NEVER STOP DISCOVERING Castor`s little trip of life
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Eine Nacht, ein Motor, ein Zelt, und weiße Plastikberge und die Verbote.
Zurück in Europa – und plötzlich gibt es wieder alles
Die Straße wird besser. Der Asphalt glatter. Die Dörfer ordentlicher. Und irgendwann passiert es ganz nebenbei: Man ist wieder in Europa.
Nach Wochen in Mauretanien und der Westsahara fühlt sich das fast ein wenig unwirklich an. Die Landschaft verändert sich, die Häuser auch. Aber das eigentliche Signal kommt oft erst später.
Es steht meist unscheinbar am Ortsrand. Ein Supermarkt.
Westsahara 2026: Zwischen Freiheit und Sprengsatz
Ein Blogbeitrag für Overlander, die weiter fahren wollen als bis zum N1 Dakhla Expressway
Doch unter dieser Landschaft liegt Geschichte aus Metall.
Das Lehmfort am Yagout-Pass, Westsahara
Während meines Trips durch die Westsahara stieß ich nördlich der Grenze auf einen Ort, der keine Fragen offenlässt. Kein Dorf. Kein Nomadenlager. Sondern ein militärisches Fort. Der Militärstützpunkt am Yagout Pass (oft auch Foum el Yagout genannt) ist ein strategisch hochsensibler Ort im Süden Marokkos. Er liegt in der Region Guelmim-Oued Noun, unmittelbar nördlich der international umstrittenen Grenze zur Westsahara.
Mauretanien erleben - Freiheit, Weite und echtes Abenteuer jenseits aller Mythen
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| Eisenerzzug. Der längste und schwerste Zug der Welt. |
Viele reden von Mauretanien, als wäre es ein Land aus Mythos und Albtraum. Als gäbe es hier nichts zu essen, keinen Diesel, keine Straßen – nur Pisten, Sand und Hitze. Manche sagen, man könne dort nicht alleine reisen. Bullshit. Völliger Bullshit.
| Mitten in der Abgeschiedenheit bei traumhafter Stille |
Wir, mein Hund Castor und ich. sind gefahren.
Die Route von Bir Anzerane nach Oued Lakraa - Westsahara
Jetzt, wo wir die Piste gemeistert haben, kann ich ja gut daherschreiben.
Mein Sohn hatte geglaubt, dass ich nach der Erfahrung von Dezember 2024, als ich den Grenzwall BERM von marokkanischem Gebiet ins Gebiet der Polisario durch Minengebiete erlebt hatte, so einen Schwachsinn wie wieder tue.
In der Westsahara ist die Sicherheitslage aufgrund von Landminen und unexplodierten Kampfmitteln (UXO) grundsätzlich als hochriskant einzustufen, insbesondere abseits befestigter Straßen.
Speziell für die Piste die wir gestern und heute zwischen Oued Lakraa (واد لكراع) und Bir Anzerane (بئر أنزران) gefahren waren, gibt es folgende Informationen zur aktuellen Lage (Stand Februar 2026):
Gefahrenlage auf dieser Strecke
Ben Aicha & Ben Amera - Mauretanien
Der Baobab (Affenbrotbaum) in Mauretanien
Begegnung mit fast 100 Pavianen in Südmauretanien – was wir daraus gelernt haben
🐊 Die Sahara-Krokodile von Mauretanien – Die letzten Überlebenden der Wüste
„Wo der Zug durch die Stille fährt“ Mauretanien Tag 1
Surfen – Kiten oder der Wind und die Kälte
Ab Mittag. Immer.
Starr. Hart. Wahr.
Ich sitze im Sand der Westsahara, die Sonne brennt auf den Rücken, Salz auf den Lippen.
Drachen fliegen am Himmel. Kitesurfer lachen. Fast zu sauber. Sie wissen nichts von früher.
Ich sehe mich selbst. Vierzig Jahre jünger.
Am Strand. Stundenlang.
Nichts zu tun, und doch alles zu fühlen.
Bretter aufbauen, Segel ausrollen, Schrauben nachziehen, Leinen checken.
Bis der Fünfer kam, warteten wir.
Dann Siebener. Acht. Neun.
Sturmsegel. Mastbruch? Gabelbaum knackt? Alles möglich.
Und dann der Bullit von F2
Radar Renegade AT5 – 9-Monate-Review nach 25.000 km Realitätstest
Mein Setup:
Monatsupdate – 31 Tage unterwegs, 5.700 Kilometer Leben
Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Marokko – und jetzt stehen wir wie zwei alte Straßenköter kurz vor der Westsahara, die Nase im Wind, der Blick irgendwo zwischen Hoffnung und Staub.
Bin ich rastlos und ein Getriebener?
Manche sagen ja und sie haben sicher ein bisschen recht damit. Darüber habe ich heute nachgedacht.
Nicht „ein bisschen unruhig“, nicht „leicht getrieben“. Ich bin ein Hund ohne Zaun, ein Motor ohne Standgas, ein Mann, der an roten Ampeln schon das Gas sucht, obwohl der Fuß weiß, dass er warten müsste.
Andere stellen sich irgendwo hin.
Eine Woche dieselbe Aussicht.
Dasselbe Meer.
Dasselbe Tal.
Innenstadtsafari auf vier Rädern Oder: Warum größer nicht freier macht
Im Ksar Tafnidilt. Ein Ort aus Lehm, Wind und Geschichten, die keiner aufschreibt.
Fünf Expeditionsmobile parken hier wie Beton-Buddhas auf Reifen.
Zwei kleinere Fahrzeuge auch.
Was wir von den Tuareg lernen können
Hier sind ein paar Gedanken, was uns ihr Alltag über uns selbst lehren kann:
💭 Was wir von den Tuareg lernen können:
Warum Menschen ihrem Auto Namen geben – und warum das völlig bekloppt ist
Es gibt zwei Gründe,
„Tajine, Staub und Fanfare“
Er säuft Fanfare vom Weinhof Kohl, aus Grosswilfersdorf, seiner neuen Heimat, der Schwätzer unter den Weinen, und grinst dabei wie ein Mann, der denkt, er hätte die Welt erfunden.
Staub wirbelt durch die letzten Lichtstrahlen, Wind kratzt in den Zähnen, und alles fühlt sich an wie ein verdammter Film, nur dass wir echt drinstecken.
Er redet nicht, er tut einfach, säuft, kocht, lebt – als würde er der einzige Mensch sein, der hier je existiert hat.
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