Ich habe das Lenkrad herumgerissen.
Castor`s little trip of life - Off The Beaten Track
"Keine gestellten Abenteuer. Keine künstliche Dramatik. Nur das, was unterwegs wirklich passiert." - Offroad Abenteuer & Outdoor Survival - Overland Reiseberichte - Mit Hund Castor, Reisevideos. WWW.OVERLAND-4X4.DE
Camp Steska - Empfehlung
Preisschock auf Russisch? Warum der Einkauf drüben trotzdem noch Lachsack-Niveau hat
Wer nach dem ständigen Kassensturz in mitteleuropäischen Supermärkten oder an den heimischen Zapfsäulen einen Blick gen Osten wirft, reibt sich verwundert die Augen.
In ihrem Video
Der Alte und ich – eine Frage der Abstammung
Der Alte wollte es jetzt ganz genau wissen. Als ob es nicht reichen würde, mich anzusehen. Jeder halbwegs vernünftige Mensch erkennt doch, dass ich ein Mischling bin. Aber der Alte ist eben einer von diesen Menschen, die alles genau wissen wollen. Also hat er mir ein bisschen DNA geklaut und zu irgendwelchen Leuten geschickt, die den ganzen Tag Hundegene anschauen. Mehr als 1.800 genetische Marker haben die untersucht und mit einer Datenbank aus hunderten Rassen verglichen. Das Ergebnis war ziemlich eindeutig: Ich bin 38 Prozent Border Collie, 25 Prozent AmStaff Terrier, 19 Prozent Magyar Vizsla, 13 Prozent Berner Sennenhund, 4 Prozent Spinone Italiano und 1 Prozent Drahthaar Vizsla.
Ich finde, das klingt ziemlich beeindruckend. Fast wie eine schlechte Rockband aus sechs
Die Welt ist nicht in Ordnung. Aber hier geht’s.
Es gibt Orte, an denen die Welt noch in Ordnung ist. Natürlich ist das gelogen. Die Welt ist ein kaputter Laden. Überall stehen Idioten hinter den Tresen und verkaufen dir Angst, Karriere, Status und irgendeinen anderen Scheiß, den du angeblich brauchst, bevor du endlich zufrieden sein darfst.
Aber hier vor meiner Scheune ist davon gerade nicht viel zu sehen. Zweihundert Jahre alter Bauernhof. Drei Würste auf dem Grill. Eine Flasche Blaufränkisch, die langsam ihrer endgültigen Bestimmung entgegengeht. Ich sitze mit nacktem Oberkörper davor und schwitze trotzdem wie ein alter Hafenarbeiter im Hochsommer. Der Ventilator läuft neben mir und schiebt die heiße Luft von einer Seite zur anderen. Ein ziemlich sinnloses Gerät, aber immerhin einer der wenigen Kollegen, die ich heute noch dulde.
Im Garten zirpen die Zikaden. Sie haben keine Meetings. Keine Quartalszahlen. Keine Kunden, die um 22:17 Uhr noch schnell eine „kleine Sache“ brauchen. Sie zirpen einfach. Und vielleicht haben sie damit mehr vom Leben verstanden als wir.
Die Sturzflut an der Nepal-Tibet-Grenze: Was geschah – und was sie für Overlander bedeutet
27. August 2026 Was ist passiert - Am Morgen des 26. August 2026, gegen 8:40 Uhr Ortszeit, raste eine gewaltige Sturzflut durch das Lhende-Khola-Tal und weiter entlang des Trishuli-Flusses an der Grenze zwischen Nepal und der Tibetischen Autonomen Region (China). Auslöser war ein geologisches Ereignis in den Bergen oberhalb von Gyirong County auf tibetischer Seite – vermutlich eine Kombination aus Bergsturz und dem Bruch eines natürlich aufgestauten Sees, ähnlich einem Gletschersee-Ausbruch (GLOF). Das Ereignis war so massiv, dass es sogar von Seismometern in den USA und Deutschland registriert wurde.
Die Flutwelle traf die Distrikte Rasuwa und Nuwakot in Nepal mit voller Wucht und wälzte sich weiter Richtung Süden. Mindestens 19 Brücken und rund 40 Kilometer Straße wurden weggerissen.
Henry – der Hund, der blieb - RIP Henry
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| Marokko 2016 |
Vor 10 Jahren habe ich in Marokko Henry kennengelernt. Einen Rhodesian Ridgeback. 60 Kilo groß, kräftig und beeindruckend. Und doch einer der liebsten und aufmerksamsten Hunde, die ich je kennenlernen durfte.
Wie langsam kann der Alte eigentlich fahren?
„Wie schaffst du das eigentlich mit der Geschwindigkeit im Lkw? Wie kommst du damit zurecht, so langsam zu fahren?“
Früher war der Kerl offenbar schneller unterwegs.
