NEVER STOP DISCOVERING Castor`s little trip of life
Offroad Abenteuer & Outdoor Survival - Overland Reiseberichte - Mit Hund Castor, Reisevideos LEBEN und ARBEITEN in der Wildnis. WWW.OVERLAND-4X4.DE
Gibt es in Mauretanien Schakale oder sind das Wölfe?
Die Situation in der Westsahara: Ein politisch korrekter Blick auf die Ursachen, die Lebensbedingungen der Sahrauis und völkerrechtliche Perspektiven
Warum die meisten Reisenden scheitern – lange bevor sie losfahren
„Das würde ich auch gern machen“, sagte einer. Diesen Satz höre ich seit fünfzehn Jahren. In Österreich. In Deutschland. Eigentlich überall.
Fast immer folgt danach ein Aber. Ein kleines Wort. Vier Buchstaben. Und genau an diesem Aber scheitern die meisten Menschen.
Nicht in der Sahara. Nicht im Pamir. Nicht auf irgendeiner russischen Schlammpiste. Sondern zuhause am Küchentisch. Die meisten Reisen scheitern lange bevor der Motor gestartet wird.
Was sich nach 1000 Nächten draußen verändert
Gerade eben saß ich wieder einmal in unserer Dorfkneipe in der Steiermark. Die gleiche Theke wie seit 2 Jahren, die gleichen Gesichter, die gleichen Geschichten und die gleichen Sorgen.
Irgendwann kam die Sprache auf meine nächste Reise, denn das ganze Dorf hatte schon den MAN vor der Tür gesehen. Vier, fünf oder sechs Monate sollen es wieder werden. Richtung Süden, wieder über den Wendekreis des Krebses hinaus. Wieder Richtung Mauretanien. Dieses Mal noch tiefer in abgelegene Regionen auch Richtung Mali.
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| Weitab jeder Zivilisation in Mauretanien |
Einer der Nachbarn schüttelte den Kopf und nahm einen Schluck Bier. „Das könnte ich nicht“, sagte er. Ein anderer fragte sofort, was denn sei, wenn etwas passiert. Wenn das Auto kaputtgeht. Wenn man krank wird. Wenn man irgendwo feststeckt. Ohne Werkstatt. Ohne ÖAMTC. Ohne Krankenhaus. Ohne irgendeinen Rettungsanker. Ich musste lächeln, weil ich die Fragen gut verstehen konnte. Denn ich höre sie oft von meinem Sohn. Vor fünfzehn Jahren hätte ich wahrscheinlich dieselben gestellt. Damals glaubte ich noch, die Welt sei ein gefährlicher Ort und Sicherheit etwas, das man besitzen könne wie ein Ersatzrad oder eine Versicherungspolice.
Heute, nach weit mehr als tausend Nächten irgendwo draußen zwischen Russland, Armenien, Georgien, der Westsahara und Mauretanien, sehe ich das anders.
Nicht weil die Welt sicherer geworden wäre. Sie ist genauso
„Brot ist kein Projekt! Ein Vierbeiner rechnet mit der deutschen Stulle ab“
Ich lag unter dem Tisch, die Pfoten noch staubig vom letzten Weg, und hab den Geruch von Brot in der Nase gehabt. Brot ist so ein Ding. In Deutschland behandeln sie es wie eine Religion, aber essen es wie eine Pflicht.
„Castor, das ist gutes Brot“, hat er gesagt. Ich hab ihn angesehen. Gutes Brot braucht keinen Vortrag.
In Deutschland liegt das Brot rum wie Bücher in einer Bibliothek, die keiner liest. Roggen, Dinkel, Vollkorn, Mischbrot, Körnerbrot, Brot mit noch mehr Körnern. Sie schneiden es in perfekte Scheiben, legen Käse drauf, Wurst, irgendwas. Immer irgendwas. Als hätte das Brot alleine Angst vor sich selbst.
Ganz anders war das in Georgien.
Der Eisenerzzug von Mauretanien: Mehr als nur ein Abenteuer auf Schienen
Seit 1963 zieht der Zug durch die Sahara, von den Minen in Zouérat bis zum Atlantikhafen von Nouadhibou. Über 700 Kilometer durch Stein, Sand und Hitze. Bis zu 220 Waggons lang, mehrere tausend Tonnen schwer. Einer der längsten und schwersten Züge der Welt. ([SWR][1])
Im Video von [National Geographic](https://start.westnet.ca/watch?v=jEo-ykjmHgg&utm_source=chatgpt.com) wirkt der Zug fast wie ein wandernder Kontinent aus Eisen. Aber zwischen all den spektakulären Bildern liegt etwas viel Interessanteres verborgen: das Leben entlang der Strecke.
