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| Mein Regenanzug der belgischen Armee |
Es muss funktionieren. Immer. Mehr nicht. Deshalb besteht ein Großteil meiner Ausrüstung aus militärischem Zeug. (Artikel enthält Werbelinks zu Herstellern und Amazon)
"Keine gestellten Abenteuer. Keine künstliche Dramatik. Nur das, was unterwegs wirklich passiert." - Offroad Abenteuer & Outdoor Survival - Overland Reiseberichte - Mit Hund Castor, Reisevideos. WWW.OVERLAND-4X4.DE
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| Mein Regenanzug der belgischen Armee |
Es muss funktionieren. Immer. Mehr nicht. Deshalb besteht ein Großteil meiner Ausrüstung aus militärischem Zeug. (Artikel enthält Werbelinks zu Herstellern und Amazon)
Blödsinn. Die Wahrheit fängt erst an, wenn wir wieder zu Hause sind.
Wir waren mit kleinen Gruppen unterwegs. Vier oder fünf Fahrzeuge. Manchmal zwei Fahrzeuge, zwei Menschen und zwei Hunde. Das war wahrscheinlich die beste Variante. Und dann waren wir sehr oft alleine. Eigentlich die meiste Zeit. Und irgendwann habe ich begriffen, dass genau das der größte Luxus geworden ist.
Nicht das Fahrzeug. Nicht die Freiheit,
Das ist gut. Denn wenn der Alte friert, beginnt er über das Wegfahren nachzudenken. Und genau das tut er gerade. Mauretanien war eigentlich der Plan. Noch einmal zurück in die Wüste. Länger. Weiter. Dorthin, wo der Sand bis in die letzten Ritzen kriecht und der Alte nach drei Tagen aussieht, als hätte er sich mit einer Straßenbaumaschine geprügelt.
Die bisherigen, extrem beliebten Tarife „Reise 50“ (bzw. Reise 100 GB) ab 40 € und „Reise Unlimited“ für rund 89 € bis 95 € im Monat fallen für den weltweiten Langzeiteinsatz weg oder werden stark beschnitten. Wer sich länger als 1 Monat außerhalb des europäischen Heimatkontinents aufhält, wird zu einem drastischen Upgrade gezwungen: Der Wechsel in den „Global Priority“-Tarif für stolze 250 € im Monat wird zur Pflicht wenn Du nicht in Dein "Heimatland" (in unserem Falle Europa) zurück kehrst.
Warum ich meinen 7,5 Tonner künftig mit britischen Militär-Sandmatten und pneumatischer Hubkraft rette
Wer mit einem ausgewachsenen Expeditions-Lkw abseits befestigter Straßen reist, lernt schnell Demut vor dem Gewicht des eigenen Fahrzeugs. Mit rund 7,5 Tonnen Gesamtgewicht ist man auf weichem Untergrund kein schwebender Federball mehr, sondern eine gewaltige Kraft, die sich bei Fahrfehlern oder tückischem Terrain unbarmherzig tief eingräbt. Die Standard-Ausrüstung bestehend aus robusten Bergegurten, einem kinetischen Bergegurt, hochfesten Schäkeln, einer starken Seilwinde und klassischen Kunststoff-Sandboards gehört natürlich zum Pflichtprogramm. Letzteres werden wohl nur zur Einmalnutzung dienen, denn ab einer gewissen Gewichtsklasse geraten diese „üblichen Verdächtigen“ an ihre physikalischen Grenzen.
Um für extreme Solo-Szenarien optimal gewappnet zu sein, habe ich mein Bergebesteck gezielt um zwei hochgradig spezialisierte, im zivilen Bereich fast gänzlich unbekannte Werkzeuge erweitert. Sie decken genau die Lücken ab, die starre Boards und reine Zugkraft offenlassen: Die extrem robuste „Robusta“-Sandmatte der britischen Armee und das unbarmherzig kraftvolle Vetter Hebekissen Typ 1/13 mit 13 Tonnen Hubleistung.
Viele von euch wissen, dass ich schon seit Jahren mit künstlicher Intelligenz arbeite. Nicht erst, seit jeder zweite plötzlich Experte dafür geworden ist. Für mich ist sie ein Werkzeug. Nicht mehr. Nicht weniger. Privat wie im Business. So wie eine Kamera, ein Objektiv oder ein verdammt guter Schraubenschlüssel.
Ab und zu entstehen dabei Bilder. Manche komplett aus der KI. Manche nur verbessert. Farben, Licht, Kleinigkeiten. Und manchmal sind sie so gut, dass niemand mehr erkennt, wo die Kamera aufhört und die Maschine anfängt.
Genau deshalb werde ich sie künftig kennzeichnen.
Auf dem Bild zu diesem Beitrag seht ihr das Symbol, mit dem ich KI-generierte oder mit KI optimierte Bilder künftig markieren werde. Diese Raute werdet ihr ab sofort auf allen entsprechenden Bildern finden. Seht ihr dieses Symbol, dann wisst ihr: Hier hat die Gemini-KI ihre Finger im Spiel gehabt. Das Bild wurde entweder vollständig mit KI erzeugt oder von ihr optimiert.
