Offroad auf der Insel Cres, Kroatien wie es viele nicht kennen ...


Offroad auf der Insel Cres, Kroatien mit NEW Defender, Discovery 4 und Discovery 5

Risnjak, Kroatien - Snežnik, Skowenien - Eine Overlanding ErFAHRung

 

Kroatien einmal anders: Mit Michael quer durch den Nationalpark Risnjak (ris = kroatisch Luchs) über Wege, die in Karten nicht verzeichnet sind durch das Gebiet von Bären, Wölfen und Luchsen über die "Grüne Grenze" nach Slowenien zum Grad Snežnik – Schloss Schneeberg, das vor uns unverhofft aus dem tiefsten Wald in seinem Glanz auftaucht. Ohne Mobilfunk und der Kontakt zu Menschen war reduziert auf eine vor uns flüchtende Migrantengruppe im tiefsten Urwald....

Kleine Flucht - 3 Land Rover Generationen 3 Länder 3 Männer 1 Frau und 2 Berner fliehen vor Corona Deutschland

Unterwegs in Kroatien, Slowenien Österreich mit Discovery 4 Discovery 5 und New Defender. Mit dabei Admiral und Adonis, Heike, Marcus, Michael und Jürgen. Wir flüchten vor dem COVID Wahnsinn in D in Länder mit Sonne, Berge, Meer, Pljeskavica, Refošk und Plavac. Nur 4 Tage die Seele baumeln lassen, Sonne und Rotwein tanken (natürlich auch preiswerten Diesel). 
Und endlich in Restaurants essen, in denen man das Gesicht des/der/das Kellner:in/Kellnerinnes oder was man möchte, sehen kann und nicht gleich dumm angemault wird, wenn man die Maske nicht fest verklebt hat.


Quer durch Bären, Luchs und Wolfsgebiete im Risnjak Nationalpark (Ris heißt auf kroatisch Luchs) vorbei über eine Grenze an der nicht einmal ein Schild stand zum Schloss Snežnik (Schneeberg) in Slowenien und ab zum Grossglockner um den Defender in der Höhe zu testen.  
  



GRENZerFAHRungen zwischen Kroatien und Slowenien

Seit der Flüchtlingskrise wachsen die Grenzzäune zwischen Kroatien und Slowenien wie die Pilze aus dem Boden. Das kleine Land fühlte sich von den Flüchtlings-strömen und der Merkelpolitik 2015 überfordert und rüstet seitdem auf. Geschlossene Grenzübergänge die mit Stacheldraht verbarrikadiert wurden sind die Folge. Natürlich mit hohen Einbußen für die einheimische Bevölkerung. Touristen bekommen auf ihren 08/15 Routen nichts davon mit. Dazu muss man schon mal die ausgetretenen Pfade verlassen.  


Es wurden Brücken gesperrt und unbrauchbar gemacht und Zäune mit Stacheldraht errichtet, jedoch 20 km weiter kann man einfach mit einem Sprinter, vollgepackt mit Migranten über einen Schotterweg durch den Wald fahren. Mehr als grotesk, denn diese Zäune halten Wildschweine und Rehe auf aber keine Migranten die ins gelobte Land wollen. 


Grenzübergänge die 2013 für den kleinen Grenzverkehr der Einheimischen noch offen waren, sind jetzt geschlossen und bereits zugewachsen. Die Natur ist hier sehr schnell. 

NEW Land Rover DEFENDER first Offroad Test

Fazit: das Meiste macht er ebenso gut wie mein Vorgänger der Discovery4. Beide hatten eine Hinterachssperre. Der Defender schaltet sie später zu empfinde ich, geht aber trotz extrem schmierigem Lehmboden sehr souverän und relaxt überall durch. Klares plus ist das HDC, das im Defender wesentlich besser arbeitet als im D4. Worauf ich auf keinen Fall mehr verzichten möchte sind die 4 Kameras mit denen ich über jede Kuppe nach vorne sehe und meine Vorderräder immer im Blick habe. Weitere Tests werden folgen, das war heute mal ein kleiner Vorgeschmack....

   

NEW DEFENDER MJ 2021 3.0 - 6Zyl - 200 PS 
Zusätzliche Heckdifferenzial Sperre BF Goodrich KO2 (AT) 275/55 R20 
Hat mich schon in den ersten Minuten voll überzeugt. Auf der Autobahn, Landstrasse und Schotterpiste sowieso aber nun auch im Gelände. 

Lehmiger, schmieriger Untergrund nach 2 Tagen regen, obwohl es nicht so aussieht.

Rhino Rack Batwing Compact 270 degree awning / 270 Grad Markise am New Defender

 
Das Setup für mein "mobiles Büro" mit der 270 Grad Markise RhinoRack Batwing Compact ist fast fertig. 