Ich habe die alten Geschichten gehört. Land Rover. Defender. Discovery. Jeep. Flotte Kisten, kräftige Motoren und immer schön auf die Tube. 140 150 180. Als hätte er einen Arsch voll Termine und der Teufel würde hinter ihm herfahren. Heute fährt er Lkw. Und plötzlich hat er Zeit. Verdammt viel Zeit.
Neu auf Offdoor: Comicstrips für die Lesefaulen! 🎨🐕
Künftig erwarten euch vielleicht regelmäßig kleine Strips über das wahre Overlander-Leben – mit allen Pleiten, Pech, Pannen und Wüsten-Highlights. Vielleicht aber auch nicht wenn es mir zu blöd wird. :-)
Schaut vorbei, schmunzelt mit und gebt Bescheid, wie euch die neue Bildsprache gefällt!
Der erste Strip zu unserem Artikel: "Genau 2 Jahre. Über 80.000 Kilometer. 28 Länder und unzählige Begegnungen." in den folgenden ersten Versuchen mit der KI.
Blut, Schweiß und Wüstensand: Mauretanien ungeschönt - Die Sammlung der Videos meiner letzten Reise gemeinsam mit Castor
Hunderte Kilometer Weichsand. Chinguetti liegt hinter uns wie ein verblasster Kater, Ouadane irgendwo da draußen in diesem kochenden Nichts. Vierzig Liter Sprit versoffen, während der Motor schrie wie ein geschundener Gaul, der nicht verrecken will. Pisten, die vor Jahrzehnten mal eine Idee waren und heute nur noch Staub und Einbildung sind. Der Passo de Soufa hat uns gezeigt, was Orientierungslosigkeit wirklich bedeutet – wenn GPS, Karte und Bauchgefühl gleichzeitig aufs Maul fallen. HIER nun die gesamte Playlist Mauretanien
Was mir ein mauretanisches Zebu über die steirische Jammerkultur beigebracht hat
Ein paar Fliegen tanzen auf meiner Nase, während ich den Kopf aufs kühle Pflaster in unserem Bauernhof drücke. Der Alte sitzt drinnen, tippt in seine Tasten, schüttet steirischen Wein nach und murmelt Flüche über das Thermometer.
Ich bin Castor – ein wildehemaliges Gesamtkunstwerk, ein bunter Mischmasch aus Border Collie, American Staffordshire Terrier, Vizsla, Deutsch Drahthaar, Berner Sennenhund und gesundem Menschenverstand. Ich habe vier Pfoten, zwei offene Augen und eine Nase, die den ganzen Wahnsinn dieser Welt schon auf drei Meilen Entfernung riecht.
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| www.vol.at/notschlachtungen-wegen-duerrebedingten-futtermangels |
Der indische Bienen-Killer mit den gelben Socken
Eine LiveReportage vom Bauernhof in der Oststeiermark
Es war heute 05. August 2026 drei Uhr nachmittags in der Oststeiermark
Ich saß auf einer leeren Bierkiste hinterm Schuppen, beobachtete den Rost am MAN und dachte über den Sinn des Ganzen nach
Von Marokko bis zur Schweiz: Ein Tisch voller Devisen und die dreckige Wahrheit über Geld
Sogar das Rumpeln meines Magens klingt heute träge. Und was macht der Alte? Sitzt in der Scheune im Schatten, schwitzt sich einen ab und breitet auf dem Spieltisch sein gesammeltes Altmetall aus.
Er nennt es „Schätze sortieren“ oder „Kassensturz für die nächste Tour“. Ich nenne es: Völlig bekloppt bei dieser Hitze aber aus seiner Sicht das was man mit überschaubaren Bewegungen noch machen kann um die Langeweile zu vertreiben. Der MAN ist noch nicht ganz fertig, beim ISUZU ist die Kabine runter zum Verkauf und etwas davon reisefertig zu machen ist bei den Temperaturen der kommenden Tage (zwischen 37-38 Grad) für den Alten zu schweißtreibend.
Seit einer gefühlten Ewigkeit lässt er Münze für Münze auf ein graues Tuch scheppern. Kling, klang. Jedes Mal zucken meine Ohren, aber Leckerlis kommen dabei natürlich nicht herum. Nur dieses metallische Zeug, das nach altem Schweiß, Staub und verbrauchten Grenzübergängen stinkt. Er glotzt auf den Haufen, als wollte er herausfinden, ob wir damit auf der nächsten Reise wenigstens ein paar Kilometer weit kommen.
Ich kann ihm die Antwort auch ohne Brille geben: Vergiß es, Alter.
Genau 2 Jahre. Über 80.000 Kilometer. 28 Länder und unzählige Begegnungen.
Fast auf den Tag genau, in der ersten Augustwoche vor zwei Jahren, habe ich einen Schritt gewagt, vor dem viele zurückschrecken. Nicht, weil er besonders mutig war. Sondern weil er unbequem ist. Ich habe aufgehört, mein Leben nach den Erwartungen anderer auszurichten. Ich wurde Privatier. Bin als Migrant nach Österreich und reise von dort aus. Diese Woche habe ich meine Allerletzte Gewerbesteuer und die letzte Einkommensteuer 2024 in Deutschland überwiesen und die letzte Rechnung meines Steuerberaters gezahlt. Es hat besonders geschmerzt wenn ich sehe, was mit der Masse an Geld die ich in den letzten 25 Jahren an Steuern und Abgaben gezahlt habe, von den letzten reGIERungen gemacht wird. SO WHAT.....