Nicht, weil ich mich dafür schäme. Ganz im Gegenteil.
Sondern weil Ehrlichkeit mehr wert ist als jedes perfekte Bild. Ich habe nie etwas davon gehalten, Menschen etwas vorzumachen. Die Straße ist echt. Die Reisen sind echt. Die Geschichten sind echt. Und wenn ein Bild aus einer Maschine kommt, dann darf das auch jeder wissen.
Am Ende zählt ohnehin nicht, wer den Auslöser gedrückt hat. Sondern ob ein Bild etwas erzählt. Und das ist eine Geschichte, die ich euch niemals von einer Maschine schreiben lasse.
Normalerweise interessiere ich mich mehr für Mäuse im Straßengraben als für Mautsysteme. Aber was ich diesmal erlebt habe, hat selbst mir gereicht.
Der Alte hat einen Lkw nach Österreich gefahren. Alles sauber. An der Grenze eine GO-Box gekauft. Aktiviert. 162 Euro aufgeladen. Laut Mautrechner hätten rund 111 Euro für die Strecke von Passau nach Fürstenfeld gereicht. Also genug Reserve. Dachten wir.
Irgendwann soll das Guthaben plötzlich nicht mehr gereicht haben. Von der Kreditkarte wurde nichts nachgeladen, obwohl genau das an der Verkaufsstelle erklärt worden war. Monate später flatterte dann die Rechnung ins Haus.
270 Euro Ersatzmaut. Zusätzlich.
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| Ben Aicha, Mauretanien |
Warum Armenien? Warum Georgien? Warum die Weite Russlands? Warum die Sahara?
Die Antwort ist schwer zu erklären. Denn es geht nicht wirklich um das Fahren. Es geht nicht um den Geländewagen. Es geht nicht um Kilometer. OK, natürlich auch etwas. Es geht um etwas, das aber immer seltener geworden ist.
Ruhe. Echte Ruhe.
Vor über einem Jahr hat der Alte seine Leser gefragt, ob aus meinem ganzen Geruchssammeln, dem Dreck an den Pfoten und den Geschichten, die sich zwischen den Reifen festsetzen, irgendwann mal ein Buch werden soll.
Die Antwort war klar. Ja.
Aber nicht über den Alten. Über mich.
Der Alte hält zwar das Lenkrad vom ISUZU oder vom alten MAN G90 fest. Er tankt den Diesel, flucht über die Preise und glaubt manchmal, er wäre der Kapitän dieser rostigen Arche.
Ist er aber nicht. Ich bin der, der die Welt einsammelt.
Und dann fällt dir etwas auf, das in Europa fast absurd wirkt. Außerhalb der Städte hupt dort niemand. (In der Stadt z.B. Nouakchott hupt dafür JEDER)
Nicht ein einziges Mal dieses nervöse, aggressive Gehupe, das bei uns schon bei drei Sekunden Verzögerung losgeht.
Es war alles ein einziger, verdammter Versuch, der Realität zu entkommen.
Man sitzt in einer Bar, starrt in ein halbleeres Glas guten Wein und denkt, wenn man nur das richtige Stück Blech unter dem Hintern hat, lassen einen die Dämonen in Ruhe.
Also fängt man an zu wechseln. Wie die Frauen früher als ich 20 war, wie die Jobs, wie die sauberen Hemden. In den letzten 15 Jahren habe ich mehr Geländewagen durchgerockt als die meisten Männer in ihrem ganzen erbärmlichen Leben. Ich habe die Karren nicht geschont, ich habe sie nicht für die Vorstadt-Einkaufsmeile oder die Eisdiele gekauft. Ich habe ihnen die Seele aus dem Leib gefahren, bis zum Anschlag, so wie man das mit dem Leben eben machen sollte.
Die Formulierungen wurden aufgrund der anhaltenden Spannungen und militärischen Zwischenfälle entlang des Grenzwalls (BERM) kontinuierlich präzisiert und verschärft.
Hier ist der aktuelle Überblick, wie die einzelnen Länder das Risiko bewerten:
Ich bin Castor. Und ich reise nicht allein. Ich reise mit einem ISUZU D-Max oder einem alten MAN G90, mit Staub in den Dichtungen und Geschichten in den Reifen.
Mein Mensch nennt es Expedition. Ich nenne es: Leben in Bewegung. Aber nicht jedes Land sieht mich gleich.
Es gibt Länder, in denen ich einfach Hund sein darf. Kein Raster, kein Misstrauen im Blick der Grenzer, kein stummes Abtasten meiner Herkunft.
In diesen Ländern zählt
Ich liege daneben und beobachte einen Käfer, der mehr Lebensfreude ausstrahlt als manche Menschen in einer ganzen Woche. Dabei fällt mir etwas auf.