Die EU betreibt in Mauretanien ein in den letzten Jahren massiv ausgebautes Sicherheitsprogramm
Informationen die in keinem Pistenkuh Büchlein stehen aber Interessant sind. Spätestens seit dem EU-Mauretanien-Abkommen vom März 2024 und dessen fortlaufender Umsetzung fließen hunderte Millionen Euro in das Land.
Dabei geht es der EU vor allem um eine „Vorfeld-Sicherung“ der europäischen Außengrenzen (Externalisierung), um die Migrationsströme auf der Atlantik-Route Richtung Kanarische Inseln einzudämmen und gleichzeitig das Übergreifen von Terrorismus aus der krisengeschüttelten Sahelzone zu verhindern.
Das Programm ruht auf mehreren Säulen und betrifft die mauretanischen Landgrenzen zu Mali und Senegal auf sehr unterschiedliche Weise.
Wie sieht dieses Sicherheitsprogramm aus?
Die EU setzt auf eine Mischung aus militärischer Ausrüstung, polizeilicher Ausbildung, dem Aufbau von Infrastruktur und dem massiven Ausbau von Überwachungstechnik.
GAR-SI Sahel (Groupes d’Action Rapide – Surveillance et Intervention): Dies ist eines der Kernprojekte der EU (finanziert unter anderem aus dem NDICI-Fonds). Hierbei werden mauretanische Gendarmerie-Einheiten nach dem Vorbild der spanischen *Guardia Civil* ausgebildet und hochmobil ausgerüstet. Sie sind speziell dafür da, in abgelegenen Grenzregionen gegen Schleusernetzwerke, Schmuggel und grenzüberschreitende Kriminalität vorzugehen.
Frontex-Kooperation: Die europäische Grenzschutzagentur Frontex verhandelt
Staub, Geist und Opferspeise: Was Pfingsten und das Opferfest im Kern verbindet (wenn man mit Religion nichts am Hut hat)
Ich muss dazu sagen: Ich habe weder mit dem Christentum noch mit dem Islam etwas am Hut. Für mich klingen die theologischen Überbauten beider Lager – seien es vom Himmel fallende Flammenzungen oder die Bereitschaft, den eigenen Sohn für eine göttliche Prüfung zu schlachten – gleichermaßen absurd. Aber genau dieser distanzierte Blick schärft das Auge für das Wesentliche. Denn zieht man die religiöse Kulisse ab, merkt man schnell: Beide Feste entspringen exakt demselben menschlichen Hintergrund und erfüllen dieselbe evolutionäre Funktion.
1. Das "Pfingstwunder" Anatoliens: Ein genialer psychologischer Trick
Méharistes in Mauretanien
Beim Lesen dieses SPIEGEL-Artikels über die mauretanischen Méharistes hatte ich sofort dieses alte Ziehen im Bauch, das vermutlich nie ganz verschwindet, wenn man einmal Soldat gewesen ist.
OFFROAD-Schaden: Zahlt die Kasko oder bleibst du drauf sitzen?
Wer mit dem Geländewagen abseits befestigter Straßen unterwegs ist, sucht das Abenteuer. Doch was passiert, wenn im Gelände, auf Reisen oder im Offroad-Park tatsächlich mal etwas schiefgeht? Zahlt die Kfz-Versicherung Schäden, die abseits des Asphalts entstehen?
Alen von Overland Experience hat im Video die Versicherungsbedingungen der zehn größten deutschen Kfz-Versicherer genau unter die Lupe genommen. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst:
1. Geltungsbereich: Wo greift der Schutz?
Zwischen Stahl, Verantwortung und Haltung – ein Blick auf die heutige Bundeswehr aus der Perspektive eines ehemaligen Zeitsoldaten
Die Bundeswehr heute – mehr als ein Bild von außen
Die Bundeswehr wird heute oft aus der Distanz betrachtet. Für viele bleibt
Passe de Soufa - Mauretanien - Herausforderung in Navigation und echtem Offroad
JUST DESERT Mauretanien
14 Minuten Sand.
Kein Gelaber. Kein Influencer-Gesicht, das dir erklärt, wie „healing“ Dünen bei Sonnenuntergang sind. Keine Drohne, die sich aufführt wie ein betrunkener Adler auf Motivationstraining. Nur Mauretanien. Nur Sand und Wind. Nur diese endlose, gottverlasseneDer Alte hat es wirklich getan.
Mauretanien - Schule der Demut - Ankündigung – QUANTUM Magazin, nächste Ausgabe
Was passiert, wenn Management-Logik auf endlose Wüste trifft? Wenn KPI-Denken im Sand versinkt und stattdessen etwas viel Ursprünglicheres auftaucht?
