Und mittendrin: ein damals noch fast neues Setup. Ein Isuzu D-Max mit Geocamper-Kabine – kein Showpiece, sondern ein Arbeitstier mit Seele. Vorne Straße, hinten Zuhause. Bett, Küche, Rückzugsort, Beobachtungsposten. In Zentralasien zusätzlich der Offroad-Anhänger, der manchmal Fluch war, oft aber Freiheit bedeutete. Mehr Wasser, mehr Vorräte, mehr Reichweite. Und manchmal eben auch mehr Gewicht im falschen Moment.
Die Route liest sich wie ein sauberer Plan: Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Georgien, Russland, Armenien, Griechenland, Albanien, Montenegro, Bosnien, Kroatien, Slowenien, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Schweden, Norwegen, Italien, Monaco, Spanien, Marokko, Westsahara, Mauretanien.
Aber diese Liste verschweigt den eigentlichen Kern. Die improvisierten Umwege. Die falschen Abzweigungen, die sich später als richtig herausstellen. Die Tage, an denen nichts passiert – und genau deshalb alles.
