432 Euro für ein paar Kilometer – oder: Warum ich in Österreich künftig die Landstraße nehme

Ich bin Castor. Nicht sein Hund. Sein Reisegefährte.

Normalerweise interessiere ich mich mehr für Mäuse im Straßengraben als für Mautsysteme. Aber was ich diesmal erlebt habe, hat selbst mir gereicht.

Der Alte hat einen Lkw nach Österreich gefahren. Alles sauber. An der Grenze eine GO-Box gekauft. Aktiviert. 162 Euro aufgeladen. Laut Mautrechner hätten rund 111 Euro für die Strecke von Passau nach Fürstenfeld gereicht. Also genug Reserve. Dachten wir.

Irgendwann soll das Guthaben plötzlich nicht mehr gereicht haben. Von der Kreditkarte wurde nichts nachgeladen, obwohl genau das an der Verkaufsstelle erklärt worden war. Monate später flatterte dann die Rechnung ins Haus.

270 Euro Ersatzmaut. Zusätzlich.

Warum macht jemand so etwas?

"Du bist doch verrückt." Diesen Satz höre ich öfter. Manchmal mit einem Lächeln. Manchmal mit echtem Unverständnis. Manchmal von Menschen, die seit Jahrzehnten jeden Morgen dieselbe Strecke fahren, acht Stunden in einem Büro sitzen und glauben, das sei der normale Weg zu leben.


Sie fragen mich: Warum fährt jemand freiwillig bei minus 26 Grad durch Norwegen? Warum stellt man sich in eine weiße Landschaft, in der es keinen Menschen gibt? 

Warum fährt man mit einem Geländewagen tausende Kilometer durch Wüsten, über Schotterpisten und durch Gegenden, in denen selbst Google Maps irgendwann keine Antworten mehr hat?

Warum Armenien? Warum Georgien? Warum die Weite Russlands? Warum die Sahara?

Die Antwort ist schwer zu erklären. Denn es geht nicht wirklich um das Fahren. Es geht nicht um den Geländewagen. Es geht nicht um Kilometer. OK, natürlich auch etwas. Es geht um etwas, das aber immer seltener geworden ist.

Ruhe. Echte Ruhe. 

Der Alte sammelt Ausreden. Ich sammle Geschichten. - Warum es mein Buch bis heute nicht gibt

Vor über einem Jahr hat der Alte seine Leser gefragt, ob aus meinem ganzen Geruchssammeln, dem Dreck an den Pfoten und den Geschichten, die sich zwischen den Reifen festsetzen, irgendwann mal ein Buch werden soll.

Die Antwort war klar. Ja.

Aber nicht über den Alten. Über mich.

Der Alte hält zwar das Lenkrad vom ISUZU oder vom alten MAN G90 fest. Er tankt den Diesel, flucht über die Preise und glaubt manchmal, er wäre der Kapitän dieser rostigen Arche.

Ist er aber nicht. Ich bin der, der die Welt einsammelt.

Überbewerteter Plastikscheiß und graue Abwasserrohre - Die Luftansaugung und das wahre Leben im Staub

In Europa schrauben sie sich diese Plastikrohre an ihre geleckten Karren. Hunderte Euro (ein halbes Jahresgehalt in Mauretanien) für ein Statussymbol, nur um sonntags zur Eisdiele zu jagen und wichtig auszusehen. 

Niemand hupt

Mehrere tausend Kilometer durch Mauretanien. Sand, Hitze, Staub. Eine Landschaft, die dich nicht fragt, wer du bist, sondern nur, ob dein Motor heute noch Lust hat weiterzumachen. Zwischen Wüste und Staubdörfern zieht sich die Straße wie ein schlechter Witz, der trotzdem funktioniert.

Und dann fällt dir etwas auf, das in Europa fast absurd wirkt. Außerhalb der Städte hupt dort niemand. (In der Stadt z.B. Nouakchott hupt dafür JEDER) 

Nicht ein einziges Mal dieses nervöse, aggressive Gehupe, das bei uns schon bei drei Sekunden Verzögerung losgeht.