Viele glauben, das sei gleichbedeutend mit Ruhestand. Mit Nichtstun. Mit Golfplatz, Kreuzfahrten und dem täglichen Blick auf die Uhr oder Primeln im Garten setzen. Für mich bedeutet es das Gegenteil.
Warum ich auf meinen Reisen Militärkleidung und Ausrüstung nutze
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| Mein Regenanzug der belgischen Armee |
Es muss funktionieren. Immer. Mehr nicht. Deshalb besteht ein Großteil meiner Ausrüstung aus militärischem Zeug. (Artikel enthält Werbelinks zu Herstellern und Amazon)
Was wir eigentlich machen, wenn wir zu Hause sind
Blödsinn. Die Wahrheit fängt erst an, wenn wir wieder zu Hause sind.
Warum Einsamkeit der größte Luxus geworden ist
Wir waren mit kleinen Gruppen unterwegs. Vier oder fünf Fahrzeuge. Manchmal zwei Fahrzeuge, zwei Menschen und zwei Hunde. Das war wahrscheinlich die beste Variante. Und dann waren wir sehr oft alleine. Eigentlich die meiste Zeit. Und irgendwann habe ich begriffen, dass genau das der größte Luxus geworden ist.
Nicht das Fahrzeug. Nicht die Freiheit,
Der Alte friert. Im Juli. - Geht es wieder los?
Das ist gut. Denn wenn der Alte friert, beginnt er über das Wegfahren nachzudenken. Und genau das tut er gerade. Mauretanien war eigentlich der Plan. Noch einmal zurück in die Wüste. Länger. Weiter. Dorthin, wo der Sand bis in die letzten Ritzen kriecht und der Alte nach drei Tagen aussieht, als hätte er sich mit einer Straßenbaumaschine geprügelt.
Das Ende der günstigen Kommunikation auf Weltreise: Starlink streicht beliebte Roaming-Tarife
Wer mit dem Wohnmobil oder dem Expeditionsmobil die Welt erkundet und dabei auf stabiles Satelliten-Internet setzt, muss jetzt tief in die Tasche greifen. SpaceX zieht die Zügel bei seinen Roaming-Bedingungen drastisch an: Ab Mitte August 2026 greift eine fundamentale Tarifreform, die das Budget von Langzeitreisenden und digitalen Nomaden massiv belasten wird.
Die bisherigen, extrem beliebten Tarife „Reise 50“ (bzw. Reise 100 GB) ab 40 € und „Reise Unlimited“ für rund 89 € bis 95 € im Monat fallen für den weltweiten Langzeiteinsatz weg oder werden stark beschnitten. Wer sich länger als 1 Monat außerhalb des europäischen Heimatkontinents aufhält, wird zu einem drastischen Upgrade gezwungen: Der Wechsel in den „Global Priority“-Tarif für stolze 250 € im Monat wird zur Pflicht wenn Du nicht in Dein "Heimatland" (in unserem Falle Europa) zurück kehrst.
Das 1-Monats-Limit: Europa als Grenze
Schwergewicht-Bergematerial von Militär und Feuerwehr
Warum ich meinen 7,5 Tonner künftig mit britischen Militär-Sandmatten und pneumatischer Hubkraft rette
Wer mit einem ausgewachsenen Expeditions-Lkw abseits befestigter Straßen reist, lernt schnell Demut vor dem Gewicht des eigenen Fahrzeugs. Mit rund 7,5 Tonnen Gesamtgewicht ist man auf weichem Untergrund kein schwebender Federball mehr, sondern eine gewaltige Kraft, die sich bei Fahrfehlern oder tückischem Terrain unbarmherzig tief eingräbt. Die Standard-Ausrüstung bestehend aus robusten Bergegurten, einem kinetischen Bergegurt, hochfesten Schäkeln, einer starken Seilwinde und klassischen Kunststoff-Sandboards gehört natürlich zum Pflichtprogramm. Letzteres werden wohl nur zur Einmalnutzung dienen, denn ab einer gewissen Gewichtsklasse geraten diese „üblichen Verdächtigen“ an ihre physikalischen Grenzen.
Um für extreme Solo-Szenarien optimal gewappnet zu sein, habe ich mein Bergebesteck gezielt um zwei hochgradig spezialisierte, im zivilen Bereich fast gänzlich unbekannte Werkzeuge erweitert. Sie decken genau die Lücken ab, die starre Boards und reine Zugkraft offenlassen: Die extrem robuste „Robusta“-Sandmatte der britischen Armee und das unbarmherzig kraftvolle Vetter Hebekissen Typ 1/13 mit 13 Tonnen Hubleistung.


















