27.10.2026

5.000 Kilometer im MAN 8.136: Traummobil oder fahrende Muckibude?

Eigentlich schlägt unser Herz für unseren Isuzu D-Max mit der GeoCamper-Kabine. Doch für unsere aktuelle Nordafrika-Tour haben wir aufgerüstet. Nun stehen die ersten 5.000 Kilometer auf dem Tacho unseres MAN G90. Ist der Wechsel vom kompakten Pick-up auf einen echten Lkw die Erleuchtung für Langzeitreisen – oder schlichtweg der teuerste Fitnessvertrag unseres Lebens? Ein erstes Zwischenfazit aus Marokko.

Vorab die gute Nachricht: Lkw-Fahren macht verdammt viel Spaß! Es hat etwas Erhabenes, wenn man hoch oben thront, die Landschaft an einem vorbeizieht und man den Überblick behält. Man fährt automatisch langsamer, nimmt Land und Leute intensiver wahr und… nun ja, man erntet sympathisches Daumen-Hoch-Winken von Passanten am Straßenrand. Das erwärmt das Herz – kaufen kann man sich davon an der Tankstelle allerdings herzlich wenig.

24.10.2026

Marokko. Erste Sekunde auf afrikanischem Boden, und was macht diese hochgezüchtete Weltraum-Spielerei?

Schaltet einfach ab.
Reise 50. Tot. Abgewürgt. Der feine Herr Musk hat beschlossen, dass fünfzig Gigabyte nur noch für Weicheier taugen, die zwischen Nizza und Buxtehude im Kreis fahren. Zum echten Reisen da draußen völlig unbrauchbar.
Ich hab zähneknirschend auf diesen Unlimited-Tarif aufgerüstet. 89 Euro im Monat. Ein Scheißhaufen von Geld für ein bisschen Äther, und das Beste an dem Witz: Selbst dieser unlimitierte Quatsch deckelt dich nach 30 Tagen ab.
Ich sitze hier in Marokko, strotze vor Wut und liebäugele schon wieder mit der Steinzeit. 

Scheiß auf die Schüssel auf dem Dach. Her mit den lokalen SIM-Karten, Plastik und Plastik, rein in die Gurke, wie früher.
Merkt euch eins, wenn ihr die Zivilisation hinter euch lasst: Starlink für Weltenbummler außerhalb Europas ist Geschichte. Mausetot. Und tschüss.

22.10.2026

Wenn die Flasche Wein billiger ist, als der Diesel....


Der Alte saß am Tisch. Ich lag auf dem abgewetzten Linoleum des FM1-Shelters – diesem alten Bundeswehr-Blechkübel, der nach Diesel, Wüstensand und Geschichte riecht – den Kopf auf den Pfoten, und beobachtete ihn durch ein halb geöffnetes Auge, während er sich ein Glas von diesem billigen roten Stoff einschenkte.

Ein Euro und neunundneunzig Cent. 1,99 Euro für dreiviertel Liter. Er hatte die Pulle heute irgendwo hier in Spanien im Supermarkt aus dem Regal gefischt. Normalerweise riecht Zeug für den Preis wie die Pisse von einem kranken Kojoten und brennt dir Löcher in den Magen, aber der Alte nahm einen Schluck, wog die Lage ab und knurrte nur ein kurzes, trockenes: „Trinkbar.“

Das war der Moment, in dem die alten Zahnräder in seinem Kopf schmerzhaft anzulaufen begannen.

Er dachte an Deutschland. An den scheußlichen Dieselpreis dort drüben. Ein verdammter Liter stinkender Treibstoff kostet zu Hause inzwischen mehr als eine ganze Flasche von diesem spanischen Rotwein. Das muss man sich mal reinziehen. Die Welt ist völlig durchgeknallt, und der Alte hockt mittendrin im Shelter und rechnet.

Jetzt sitzt er da, starrt das Glas an und dreht durch. Zwei Optionen plagen seine grauen Zellen:

Erstens: Er kippt den Wein einfach direkt in den Tank vom MAN. Scheiß drauf, vielleicht läuft der D0226-Diesel ja auch mit vergorenen Trauben. Wenn nicht, riecht der Auspuff wenigstens nach Kneipe.

