Wer nach dem ständigen Kassensturz in mitteleuropäischen Supermärkten oder an den heimischen Zapfsäulen einen Blick gen Osten wirft, reibt sich verwundert die Augen.
In ihrem Video
"Keine gestellten Abenteuer. Keine künstliche Dramatik. Nur das, was unterwegs wirklich passiert." - Offroad Abenteuer & Outdoor Survival - Overland Reiseberichte - Mit Hund Castor, Reisevideos. WWW.OVERLAND-4X4.DE
Wer nach dem ständigen Kassensturz in mitteleuropäischen Supermärkten oder an den heimischen Zapfsäulen einen Blick gen Osten wirft, reibt sich verwundert die Augen.
In ihrem Video
Ich finde, das klingt ziemlich beeindruckend. Fast wie eine schlechte Rockband aus sechs
Es gibt Orte, an denen die Welt noch in Ordnung ist. Natürlich ist das gelogen. Die Welt ist ein kaputter Laden. Überall stehen Idioten hinter den Tresen und verkaufen dir Angst, Karriere, Status und irgendeinen anderen Scheiß, den du angeblich brauchst, bevor du endlich zufrieden sein darfst.
Aber hier vor meiner Scheune ist davon gerade nicht viel zu sehen. Zweihundert Jahre alter Bauernhof. Drei Würste auf dem Grill. Eine Flasche Blaufränkisch, die langsam ihrer endgültigen Bestimmung entgegengeht. Ich sitze mit nacktem Oberkörper davor und schwitze trotzdem wie ein alter Hafenarbeiter im Hochsommer. Der Ventilator läuft neben mir und schiebt die heiße Luft von einer Seite zur anderen. Ein ziemlich sinnloses Gerät, aber immerhin einer der wenigen Kollegen, die ich heute noch dulde.
Im Garten zirpen die Zikaden. Sie haben keine Meetings. Keine Quartalszahlen. Keine Kunden, die um 22:17 Uhr noch schnell eine „kleine Sache“ brauchen. Sie zirpen einfach. Und vielleicht haben sie damit mehr vom Leben verstanden als wir.
Die Flutwelle traf die Distrikte Rasuwa und Nuwakot in Nepal mit voller Wucht und wälzte sich weiter Richtung Süden. Mindestens 19 Brücken und rund 40 Kilometer Straße wurden weggerissen.
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| Marokko 2016 |
„Wie schaffst du das eigentlich mit der Geschwindigkeit im Lkw? Wie kommst du damit zurecht, so langsam zu fahren?“
Früher war der Kerl offenbar schneller unterwegs.
Ich habe die alten Geschichten gehört. Land Rover. Defender. Discovery. Jeep. Flotte Kisten, kräftige Motoren und immer schön auf die Tube. 140 150 180. Als hätte er einen Arsch voll Termine und der Teufel würde hinter ihm herfahren. Heute fährt er Lkw. Und plötzlich hat er Zeit. Verdammt viel Zeit.
Künftig erwarten euch vielleicht regelmäßig kleine Strips über das wahre Overlander-Leben – mit allen Pleiten, Pech, Pannen und Wüsten-Highlights. Vielleicht aber auch nicht wenn es mir zu blöd wird. :-)
Schaut vorbei, schmunzelt mit und gebt Bescheid, wie euch die neue Bildsprache gefällt!
Der erste Strip zu unserem Artikel: "Genau 2 Jahre. Über 80.000 Kilometer. 28 Länder und unzählige Begegnungen." in den folgenden ersten Versuchen mit der KI.
Hunderte Kilometer Weichsand. Chinguetti liegt hinter uns wie ein verblasster Kater, Ouadane irgendwo da draußen in diesem kochenden Nichts. Vierzig Liter Sprit versoffen, während der Motor schrie wie ein geschundener Gaul, der nicht verrecken will. Pisten, die vor Jahrzehnten mal eine Idee waren und heute nur noch Staub und Einbildung sind. Der Passo de Soufa hat uns gezeigt, was Orientierungslosigkeit wirklich bedeutet – wenn GPS, Karte und Bauchgefühl gleichzeitig aufs Maul fallen. HIER nun die gesamte Playlist Mauretanien
Ich bin Castor – ein wildehemaliges Gesamtkunstwerk, ein bunter Mischmasch aus Border Collie, American Staffordshire Terrier, Vizsla, Deutsch Drahthaar, Berner Sennenhund und gesundem Menschenverstand. Ich habe vier Pfoten, zwei offene Augen und eine Nase, die den ganzen Wahnsinn dieser Welt schon auf drei Meilen Entfernung riecht.
