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CASTOR`S LITTLE TRIP OF LIFE
Ein Hund auf Reisen - Keine gestellten Abenteuer - Keine künstliche Dramatik - Nur das, was unterwegs wirklich passiert. Offroad Abenteuer - Outdoor Survival - Overland Reiseberichte - Mit Hund Castor. WWW.OVERLAND-4X4.DE
31.10.2026
Was zum Teufel mache ich wieder hier... ? Gedanken am "Mehr"...
30.10.2026
Legzira, wenige Kilometer nördlich von Sidi Ifni. Der Todesangler.
Keine Treppe, kein Geländer, nicht mal ein verdammter Trampelpfad. Nur bröckliger, roter Fels, der direkt in den tosenden Atlantik abfällt. Da drüben an der Steilwand klebt ein Punkt.
27.10.2026
5.000 Kilometer im MAN G 90 8.136: Traummobil oder fahrende Muckibude?
Eigentlich schlägt unser Herz für was kleines, wendiges. Doch für unsere aktuelle 2. Mauretanien-Tour haben wir aufgerüstet. Nun stehen die ersten 5.000 Kilometer unter Realbedingungen auf dem Tacho unseres MAN G90. Ist der Wechsel vom kompakten Pick-up mit Kabine auf einen Lkw die Erleuchtung für Langzeitreisen – oder schlichtweg der teuerste Fitnessvertrag unseres Lebens? Ein erstes Zwischenfazit aus Marokko.
24.10.2026
Marokko. Erste Sekunde auf afrikanischem Boden, und was macht diese hochgezüchtete Weltraum-Spielerei?
22.10.2026
Wenn die Flasche Wein billiger ist, als der Diesel....
Der Alte saß am Tisch. Ich lag auf dem abgewetzten Linoleum des FM1-Shelters – diesem alten Bundeswehr-Blechkübel, der nach Diesel, Wüstensand und Geschichte riecht – den Kopf auf den Pfoten, und beobachtete ihn durch ein halb geöffnetes Auge, während er sich ein Glas von diesem billigen roten Stoff einschenkte.
Ein Euro und neunundneunzig Cent. 1,99 Euro für dreiviertel Liter. Er hatte die Pulle heute irgendwo hier in Spanien im Supermarkt aus dem Regal gefischt. Normalerweise riecht Zeug für den Preis wie die Pisse von einem kranken Kojoten und brennt dir Löcher in den Magen, aber der Alte nahm einen Schluck, wog die Lage ab und knurrte nur ein kurzes, trockenes: „Trinkbar.“
Das war der Moment, in dem die alten Zahnräder in seinem Kopf schmerzhaft anzulaufen begannen.
Er dachte an Deutschland. An den scheußlichen Dieselpreis dort drüben. Ein verdammter Liter stinkender Treibstoff kostet zu Hause inzwischen mehr als eine ganze Flasche von diesem spanischen Rotwein. Das muss man sich mal reinziehen. Die Welt ist völlig durchgeknallt, und der Alte hockt mittendrin im Shelter und rechnet.
Jetzt sitzt er da, starrt das Glas an und dreht durch. Zwei Optionen plagen seine grauen Zellen:
Erstens: Er kippt den Wein einfach direkt in den Tank vom MAN. Scheiß drauf, vielleicht läuft der D0226-Diesel ja auch mit vergorenen Trauben. Wenn nicht, riecht der Auspuff wenigstens nach Kneipe.
Zweitens: Er pfeift aufs Tanken, gibt keinen einzigen Cent mehr für Diesel aus, kauft von der verbliebenen Kohle den halben Laden voller Weinkisten und bleibt einfach für immer genau hier hocken.
Ich ließ meine Rute einmal kurz aufs linoleumgedämmte Holz knallen und schloss die Augen. Solange mein Napf voll ist und ab und zu ein Stück Wurst abfällt, soll er von mir aus die ganze Hütte bis zur Decke mit Wein zupacken. Er starrt immer noch auf das leere Glas, auf die Wand, auf nichts. Ich glaube, er kauft mehr Kisten.
19.10.2026
Wenn die Wetter-App schweigt, aber das Handy schrillt: Warum Technik mich fast die Achse gekostet hätte
Gestern Abend, irgendwo südlich von Valencia. Ein gewohnter Blick auf das Smartphone vor der Nacht am Strand:
- Gezeiten-App: Höchststand war vor zwei Stunden, Niedrigwasser kommt erst in 11 Stunden. Alles scheinbar im grünen Bereich.
