Henry – der Hund, der blieb - RIP Henry

Marokko 2016

Vor 10  Jahren habe ich in Marokko Henry kennengelernt. Einen Rhodesian Ridgeback. 60 Kilo groß, kräftig und beeindruckend. Und doch einer der liebsten und aufmerksamsten Hunde, die ich je kennenlernen durfte. 

Henry gehörte Erna und begleitete sie über viele Jahre auf ihren Reisen. Erna nannte ihn damals "Pferdi" Er war ihr Gefährte, ihr Wächter und wahrscheinlich oft auch ihr stiller Schatten. In Marokko hatten wir gemeinsam eine großartige Zeit. Damals hatte ich selbst noch keinen Hund.

Aber Henry hat mir etwas hinterlassen. Eine Vorstellung davon, was ein Hund sein kann: nicht einfach ein Tier, das mitreist, sondern ein Gefährte, der ein Teil des eigenen Lebens wird. Heute weiß ich, dass Henry damit vielleicht auch den Grundstein für das gelegt hat, was später mit Castor entstand.

Für meine Reisen mit ihm. Für „Castors Little Trip on Life“. Für diese ganz besondere Art, gemeinsam unterwegs zu sein. Damals wusste Henry natürlich nichts davon. Er war einfach Henry. Groß, lieb, hellwach und immer irgendwie da. 

Nun ist er gegangen.



Und obwohl zehn Jahre vergangen sind, fühlt sich sein Tod an, als würde ein kleines Stück jener Marokko-Zeit verschwinden. Danke, Henry. Für die Erinnerungen. Für die gemeinsamen Momente. Und dafür, dass du mir vor vielen Jahren gezeigt hast, wie groß ein Hund das Leben machen kann. Mach's gut, alter Freund.

Ich bin sicher, dass du irgendwo wieder unterwegs bist. Mit erhobenem Kopf und diesem Blick, der immer sagte: „Alles gut. Ich passe schon auf.“





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