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| www.vol.at/notschlachtungen-wegen-duerrebedingten-futtermangels |
Eine LiveReportage vom Bauernhof in der Oststeiermark
Es war heute 05. August 2026 drei Uhr nachmittags in der Oststeiermark
Ich saß auf einer leeren Bierkiste hinterm Schuppen, beobachtete den Rost am MAN und dachte über den Sinn des Ganzen nach
Sogar das Rumpeln meines Magens klingt heute träge. Und was macht der Alte? Sitzt in der Scheune im Schatten, schwitzt sich einen ab und breitet auf dem Spieltisch sein gesammeltes Altmetall aus.
Er nennt es „Schätze sortieren“ oder „Kassensturz für die nächste Tour“. Ich nenne es: Völlig bekloppt bei dieser Hitze aber aus seiner Sicht das was man mit überschaubaren Bewegungen noch machen kann um die Langeweile zu vertreiben. Der MAN ist noch nicht ganz fertig, beim ISUZU ist die Kabine runter zum Verkauf und etwas davon reisefertig zu machen ist bei den Temperaturen der kommenden Tage (zwischen 37-38 Grad) für den Alten zu schweißtreibend.
Seit einer gefühlten Ewigkeit lässt er Münze für Münze auf ein graues Tuch scheppern. Kling, klang. Jedes Mal zucken meine Ohren, aber Leckerlis kommen dabei natürlich nicht herum. Nur dieses metallische Zeug, das nach altem Schweiß, Staub und verbrauchten Grenzübergängen stinkt. Er glotzt auf den Haufen, als wollte er herausfinden, ob wir damit auf der nächsten Reise wenigstens ein paar Kilometer weit kommen.
Ich kann ihm die Antwort auch ohne Brille geben: Vergiß es, Alter.
Fast auf den Tag genau, in der ersten Augustwoche vor zwei Jahren, habe ich einen Schritt gewagt, vor dem viele zurückschrecken. Nicht, weil er besonders mutig war. Sondern weil er unbequem ist. Ich habe aufgehört, mein Leben nach den Erwartungen anderer auszurichten. Ich wurde Privatier. Bin als Migrant nach Österreich und reise von dort aus. Diese Woche habe ich meine Allerletzte Gewerbesteuer und die letzte Einkommensteuer 2024 in Deutschland überwiesen und die letzte Rechnung meines Steuerberaters gezahlt. Es hat besonders geschmerzt wenn ich sehe, was mit der Masse an Geld die ich in den letzten 25 Jahren an Steuern und Abgaben gezahlt habe, von den letzten reGIERungen gemacht wird. SO WHAT.....
Viele glauben, das sei gleichbedeutend mit Ruhestand. Mit Nichtstun. Mit Golfplatz, Kreuzfahrten und dem täglichen Blick auf die Uhr oder Primeln im Garten setzen. Für mich bedeutet es das Gegenteil.
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| Mein Regenanzug der belgischen Armee |
Es muss funktionieren. Immer. Mehr nicht. Deshalb besteht ein Großteil meiner Ausrüstung aus militärischem Zeug. (Artikel enthält Werbelinks zu Herstellern und Amazon)
Blödsinn. Die Wahrheit fängt erst an, wenn wir wieder zu Hause sind.
Wir waren mit kleinen Gruppen unterwegs. Vier oder fünf Fahrzeuge. Manchmal zwei Fahrzeuge, zwei Menschen und zwei Hunde. Das war wahrscheinlich die beste Variante. Und dann waren wir sehr oft alleine. Eigentlich die meiste Zeit. Und irgendwann habe ich begriffen, dass genau das der größte Luxus geworden ist.