Der Tag, an dem mein Dachzelt einen Tagessatz verdiente

Heute habe ich mein Dachzelt verkauft.
GFK. Ein paar Scharniere. Eine Matratze. Mehr war es eigentlich nicht. Und doch hing daran ein Stück Leben. Viele Nächte. Regen. Wind. Hitze. Kalte Morgen. Sonnenuntergänge irgendwo im Nirgendwo.

Als der Käufer vom Hof fuhr, blieb das Geld auf dem Tisch liegen.
Ich musste lachen. Nicht, weil es besonders viel Geld war. Sondern weil mir plötzlich auffiel, dass dieser Verkauf ziemlich genau meinem Tagessatz entsprach, den ich früher als Interimmanager in vielen Projekten verdient habe.

Früher hätte ich dafür morgens um fünf den Wecker gestellt. Zum Flughafen gehetzt. Im Anzug

Der lange Weg ins schwere Blech: 15 Jahre, 7 Konzepte und die Suche nach dem Horizont

Einige Rückfragen, Kommentare und Diskussionen zu meinem aktuellen Fahrzeugwechsel hat mich bewogen mehr darüber nachzudenken und mal einen Artikel dazu zu schreiben. 

Es war alles ein einziger, verdammter Versuch, der Realität zu entkommen. 

Man sitzt in einer Bar, starrt in ein halbleeres Glas guten Wein und denkt, wenn man nur das richtige Stück Blech unter dem Hintern hat, lassen einen die Dämonen in Ruhe. 

Also fängt man an zu wechseln. Wie die Frauen früher als ich 20 war, wie die Jobs, wie die sauberen Hemden. In den letzten 15 Jahren habe ich mehr Geländewagen durchgerockt als die meisten Männer in ihrem ganzen erbärmlichen Leben. Ich habe die Karren nicht geschont, ich habe sie nicht für die Vorstadt-Einkaufsmeile oder die Eisdiele gekauft. Ich habe ihnen die Seele aus dem Leib gefahren, bis zum Anschlag, so wie man das mit dem Leben eben machen sollte.

Neue Reisewarnung für die West Sahara schließt nun Esmara (Smara) mit ein.

Das britische, deutsche, österreichische und schweizerische Außenministerium hat kürzlich seine Reisewarnungen für die Westsahara aktualisiert. Mit dieser neuen Aktualisierung wird die Stadt Smara in die rote Zone („Reisen nicht empfohlen“) eingestuft. Dies könnte auch bedeuten, dass normale Reiseversicherungen in diesem Gebiet nicht gültig sind.

Die Formulierungen wurden aufgrund der anhaltenden Spannungen und militärischen Zwischenfälle entlang des Grenzwalls (BERM) kontinuierlich präzisiert und verschärft.

Hier ist der aktuelle Überblick, wie die einzelnen Länder das Risiko bewerten:

Der Tag, an dem mir die Wüste den Zeitbegriff genommen hat


Es war kein besonderer Tag. Zumindest glaube ich das. Vielleicht war es ein Dienstag. Vielleicht ein Samstag. Vielleicht war es auch völlig egal. Ich weiß es nicht mehr. 

Und genau das war der Moment, in dem mir klar wurde, dass die Wüste gewonnen hatte. Heute habe ich mich mit einem guten Freund darüber unterhalten. Über Zeit. Über Uhren. Über Kalender. Darüber, dass wir ständig auf irgendeine Zahl starren. Acht Uhr. Zwölf Uhr. Feierabend. Wochenende. Monatsende. Jahreswechsel. 

Als wären wir Vieh, das pünktlich gefüttert werden muss. In der Wüste interessiert das keine verdammte Düne. Die Sonne geht auf. Die Sonne geht unter. Dazwischen fährst du. Nicht nach Uhr. Nicht nach Kilometer. Nicht nach Fahrzeit. Du fährst einfach. Auf ein Ziel zu. 