In seinem eindringlichen Beitrag „Mauretanien – Schule der Demut“ nimmt Jürgen W. Schmidt die Leser mit auf eine zweimonatige Reise durch eines der rauesten und zugleich faszinierendsten Länder Afrikas. Was als Expedition beginnt, wird schnell zur schonungslosen Selbstbegegnung: fernab von Konferenzräumen und Strategiepapiere zerbricht die Illusion von Kontrolle – und macht Platz für eine neue, tiefere Form von Führung.
Zwischen den pulsierenden Kontrasten der Hauptstadt und der stillen Weite abgelegener Wüstendörfer entfaltet sich eine zentrale Erkenntnis: Wahre Stärke zeigt sich nicht im Dominieren, sondern im Zuhören, im Respekt und in der Fähigkeit, die eigenen Grenzen anzuerkennen.
Doch dieser Artikel steht nicht isoliert – er ist Teil eines Magazins, das genau für solche Perspektivwechsel gemacht ist. QUANTUM ist kein klassisches Wirtschaftsmagazin, sondern
Mit dem 4x4 Camper auf dem Strand fahren – DAS musst du vorher wissen!
Du fährst runter ans Meer, nicht geschniegelt und gestriegelt wie aus einem Prospekt, sondern eher so, wie das Leben dich eben ausspuckt. Der Camper rollt über Sand, der Motor klingt müde, aber ehrlich. Salz in der Luft, Wind im Gesicht, und plötzlich ist da dieser Moment, in dem alles still wird, obwohl das Meer weiter redet.
Mit dem Camper direkt am Wasser stehen, Tür auf, Blick raus, und die Welt hört kurz auf, dir dauernd ins Wort zu fallen. Nachts schläfst du ein mit diesem ewigen Rauschen, als würde das Meer dir Geschichten zuflüstern, die keiner mehr aufschreibt.
Für viele ist das der große Höhepunkt, das Ding, das sie später
Die letzten 13 Monate. 28 Länder. 55.000 Kilometer Asphalt, Staub, Geröll und diese endlose Linie am Horizont, die nie stillsteht.
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| https://www.polarsteps.com/JWSmith |
Die Route liest sich wie ein sauberer Plan: Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Georgien, Russland, Armenien, Griechenland, Albanien, Montenegro, Bosnien, Kroatien, Slowenien, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Schweden, Norwegen, Italien, Monaco, Spanien, Marokko, Westsahara, Mauretanien.
Aber diese Liste verschweigt den eigentlichen Kern. Die improvisierten Umwege. Die falschen Abzweigungen, die sich später als richtig herausstellen. Die Tage, an denen nichts passiert – und genau deshalb alles.
Mauretanien: Méharistes, Wächter der Wüste
Tausende Kilometer Wüste. Temperaturen jenseits der 50 Grad. Kaum Menschen, kaum Wasser – und doch ein Leben, das seit Jahrhunderten funktioniert.
Der Bericht nimmt euch mit in den Süden Mauretaniens, mitten in die Sahelzone. Dorthin, wo Nomaden mit ihren Kamelen durch eine der unwirtlichsten Regionen der Erde ziehen. Wo das Kamel nicht nur Transportmittel ist, sondern Lebensversicherung. Und wo sogenannte Méharisten – Wüstenpatrouillen auf Kamelen – eine außergewöhnliche Mission erfüllen: Sicherheit schaffen, Grenzen überwachen und gleichzeitig den Menschen vor Ort helfen.
Wir begleiten diese Männer im Video durch eine Region nahe der Grenze zu Mali – ein Gebiet, das lange als gefährlich galt und auch heute noch für Ausländer strengstens abgeraten wird. Doch ihre Präsenz bringt Stabilität. Sie verteilen Medikamente, sichern Wasserstellen, helfen Familien und halten gleichzeitig Ausschau nach Bedrohungen.
💧 Besonders eindrücklich: Wasser ist hier wertvoller als Gold. Ganze Dörfer kämpfen ums Überleben, Brunnen trocknen aus. Projekte mit solarbetriebenen Anlagen geben Hoffnung – und zeigen, wie fragil dieses Gleichgewicht ist.
Reifendruck auf felsigem Untergrund – Komfort oder Risiko?
Aber was ist mit felsigem, steinigen scharfkantigem Untergrund?
Ich bin in den letzten Jahren Tausende von Kilometern durch unterschiedlichstes Terrain gefahren – von Geröllfeldern in den Alpen über Felsplatten in Marokko bis hin zu scharfkantigem Lavagestein in Armenien.
Die braune Wand über dem Strand – Heuschrecken in Mauretanien
Der Himmel war kein Himmel mehr. Er war ein verschobener Schatten, schwer und bräunlich, als hätte jemand die Sonne aus dem Bild gedrückt. Wir standen mit unseren Autos am Strand in Mauretanien, das Meer zur einen Seite, die Wüste zur anderen – ein Moment irgendwo zwischen Ruhe und Leere.
Dann kam die Wolke.