Nicht das Fahrzeug. Nicht die Freiheit,
Das ist gut. Denn wenn der Alte friert, beginnt er über das Wegfahren nachzudenken. Und genau das tut er gerade. Mauretanien war eigentlich der Plan. Noch einmal zurück in die Wüste. Länger. Weiter. Dorthin, wo der Sand bis in die letzten Ritzen kriecht und der Alte nach drei Tagen aussieht, als hätte er sich mit einer Straßenbaumaschine geprügelt.
Die bisherigen, extrem beliebten Tarife „Reise 50“ (bzw. Reise 100 GB) ab 40 € und „Reise Unlimited“ für rund 89 € bis 95 € im Monat fallen für den weltweiten Langzeiteinsatz weg oder werden stark beschnitten. Wer sich länger als 1 Monat außerhalb des europäischen Heimatkontinents aufhält, wird zu einem drastischen Upgrade gezwungen: Der Wechsel in den „Global Priority“-Tarif für stolze 250 € im Monat wird zur Pflicht wenn Du nicht in Dein "Heimatland" (in unserem Falle Europa) zurück kehrst.
Warum ich meinen 7,5 Tonner künftig mit britischen Militär-Sandmatten und pneumatischer Hubkraft rette
Wer mit einem ausgewachsenen Expeditions-Lkw abseits befestigter Straßen reist, lernt schnell Demut vor dem Gewicht des eigenen Fahrzeugs. Mit rund 7,5 Tonnen Gesamtgewicht ist man auf weichem Untergrund kein schwebender Federball mehr, sondern eine gewaltige Kraft, die sich bei Fahrfehlern oder tückischem Terrain unbarmherzig tief eingräbt. Die Standard-Ausrüstung bestehend aus robusten Bergegurten, einem kinetischen Bergegurt, hochfesten Schäkeln, einer starken Seilwinde und klassischen Kunststoff-Sandboards gehört natürlich zum Pflichtprogramm. Letzteres werden wohl nur zur Einmalnutzung dienen, denn ab einer gewissen Gewichtsklasse geraten diese „üblichen Verdächtigen“ an ihre physikalischen Grenzen.
Um für extreme Solo-Szenarien optimal gewappnet zu sein, habe ich mein Bergebesteck gezielt um zwei hochgradig spezialisierte, im zivilen Bereich fast gänzlich unbekannte Werkzeuge erweitert. Sie decken genau die Lücken ab, die starre Boards und reine Zugkraft offenlassen: Die extrem robuste „Robusta“-Sandmatte der britischen Armee und das unbarmherzig kraftvolle Vetter Hebekissen Typ 1/13 mit 13 Tonnen Hubleistung.
Viele von euch wissen, dass ich schon seit Jahren mit künstlicher Intelligenz arbeite. Nicht erst, seit jeder zweite plötzlich Experte dafür geworden ist. Für mich ist sie ein Werkzeug. Nicht mehr. Nicht weniger. Privat wie im Business. So wie eine Kamera, ein Objektiv oder ein verdammt guter Schraubenschlüssel.
Ab und zu entstehen dabei Bilder. Manche komplett aus der KI. Manche nur verbessert. Farben, Licht, Kleinigkeiten. Und manchmal sind sie so gut, dass niemand mehr erkennt, wo die Kamera aufhört und die Maschine anfängt.
Genau deshalb werde ich sie künftig kennzeichnen.
Auf dem Bild zu diesem Beitrag seht ihr das Symbol, mit dem ich KI-generierte oder mit KI optimierte Bilder künftig markieren werde. Diese Raute werdet ihr ab sofort auf allen entsprechenden Bildern finden. Seht ihr dieses Symbol, dann wisst ihr: Hier hat die Gemini-KI ihre Finger im Spiel gehabt. Das Bild wurde entweder vollständig mit KI erzeugt oder von ihr optimiert.
Nicht, weil ich mich dafür schäme. Ganz im Gegenteil.
Sondern weil Ehrlichkeit mehr wert ist als jedes perfekte Bild. Ich habe nie etwas davon gehalten, Menschen etwas vorzumachen. Die Straße ist echt. Die Reisen sind echt. Die Geschichten sind echt. Und wenn ein Bild aus einer Maschine kommt, dann darf das auch jeder wissen.
Am Ende zählt ohnehin nicht, wer den Auslöser gedrückt hat. Sondern ob ein Bild etwas erzählt. Und das ist eine Geschichte, die ich euch niemals von einer Maschine schreiben lasse.