Zweitens: Er pfeift aufs Tanken, gibt keinen einzigen Cent mehr für Diesel aus, kauft von der verbliebenen Kohle den halben Laden voller Weinkisten und bleibt einfach für immer genau hier hocken.

Ich ließ meine Rute einmal kurz aufs linoleumgedämmte Holz knallen und schloss die Augen. Solange mein Napf voll ist und ab und zu ein Stück Wurst abfällt, soll er von mir aus die ganze Hütte bis zur Decke mit Wein zupacken. Er starrt immer noch auf das leere Glas, auf die Wand, auf nichts. Ich glaube, er kauft mehr Kisten.


19.10.2026

Wenn die Wetter-App schweigt, aber das Handy schrillt: Warum Technik mich fast die Achse gekostet hätte



Gestern Abend, irgendwo südlich von Valencia. Ein gewohnter Blick auf das Smartphone vor der Nacht am Strand:

  • Gezeiten-App: Höchststand war vor zwei Stunden, Niedrigwasser kommt erst in 11 Stunden. Alles scheinbar im grünen Bereich.
  • Wetter-App: Starke Windböen, aber mickrige 2,5 mm Regen vorhergesagt.

Normalerweise hätte ich diesen Daten vertraut. Doch mein Bauchgefühl war sowieso schon mulmig – also habe ich den Wagen zumindes

Wenn der Social-Media-Kick schiefgeht: Schwerer Unfall auf Mauritaniens Erzzug

Der berühmte Eisenerzzug der Staatseisengesellschaft SNIM in Mauritanien zieht seit Jahren Abenteurer und Influencer aus aller Welt an. Mit einer Länge von über zwei Kilometern gilt die Fahrt auf den offenen Güterwaggons mitten durch die Sahara als einer der extremsten Reisetrips überhaupt.

Dass der Hype auf TikTok und Instagram nicht ungefährlich ist, zeigte ein Vorfall in der mauretanischen Region Tiris Zemmour.

Was ist passiert?

09.10.2026

Die frostige Hölle gen Norden: Wie ich Silvester am Ende der Welt überlebte


Es gibt Tage, an denen wacht man morgens auf, starrt an die vergilbte Decke, schmeckt den abgestandenen Geschmack des Vortags im Mund und spürt dieses miese, nagende Gefühl im Magen. Das Gefühl, dass das Leben aus einer endlosen Abfolge von belanglosen Bürogesprächen, lauwarmem Kaffee und lauwarmer gesellschaftlicher Fratze besteht.

Normalerweise nimmt man dagegen einen kräftigen Schluck billigen Whisky, dreht sich um und schläft weiter.

Ich nicht. Ich dachte mir kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017: Was solls. Warum das neue Jahr im warmen Wohnzimmer mit verlogenen Glückwünschen begießen, wenn man sich die Eier auch in einer arschkalten, eisigen Einöde abfrieren kann? 

HIER die komplette Playlist: https://youtube.com/playlist?list=PL8eZ8omxBU-LP8mYTmh8RVolRlY3KyS5E&si=ftYVyoVOsupk1YMA

Also packte ich mein Zeug. Kein Reisebüro, keine Gruppe,

06.10.2026

Der Tag der Auslandsdeutschen oder: Warum die Welt ohne uns im Elend versaufen würde (und warum ich es trotzdem tue)

Man teilt mir mit, heute sei der internationale Tag der Auslandsdeutschen. Großartig. Ein Tag für Abgehauene, Steuerflüchtlinge, Visionäre und Leute mit chronisch ruinierten Lebern.

Ich bin vor zwei Jahren auch abgehauen. Aber nennt mich verdammt noch mal nicht „Auswanderer“. Wandern tun verklemmte Typen in Funktionskleidung mit Ski-Stöcken ohne Skier und schlecht sitzenden Unterhosen, die Sonntags um acht Uhr morgens auf Hügel klettern, um trockenes Vollkornbrot mit Schinken zu kauen. Ich bin nicht gewandert. Ich bin gefahren. Mit schwerem Gerät, viel Diesel, verdammt viel Gepäck und einer gehörigen Portion Verachtung für die deutsche Bürokratie im Rückspiegel. Keinen Wohnsitz mehr im Bundesgebiet, den Pass tief in der Tasche, den Mittelfinger fest im Wind.