🐾 Castor unterwegs – Zwischen Grenzen, Gesetzen und eingeschläferten Hunden in Dänemark

Ich habe gelernt, dass die Welt nicht nur aus Landschaften besteht. Sie besteht aus Regeln, die man nicht riechen kann, aber trotzdem spürt, sobald man eine Grenze überquert.

Ich bin Castor. Und ich reise nicht allein. Ich reise mit einem ISUZU D-Max oder einem alten MAN G90, mit Staub in den Dichtungen und Geschichten in den Reifen.

Mein Mensch nennt es Expedition. Ich nenne es: Leben in Bewegung. Aber nicht jedes Land sieht mich gleich.


🟢 Die offene Zone – wo die Straße einfach Straße bleibt

Es gibt Länder, in denen ich einfach Hund sein darf. Kein Raster, kein Misstrauen im Blick der Grenzer, kein stummes Abtasten meiner Herkunft.

In diesen Ländern zählt

Der Wald hat kein WLAN. Zum Glück.

Ein Tagesgedanke von Castor

Der Alte sitzt vor dem Auto und schaut in die Bäume. Nicht auf ein Display. Nicht auf irgendwelche Nachrichten von Leuten, die ihm erklären wollen, warum die Welt morgen untergeht. Einfach nur in die Bäume, des 25 ha Waldes von dem wir in der Agrargemeinschaft Mitbesitzer sind.

Ich liege daneben und beobachte einen Käfer, der mehr Lebensfreude ausstrahlt als manche Menschen in einer ganzen Woche. Dabei fällt mir etwas auf.

Die gefährlichste Straße der Welt führt nicht durch die Wüste

Von Castor

Die Frage kommt zuverlässig. Nicht immer sofort. Manchmal erst nach dem zweiten Bier. Manchmal an Tankstellen. Manchmal irgendwo auf einem Stellplatz, während jemand in seinen Campingstuhl sinkt und versucht zu verstehen, warum ein Mensch freiwillig nach Mauretanien fährt.

„Sag mal ...“ Dann kommt die Pause. ..... „Ist das nicht gefährlich?“

Gemeint sind immer dieselben Länder.
Westsahara.
Marokko.
Mauretanien.
Russland.
Georgien.
Armenien.

Man spricht diese Namen aus, als lägen dort an jeder Kreuzung bewaffnete Verrückte hinter Sandsäcken. Als würde der Tod dort Schichtdienst machen. Ich liege dann meistens

Wenn der Magen tanzt und die Ohren bluten: Käsekrainer vs. Oberkrainer

Es ist der klassische Albtraum eines jeden Kulturbanausen und hungrigen Festivalgängers. Man steht spätnachts am Wiener Würstelstand, sehnt sich nach fettiger Glückseligkeit und bestellt im Halbschlaf: „Afoch a Eitrige, bittschen.“ Der Würstelbrater blickt einen verständnislos an. Warum? Weil man vor lauter Müdigkeit „Oberkrainer“ statt „Käsekrainer“ gesagt hat.
Plötzlich steht kein fettig-triefendes kulinarisches Meisterwerk vor einem, sondern

Heute wären wir 38 Jahre verheiratet.

Komisch, wie Zahlen auf einmal schwer werden können.

Dabei kennen wir uns seit beinahe 58 Jahren. Ein ganzes Leben. Oder zumindest fast alles, woran ich mich erinnern kann.

Vor zwei Jahren bist du gegangen.
Viel zu früh.
Das sagen die Leute immer.
Aber manche Sätze sind wahr, auch wenn sie oft gesagt werden.

Unser Sohn ist längst erwachsen. Über vierzig. Er lebt sein Leben.

Und ich? Ich gehe weiter. Mit Castor.