- Wetter-App: Starke Windböen, aber mickrige 2,5 mm Regen vorhergesagt.
Normalerweise hätte ich diesen Daten vertraut. Doch mein Bauchgefühl war sowieso schon mulmig – also habe ich den Wagen zumindes
Wenn der Social-Media-Kick schiefgeht: Schwerer Unfall auf Mauritaniens Erzzug
Der berühmte Eisenerzzug der Staatseisengesellschaft SNIM in Mauritanien zieht seit Jahren Abenteurer und Influencer aus aller Welt an. Mit einer Länge von über zwei Kilometern gilt die Fahrt auf den offenen Güterwaggons mitten durch die Sahara als einer der extremsten Reisetrips überhaupt.
Dass der Hype auf TikTok und Instagram nicht ungefährlich ist, zeigte ein Vorfall in der mauretanischen Region Tiris Zemmour.
Was ist passiert?
16.10.2026
„Immer einsatzbereit – vor allem an der Brandung: Dienstalltag beim Flugabwehrregiment“
Man kennt das: Die Bundeswehr spricht von „Sicherheit, Ausbildung und anspruchsvollen Einsätzen“. Ich hatte das Ganze natürlich etwas praktischer interpretiert. Während andere ihre Seesäcke mit vorschriftsmäßiger Ausrüstung vollgestopft haben, gab es für mich ein absolut überlebenswichtiges Utensil, das bei keinem Marschbefehl fehlen durfte: mein F2 Bullit Surfbrett!
Man muss schließlich Prioritäten setzen. Was nützt einem die beste Luftraumüberwachung, wenn man vor Ort nicht die Wind- und Wellenbedingungen testen kann?
09.10.2026
Die frostige Hölle gen Norden: Wie ich Silvester am Ende der Welt überlebte
Normalerweise nimmt man dagegen einen kräftigen Schluck billigen Whisky, dreht sich um und schläft weiter.
Ich nicht. Ich dachte mir kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017: Was solls. Warum das neue Jahr im warmen Wohnzimmer mit verlogenen Glückwünschen begießen, wenn man sich die Eier auch in einer arschkalten, eisigen Einöde abfrieren kann?
HIER die komplette Playlist: https://youtube.com/playlist?list=PL8eZ8omxBU-LP8mYTmh8RVolRlY3KyS5E&si=ftYVyoVOsupk1YMA
Also packte ich mein Zeug. Kein Reisebüro, keine Gruppe,
06.10.2026
Der Tag der Auslandsdeutschen oder: Warum die Welt ohne uns im Elend versaufen würde (und warum ich es trotzdem tue)
Man teilt mir mit, heute sei der internationale Tag der Auslandsdeutschen. Großartig. Ein Tag für Abgehauene, Steuerflüchtlinge, Visionäre und Leute mit chronisch ruinierten Lebern.
Ich bin vor zwei Jahren auch abgehauen. Aber nennt mich verdammt noch mal nicht „Auswanderer“. Wandern tun verklemmte Typen in Funktionskleidung mit Ski-Stöcken ohne Skier und schlecht sitzenden Unterhosen, die Sonntags um acht Uhr morgens auf Hügel klettern, um trockenes Vollkornbrot mit Schinken zu kauen. Ich bin nicht gewandert. Ich bin gefahren. Mit schwerem Gerät, viel Diesel, verdammt viel Gepäck und einer gehörigen Portion Verachtung für die deutsche Bürokratie im Rückspiegel. Keinen Wohnsitz mehr im Bundesgebiet, den Pass tief in der Tasche, den Mittelfinger fest im Wind.
Wenn man sich die Geschichtsbücher ansieht – oder das, was Schlauseiten zum heutigen Tag zusammentippen –, stellt man fest: Die Auslandsdeutschen haben der Welt schon immer den Arsch gerettet.
Wo die Sahara auf den Atlantik trifft: Nationalpark Banc d’Arguin 🇲🇷🦅
Der Nationalpark Banc d’Arguin an der Küste Mauretransformationens ist einer der faszinierendsten und abgelegensten Orte Westafrikas. Als UNESCO-Weltkulturerbe bildet er ein einzigartiges Ökosystem: Riesige Wüstendünen treffen direkt auf das flache, fischreiche Meer.