Wenn man sich die Geschichtsbücher ansieht – oder das, was Schlauseiten zum heutigen Tag zusammentippen –, stellt man fest: Die Auslandsdeutschen haben der Welt schon immer den Arsch gerettet. 

Wo die Sahara auf den Atlantik trifft: Nationalpark Banc d’Arguin 🇲🇷🦅

Der Nationalpark Banc d’Arguin an der Küste Mauretransformationens ist einer der faszinierendsten und abgelegensten Orte Westafrikas. Als UNESCO-Weltkulturerbe bildet er ein einzigartiges Ökosystem: Riesige Wüstendünen treffen direkt auf das flache, fischreiche Meer.

In diesem Video nehme ich dich mit auf eine Reise durch diese unberührte Naturlandschaft – von Millionen Zugvögeln bis zu den traditionellen Imraguen-Fischern, die seit Jahrhunderten im Einklang mit dem Meer leben.

03.10.2026

MAURETANIEN: Wenn die Piste zur Grenze wird! von Kiffa nach Kaédi 4x4

Auf einem der spektakulären und entlegenen Track in Mauretanien unterwegs: Begleitet uns auf unserem Offroad-Abenteuer quer durch die Dornbuschsavanne der Sahelzone!

Unsere Route führt uns von **Kiffa** über **Kankossa**, **El Moudéré**, **Dougoulgui** und den atemberaubenden **Passo de Soufa** weiter über **Hassi Chems** und **M'Bout** bis an die Ufer des Senegal-Flusses nach **Kaédi**. Ein besonderes Highlight: Große Teile dieser Strecke verlaufen nahe der Grenzregionen zu **Mali** und dem **Senegal**. Dichte Dornbüsche, tief ausgefahrene Sandpisten, felsige Passpassagen und abgelegene Siedlungen verlangen Mensch und Fahrzeug alles ab. Erlebt unverfälschte Natur, die harte Realität des Lebens im Sahel und das pure Gefühl von Freiheit abseits jeglicher Zivilisation.

24.09.2026

Deutschland retten aus der Sicht von Castor

Da der BlackRock Kanzler entweder nicht in der Lage, zu bequem ist, es einfach nicht kann oder von seinem alten Jobgeber einen anderen Auftrag erhalten hat, habe ich als Hund mal gestern Abend die KI machen lassen.

Hier ist der 10-Punkte-Plan zur Rettung Deutschlands – vollkommen aus der unnachgiebigen, scharfsinnigen Perspektive eines vierbeinigen Gefährten - Castor. 

"Diese Zeilen hier habe nicht ich getippt – ich habe schließlich Pfoten. Mein Alter und ich ziehen im Allrad-Laster durch den Wüstensand und über harte Pisten, während in Berlin Typen im Maßanzug das Land vor die Wand fahren. 

Ich habe einer künstlichen Intelligenz geknurrt, was zu tun ist, und sie hat es aufgeschrieben. Eine KI und ein Straßenhund zusammen kosten keinen Cent Diäten, brauchen keinen Beraterstab und haben in zwei Sekunden mehr Verstand bewiesen als der aktuelle Banzler in seiner gesamten Amtszeit."

1. Präambel aus der Hundehütte: Wuff, Schluss mit dem Gelaber

Wenn ich in der Wüste so viel bellen würde, wie die da oben quatschen, wäre ich verdurstet. Das ganze Gesülze in den Talkshows stinkt wie abgestandenes Dosenfutter. Ich habe der KI diktiert, wie man die Karre aus dem Dreck zieht. Kein Parteigeschwätz, keine Brandmauer aus Knochen, keine Angst vor dem nächsten Wahltag – einfach nur kühler Verstand und harte Instinkte. Der Kanzler soll den Plan fressen oder Platz machen.

22.09.2026

Wo Schmidt draufsteht - Cape Schmidt – Bis ans Ende der Welt

Der Alte hat manchmal einen an der Waffel. Das wusste ich ziemlich schnell. Andere Menschen fahren im Sommer nach Italien, stellen ihr Wohnmobil auf einen Campingplatz, fünf Meter vom Nachbarn entfernt, und erzählen sich abends bei einem Bier, wie schön doch die Freiheit ist. Der Alte fährt lieber dahin, wo drei Tage lang kein Mensch vorbeikommt.