48 Jahre später … meine Panzerfahrschule

Es gibt Erlebnisse, die einen ein Leben lang begleiten. Für mich gehört die Ausbildung zum Panzer-fahrer ganz sicher dazu. Noch heute empfinde ich diese Zeit nicht nur als interessant, sondern als ausgesprochen faszinierend.

Vor genau 48 Jahren habe ich auf einem Fahrschulpanzer des Leopard in diesem Gelände und an genau dieser Fahrschule meine Fahrprüfung abgelegt. Als Kommandant und Ausbilder eines Flugabwehr-panzer Gepard musste ich auch in der Lage sein, dieses Monstrum zu fahren. Damals war vieles streng geheim. Fotos und Filmaufnahmen aus der Ausbildung waren praktisch undenkbar. Umso spannender ist es, heute solche Dokumentationen zu sehen und Erinnerungen wieder lebendig werden zu lassen.

Was viele nicht wissen: Ich gehörte damals zu den frühen Lehrgangsteilnehmern, die bereits in den Genuss kamen, einen Simulator intensiv zu nutzen. Als angehender Kommandant des Flugabwehrkanonenpanzers Gepard basierte dieser Simulator auf dem Fahrgestell des Leopard und war für die damalige Zeit eine beeindruckend moderne Ausbildungshilfe. Schon Ende der 1970er Jahre wurden dort Verfahren trainiert, die heute selbstverständlich erscheinen, damals aber nahezu revolutionär waren.

Wenn ich diese Aufnahmen heute sehe, wird mir bewusst, wie außergewöhnlich diese Zeit gewesen ist. Was früher aus Gründen der Geheimhaltung ausschließlich in den Erinnerungen der Beteiligten existierte, ist heute als Zeitdokument für jedermann sichtbar.

Und eines hat sich in all den Jahrzehnten nicht geändert: Die Begeisterung für diese anspruchsvolle Ausbildung und die Faszination für die Technik sind bis heute geblieben.

48 Jahre später schließt sich auf eine gewisse Weise ein Kreis. Was damals streng abgeschirmt war, kann heute dokumentiert und mit anderen geteilt werden – und genau das macht solche Aufnahmen für mich so besonders.

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Der Pilgerweg zur Hose

Der Alte hat ein Talent. Nicht für Vernunft. Nicht für Sparsamkeit. Nicht einmal fürs Geradeausfahren. Nein.

Sein Talent besteht darin, jedes Mal, wenn wir an Ljubljana vorbeikommen, plötzlich am Lenkrad zu reißen wie ein Lachs auf Koffein und Richtung Komenda abzubiegen. Dort steht sein persönlicher Wallfahrtsort: UF PRO® https://ufpro.com/de

UF PRO®

Ich hätte es wissen müssen. Der MAN rollte noch nicht richtig auf den Parkplatz, da glänzten seine Augen

Gibt es in Mauretanien Schakale oder sind das Wölfe?

In manchem Offroad Büchlein wird in Mauretanien von Schakalen geredet. Aber es gibt in Mauretanien keine Schakale. 
Denn es sind genetisch gesehen Afrikanische Goldwölfe.
Warum manche sie immer noch „Schakale“ nennen und was der Unterschied ist:
1. Die wissenschaftliche Korrektur:

Die Situation in der Westsahara: Ein politisch korrekter Blick auf die Ursachen, die Lebensbedingungen der Sahrauis und völkerrechtliche Perspektiven

Die Westsahara, ein Gebiet im Nordwesten Afrikas, ist seit Jahrzehnten Schauplatz eines ungelösten Konflikts. Mit einer Fläche von etwa 266.000 km² und einer strategischen Lage an der Atlantikküste ist das Gebiet reich an natürlichen Ressourcen wie Phosphaten, Fischbeständen und potenziellen Öl- und Gasvorkommen. Die geopolitische und wirtschaftliche Bedeutung der Region hat dazu geführt, dass der Konflikt um die Westsahara weit über die Interessen der direkt betroffenen Bevölkerung hinausgeht. Im Zentrum des Konflikts stehen das sahrauische Volk und sein Anspruch auf Selbstbestimmung, der seit der Dekolonialisierung in den 1970er-Jahren ungelöst ist.