Hier seht Ihr wie schnell und einfach die Batwing Compact auf- und abgebaut ist. Ich finde 1:30​ zum Aufbau ist ein super Wert. Und auf jeden Fall ist die kleine 2m Markise mehr als ausreichend, sofern ich nicht mit einer Großfamilie unterwegs bin. 


Mit den 4 Seitenteilen mach ich das Ding bei Regen rundum zu und sitze vor Wind und Regen geschützt

9 Monate, 9 Länder, 55.000 km – Praxis-Review des Land Rover NEW DEFENDER MY2020

Im Juli 2020 war es so weit, dass mein DISCOVERY 4 nach 5 Jahren und 285.000 km etwas Neuem weichen musste. Die Wahl fiel auf den NEW DEFENDER, 2.0 Liter, 4 Zylinder mit 200 PS. Auch mit dem Wissen, das an einem völlig neu entwickelten Auto so einiges an Kinderkrankheiten auftauchen könnten habe ich mich auf dieses Risiko eingelassen. Was waren meine Kriterien bzw. der Verwendungszweck. In meiner Anwendung muss das Auto zwei Grundanforderungen erfüllen.

  1. Komfortable, lange Geschäftsreisen über deutsche Autobahnen oft 600-800 Kilometer am Stück und mit Gepäck für 2 Wochen.
  2. Overland/Offroad Reisen in alle Regionen abseits der Massentouristen auf Schotterwegen, Waldstrecken und teils schwierigem Gelände um abgelegene, einsame Schlafplätze zu erreichen. Übernachtung im Dachzelt oder aber auch im Auto in sehr kalten Regionen bei unter -20 Grad. 

Die ersten 55.000 km mit dem NEW DEFENDER 2020 sind geschafft. 9 Monate, 9 Länder bereist und in 55.000 km keinen einzigen Ausfall oder Schaden trotz Erstserie des neuen Defender. 

Kriterium 1: Relaxtes Autobahnreisen. In diesen 55.000 km war ich jede Woche zwischen 600 und 1.200 km geschäftlich unterwegs über Autobahnen in Deutschland, Niederlande, Österreich, Belgien, Dänemark und der Schweiz. 

Klasse Komfort, entspanntes Reisen und relaxte Ankunft auch nach 7-9 Stunden Fahrt. Erstklassige Straßenlage auf der Autobahn auch bei 170 km/h in Kurven, weit besser als erwartet. Ab 150 km/h in hügeligen Regionen kann der kleine 4 Zylinder aber schon mal nervig hin und her schalten. Bei 130 aber ist die Fahrt entspannt und mit 9,4-9,8 Ltr / 100 km auch recht kostengünstig, wenn man bedenkt das hier 3 Tonnen bewegt werden. Ihn auch mal flott über kurvige Landstraßen zu fahren ist eine wahre Wonne.

Sehr sicher und komfortabel ist das Fahren auf schneeglatten Straßen, da die

Highcontrast Easter Trip in Croatia - Land Rover New Defender included

 
Der Kurztripp an Ostern war geprägt von Kontrasten. Wind von 120-160 und in Böen bis um die 200 km/h, Schneestrum, -3 Grad und Sonnenschein mit türkisfarbenem Meer. Von der Bora gezeichnete, verschleierte Sonnenuntergänge, die den brutalen Sturm am kommenden Morgen angekündigt haben.

Die Reisebedingungen waren excellent. Leere Strände, leere Campingplätze, leere Hotels, erstklassige Bedienung in den Restaurants.

Stürmische Tage in Kroatien - Bora im April

 
Die Bora ist ein kalter und böiger Fallwindan den Küsten Kroatiens. Winde vom Bora-Typ gehören mit ihrer Häufigkeit und ihren hohen Durchschnitts-geschwindigkeiten zu den stärksten der Welt. Spitzengeschwindigkeiten einzelner Böen erreichen am Westfuß des Velebits Werte von bis zu 250 km/h.

In der Regel kündigen sie sich mit einem traumhaften Sonnenuntergang an der aber bereits den Himmel verschleiert. Dann geht es los!

In diesem Jahr kam zu den starken Winden die laut Polizeistation in Karlobag zwischen 200 km/h am Vormittag und 160km/h am späten Nachmittag lagen, starker Schneefall. Die Küstenstrasse zwischen Karlobag und Starigrad war für den gesamten Verkehr gesperrt. Nicht für mich, denn ich


hatte die Schilder falsch interpretiert. Adrenalin und Begeisterung haben sich abgewechselt aber traumhafte Fotos generiert. Die Videoaufnahmen können mal wieder nicht die Realität widergeben aber einen ersten Eindruck. Fazit: Nie wieder werde ich die Gefahr einer Winterbora so unterschätzen. Fotos folgen.