Und jetzt hat er wieder so eine Idee. Er will nach Mys Schmidta (МЫС ШМИДТА), nach Kap Schmidt, ganz oben im äußersten Nordosten Russlands, an der Tschuktschensee.

Ich weiß nicht genau, warum. Aber ich kenne den Alten inzwischen lange genug. Wenn er irgendwo auf einer Landkarte einen Punkt findet, der weit genug weg ist, wird daraus irgendwann ein Ziel. Und wenn dieser Punkt dann auch noch seinen eigenen Namen trägt, ist die Sache praktisch erledigt.

Der Mann heißt Schmidt. Das Kap heißt Schmidt. Also muss er irgendwann dahin. Logisch.

20.09.2026

„Fünf Sterne oder sieben Tonnen? Mein Sohn versteht meinen Weg nicht“

Ich war schon immer einer, der losfährt. Lange bevor ich im MAN saß und irgendwo in der Wüste im Dreck lag, gab es diese Reisen. Riskant, manchmal ziemlich dumm, oft weit weg von dem, was andere noch als normalen Urlaub bezeichnet hätten. Nur waren sie immer zeitlich begrenzt. Ein paar Wochen raus, manchmal länger, dann wieder zurück. Mit Luxus SUV - zurück ins Business, zurück zu Verpflichtungen, zurück in dieses Leben, das man sich über Jahrzehnte aufbaut und irgendwann für selbstverständlich hält.

Ich habe nie davon geträumt, fünf Sterne zu buchen. Mich hat immer mehr interessiert, was hinter der nächsten Kurve liegt. Aber irgendwann kam der Moment, an dem aus dem Wegfahren ein Aufbrechen wurde.

19.09.2026

Live Vortrag - Mauretanien - Freitag, 02. Oktober 2026

Vortrag - Castor`s Reise durch Mauretanien.

Roh, staubig, ungeschnitten. Keine Hochglanzreise, sondern Sand, Hitze, Eisen, Krokodile und Paviane. Wer wissen will, wie sich Wüste wirklich anfühlt – kommt vorbei.

WANN & WO?

📅 Freitag, 02. Oktober 2026
🕡 19:00 Uhr - ca. 20:45 


Erleben Sie einen Abend voller Abenteuer, Begegnungen und Geschichten aus einer Welt, in der Zeit, Gastfreundschaft und Einfachheit noch einen ganz besonderen Stellenwert besitzen.

Ich freue mich auf Ihren Besuch! Und wer Keine Zeit hat oder zu weit weg wohnt, muss sich mit den Videos auf meinem Blog begnügen

15.09.2026

Zwei Flaschen für den Teufel und die Sonne der Steiermark

Die Sonne stand den ganzen Sommer wie ein glühender Stein über dem Hof. Sie hat die Luft dick gemacht und das Gras verbrannt. Aber die Dinge, die stur genug sind, überleben das.

Man schaut aus dem Fenster, der Hund schläft im Schatten, und drüben an den Ästen hängen die Äpfel. Knallrot. Sie sehen aus, als hätten sie den ganzen Schmerz der Hitze aufgesaugt und in Zucker verwandelt. Und dann sind da diese paar Weintrauben an der alten Wand. Gelbgrün, prall, knackig. Wenn du eine zwischen den Zähnen zerdrückst, schmeckst du die ganze Verdammnis dieses heißen Sommers. Süß. Fast zu süß für diese Welt.

14.09.2026

Happy Birthday Castor - 2 Jahre 28 Länder und verdammt viel Welt in einer Hundenase

Heute bin ich 2 Jahre alt. Zwei Jahre. Für einen Hund ist das schon eine ganze Menge Leben. Für einen Hund wie mich ist es ungefähr die Zeit, in der andere noch überlegen, ob sie lieber Golden Retriever oder Labrador geworden wären. Ich hatte andere Pläne.