Das Leben der Sahrauis

Die Sahrauis, die indigene Bevölkerung der Westsahara, sind seit Jahrzehnten mit prekären Lebensbedingungen konfrontiert, die sich aus der politischen Unsicherheit und der fortdauernden Besatzung ergeben. Etwa 500.000 Sahrauis sind direkt von dem Konflikt betroffen, wobei ihre Lebensrealität stark davon abhängt, ob sie in den von Marokko kontrollierten Gebieten, in den von der Polisario-Front verwalteten Regionen oder in Flüchtlingslagern in Algerien leben.

In den von Marokko kontrollierten Gebieten

In den urbanen Zentren wie El Aaiún, Dakhla und Smara, die unter marokkanischer Verwaltung stehen, leben viele Sahrauis unter schwierigen Bedingungen.

Warum die meisten Reisenden scheitern – lange bevor sie losfahren

Noch ein Thema Reisen - Gestern saß ich wieder in unserer Dorfkneipe. Irgendwann kam die Sprache auf Reisen. Nicht auf Pauschalreisen. Nicht auf zwei Wochen All-inclusive irgendwo am Meer. Sondern auf diese Reisen. Die langen. Die unbequemen. Die, bei denen man nicht genau weiß, wo man nächste Woche steht. Die Reisen, bei denen die Landkarte irgendwann aufhört und das Abenteuer anfängt.

„Das würde ich auch gern machen“, sagte einer. Diesen Satz höre ich seit fünfzehn Jahren. In Österreich. In Deutschland. Eigentlich überall.

Fast immer folgt danach ein Aber. Ein kleines Wort. Vier Buchstaben. Und genau an diesem Aber scheitern die meisten Menschen.

Nicht in der Sahara. Nicht im Pamir. Nicht auf irgendeiner russischen Schlammpiste. Sondern zuhause am Küchentisch. Die meisten Reisen scheitern lange bevor der Motor gestartet wird.

Was sich nach 1000 Nächten draußen verändert

Gerade eben saß ich wieder einmal in unserer Dorfkneipe in der Steiermark. Die gleiche Theke wie seit 2 Jahren, die gleichen Gesichter, die gleichen Geschichten und die gleichen Sorgen. 

Irgendwann kam die Sprache auf meine nächste Reise, denn das ganze Dorf hatte schon den MAN vor der Tür gesehen. Vier, fünf oder sechs Monate sollen es wieder werden. Richtung Süden, wieder über den Wendekreis des Krebses hinaus. Wieder Richtung Mauretanien. Dieses Mal noch tiefer in abgelegene Regionen auch Richtung Mali. 

Weitab jeder Zivilisation in Mauretanien 


Einer der Nachbarn schüttelte den Kopf und nahm einen Schluck Bier. „Das könnte ich nicht“, sagte er. Ein anderer fragte sofort, was denn sei, wenn etwas passiert. Wenn das Auto kaputtgeht. Wenn man krank wird. Wenn man irgendwo feststeckt. Ohne Werkstatt. Ohne ÖAMTC. Ohne Krankenhaus. Ohne irgendeinen Rettungsanker. Ich musste lächeln, weil ich die Fragen gut verstehen konnte. Denn ich höre sie oft von meinem Sohn. Vor fünfzehn Jahren hätte ich wahrscheinlich dieselben gestellt. Damals glaubte ich noch, die Welt sei ein gefährlicher Ort und Sicherheit etwas, das man besitzen könne wie ein Ersatzrad oder eine Versicherungspolice.

Heute, nach weit mehr als tausend Nächten irgendwo draußen zwischen Russland, Armenien, Georgien, der Westsahara und Mauretanien, sehe ich das anders.

Nicht weil die Welt sicherer geworden wäre. Sie ist genauso