In diesem Video nehme ich dich mit auf eine Reise durch diese unberührte Naturlandschaft – von Millionen Zugvögeln bis zu den traditionellen Imraguen-Fischern, die seit Jahrhunderten im Einklang mit dem Meer leben.03.10.2026
MAURETANIEN: Wenn die Piste zur Grenze wird! von Kiffa nach Kaédi 4x4
Auf einem der spektakulären und entlegenen Track in Mauretanien unterwegs: Begleitet uns auf unserem Offroad-Abenteuer quer durch die Dornbuschsavanne der Sahelzone!
Unsere Route führt uns von **Kiffa** über **Kankossa**, **El Moudéré**, **Dougoulgui** und den atemberaubenden **Passo de Soufa** weiter über **Hassi Chems** und **M'Bout** bis an die Ufer des Senegal-Flusses nach **Kaédi**. Ein besonderes Highlight: Große Teile dieser Strecke verlaufen nahe der Grenzregionen zu **Mali** und dem **Senegal**. Dichte Dornbüsche, tief ausgefahrene Sandpisten, felsige Passpassagen und abgelegene Siedlungen verlangen Mensch und Fahrzeug alles ab. Erlebt unverfälschte Natur, die harte Realität des Lebens im Sahel und das pure Gefühl von Freiheit abseits jeglicher Zivilisation.24.09.2026
Deutschland retten aus der Sicht von Castor
Da der BlackRock Kanzler entweder nicht in der Lage, zu bequem ist, es einfach nicht kann oder von seinem alten Jobgeber einen anderen Auftrag erhalten hat, habe ich als Hund mal gestern Abend die KI machen lassen.
Hier ist der 10-Punkte-Plan zur Rettung Deutschlands – vollkommen aus der unnachgiebigen, scharfsinnigen Perspektive eines vierbeinigen Gefährten - Castor.
1. Präambel aus der Hundehütte: Wuff, Schluss mit dem Gelaber
22.09.2026
Wo Schmidt draufsteht - Cape Schmidt – Bis ans Ende der Welt
Und jetzt hat er wieder so eine Idee. Er will nach Mys Schmidta (МЫС ШМИДТА), nach Kap Schmidt, ganz oben im äußersten Nordosten Russlands, an der Tschuktschensee.
Ich weiß nicht genau, warum. Aber ich kenne den Alten inzwischen lange genug. Wenn er irgendwo auf einer Landkarte einen Punkt findet, der weit genug weg ist, wird daraus irgendwann ein Ziel. Und wenn dieser Punkt dann auch noch seinen eigenen Namen trägt, ist die Sache praktisch erledigt.
Der Mann heißt Schmidt. Das Kap heißt Schmidt. Also muss er irgendwann dahin. Logisch.
20.09.2026
„Fünf Sterne oder sieben Tonnen? Mein Sohn versteht meinen Weg nicht“
Ich habe nie davon geträumt, fünf Sterne zu buchen. Mich hat immer mehr interessiert, was hinter der nächsten Kurve liegt. Aber irgendwann kam der Moment, an dem aus dem Wegfahren ein Aufbrechen wurde.
19.09.2026
Live Vortrag - Mauretanien - Freitag, 02. Oktober 2026
Vortrag - Castor`s Reise durch Mauretanien.
15.09.2026
Zwei Flaschen für den Teufel und die Sonne der Steiermark
Man schaut aus dem Fenster, der Hund schläft im Schatten, und drüben an den Ästen hängen die Äpfel. Knallrot. Sie sehen aus, als hätten sie den ganzen Schmerz der Hitze aufgesaugt und in Zucker verwandelt. Und dann sind da diese paar Weintrauben an der alten Wand. Gelbgrün, prall, knackig. Wenn du eine zwischen den Zähnen zerdrückst, schmeckst du die ganze Verdammnis dieses heißen Sommers. Süß. Fast zu süß für diese Welt.
14.09.2026
Happy Birthday Castor - 2 Jahre 28 Länder und verdammt viel Welt in einer Hundenase
11.09.2026
Wie die jüngste Eskalation am Bab al-Mandab die globale Ölversorgung und die Dieselpreise trifft – Was bedeutet das für Overland Reisende
Die geopolitische Lage im Nahen Osten hat sich drastisch zugespitzt. Durch die Einnahme der strategisch entscheidenden Insel Mayyun (Perim) sowie der Hafenstadt Mokka kontrollieren die Huthi-Rebellen nun die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer. Damit halten sie die Schlüsselstelle des Bab al-Mandab direkt in der Hand – eine Nadelöhr-Passage, durch die unter Normalbedingungen täglich etwa 6 bis 8 Millionen Barrel Rohöl und Erdölprodukte fließen.