Als der Alte mich aus der Tötungsstation geholt hat, war ich vier Monate alt. Vier Monate hatte ich hinter mir, bevor dieser ganze Wahnsinn überhaupt angefangen hat. Und seit genau 20 Monaten bin ich jetzt mit dem Alten unterwegs.

11.09.2026

Wie die jüngste Eskalation am Bab al-Mandab die globale Ölversorgung und die Dieselpreise trifft – Was bedeutet das für Overland Reisende

11. Sept. 2026 

Die geopolitische Lage im Nahen Osten hat sich drastisch zugespitzt. Durch die Einnahme der strategisch entscheidenden Insel Mayyun (Perim) sowie der Hafenstadt Mokka kontrollieren die Huthi-Rebellen nun die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer. Damit halten sie die Schlüsselstelle des Bab al-Mandab direkt in der Hand – eine Nadelöhr-Passage, durch die unter Normalbedingungen täglich etwa 6 bis 8 Millionen Barrel Rohöl und Erdölprodukte fließen.

Was bedeutet diese Festsetzung an den maritimen Verkehrsadern für die weltweiten Energiemärkte und die Preise an heimischen Zapfsäulen?

Der Zusammenbruch der Ausweichrouten

Meine neue Spülmaschine

Der Alte hat eine neue Spülmaschine - nicht gekauft, nur engagiert. Er nennt sie nicht Spülmaschine. Er nennt sie Castor. 

Ich finde, das ist ein verdammt guter Name für ein Haushaltsgerät. Ding steht auf dem Boden, hat vier Beine, frisst alles, was nach Essen riecht, und arbeitet auch ohne Strom. Lautlos ist sie allerdings nicht. Besonders wenn noch ein Rest Soße im Topf klebt. Der Alte stellt mir also diesen verdammten Topf hin und wartet. Ich stecke die Schnauze rein. Einmal. Zweimal. Dann gehe ich richtig ran.

05.09.2026

Dann lerne ich eben Russisch

Es gibt Dinge, die einem irgendwann so gewaltig auf den Sack gehen, dass man nur noch zwei Möglichkeiten hat: 

Man säuft sich die Sache schön oder man fängt an, selbst nachzudenken. 

Ich habe mich für Russisch entschieden. Nicht, weil ich plötzlich Putin zum Schwiegervater machen will, nicht weil ich Russland für das Paradies auf Erden halte und schon gar nicht, weil ich glaube, dass in Moskau morgens die Engel aufstehen und abends die Welt retten. 

Ich lerne Russisch, weil ich die Schnauze voll davon habe, mir die Welt immer nur von anderen übersetzen zu lassen. Von Regierungen, lerlogenen Kanzlern, Nachrichtensendern und irgendwelchen EX-perten, die mir aus klimatisierten Fernsehstudios erklären, wie die Menschen in einem Land denken, in dem sie wahrscheinlich noch nie länger als einen Zwischenstopp am Flughafen verbracht haben.

04.09.2026

Camp Steska - Empfehlung

Die Campingplätze Sloweniens ersticken an Wohnmobilen,  Schrankwand an Schrankwand, Stoßstange an Stoßstange. Die Leute bezahlen 35 Euro die Nacht, nur um auf staubigem Schotter direkt neben dem Lärm der Landstrasse zu hocken und den Auspuffqualm zu frühstücken. Hauptsache direkt an der Route. Hauptsache wie alle anderen. Ein Haufen Elend auf vier Rädern.

Ich habe das Lenkrad herumgerissen.

30.08.2026

Preisschock auf Russisch? Warum der Einkauf drüben trotzdem noch Lachsack-Niveau hat

Wer nach dem ständigen Kassensturz in mitteleuropäischen Supermärkten oder an den heimischen Zapfsäulen einen Blick gen Osten wirft, reibt sich verwundert die Augen.

In ihrem Video „Wie viel kostet das Leben in Russland? So stark steigen die Preise nach 3 Monaten!“ macht Natascha Deutsch den knallharten Praxistest [00:16]: Sie geht mit genau derselben Einkaufsliste durch denselben Supermarkt wie drei Monate zuvor, um zu sehen, wie sehr die Inflation und die angehobene Mehrwertsteuer an den Geldbeuteln der Leute fressen [00:25].