sahel-Zone in Bewegung, selbst wenn

JUST DESERT Mauretanien

14 Minuten Sand.

Kein Gelaber. Kein Influencer-Gesicht, das dir erklĂ€rt, wie „healing“ DĂŒnen bei Sonnenuntergang sind. Keine Drohne, die sich auffĂŒhrt wie ein betrunkener Adler auf Motivationstraining. Nur Mauretanien. Nur Sand und Wind. Nur diese endlose, gottverlassene