Wer nach dem ständigen Kassensturz in mitteleuropäischen Supermärkten oder an den heimischen Zapfsäulen einen Blick gen Osten wirft, reibt sich verwundert die Augen.
In ihrem Video
Unterm Strich steht bei ihrem Einkauf eine Preissteigerung von etwa 6,4 % innerhalb von 90 Tagen [
Ich kann die Zahlen und Preise aus eigener Erfahrung von meiner Tour vor rund einem Jahr vollkommen bestätigen. Wenn man mit dem eigenen Bock drüben unterwegs ist und an den Supermarktkassen oder Zapfsäulen steht, spürt man den Unterschied am eigenen Geldbeutel auf Heller und Pfennig. Verglichen mit dem, was uns in Österreich oder Deutschland mittlerweile an der Kasse oder an der Tankstelle abgeknöpft wird, ist das schlichtweg nicht ansatzweise auf einem Level.
Hier ein paar Eckdaten aus Nataschas Video, die den Alltag drüben recht gut auf den Punkt bringen:
Grundnahrungsmittel geschenkt: Eine Packung Nudeln gibt es teils ab 24 Rubel [
], Haferflocken für 23 Rubel [00:39 ] und eine Packung Hafer- oder Grieß-Grundlagen kostet oft nur ein paar Cent.23:43 Brot & Milch: Ein Brot bekommt man schon ab 25 Rubel [
] (ca. 25–30 Cent), die günstigste Milch schlägt mit 56 Rubel zu Buche [05:50 ].07:10 Fleisch & Gemüse im Winter: Wenn drüben im späten Winter die Erntelager leerer werden, steigen manche Gemüsepreise spürbar – Tomaten, Gurken oder Paprika hauen saisonal etwas mehr rein [
]. Auch Putenfleisch zog im Video um 33 % an [09:14 ]. Aber ein ganzes Hühnchen liegt nach wie vor bei schmalen 185 Rubel [08:05 ] (unter 2 €).07:42 Importe & Kurioses: Deutsche Importe wie Ritter Sport kosten unverändert 180 Rubel [
] und sind damit witzigerweise zeitweise günstiger als so manche einheimische Edel-Schokolade [12:26 ].12:04
Klar haben die Leute vor Ort mit gestiegenen Nebenkosten und harten Wintern zu kämpfen [
Schaut euch das Video an – es zeigt ungeschminkt, was Sache ist.
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