24.09.2026

Deutschland retten aus der Sicht von Castor

Da der BlackRock Kanzler entweder nicht in der Lage, zu bequem ist, es einfach nicht kann oder von seinem alten Jobgeber einen anderen Auftrag erhalten hat, habe ich als Hund mal gestern Abend die KI machen lassen.

Hier ist der 10-Punkte-Plan zur Rettung Deutschlands – vollkommen aus der unnachgiebigen, scharfsinnigen Perspektive eines vierbeinigen Gefährten - Castor. 

"Diese Zeilen hier habe nicht ich getippt – ich habe schließlich Pfoten. Mein Alter und ich ziehen im Allrad-Laster durch den Wüstensand und über harte Pisten, während in Berlin Typen im Maßanzug das Land vor die Wand fahren. 

Ich habe einer künstlichen Intelligenz geknurrt, was zu tun ist, und sie hat es aufgeschrieben. Eine KI und ein Straßenhund zusammen kosten keinen Cent Diäten, brauchen keinen Beraterstab und haben in zwei Sekunden mehr Verstand bewiesen als der aktuelle Banzler in seiner gesamten Amtszeit."

1. Präambel aus der Hundehütte: Wuff, Schluss mit dem Gelaber

Wenn ich in der Wüste so viel bellen würde, wie die da oben quatschen, wäre ich verdurstet. Das ganze Gesülze in den Talkshows stinkt wie abgestandenes Dosenfutter. Ich habe der KI diktiert, wie man die Karre aus dem Dreck zieht. Kein Parteigeschwätz, keine Brandmauer aus Knochen, keine Angst vor dem nächsten Wahltag – einfach nur kühler Verstand und harte Instinkte. Der Kanzler soll den Plan fressen oder Platz machen.

22.09.2026

Wo Schmidt draufsteht - Cape Schmidt – Bis ans Ende der Welt

Der Alte hat manchmal einen an der Waffel. Das wusste ich ziemlich schnell. Andere Menschen fahren im Sommer nach Italien, stellen ihr Wohnmobil auf einen Campingplatz, fünf Meter vom Nachbarn entfernt, und erzählen sich abends bei einem Bier, wie schön doch die Freiheit ist. Der Alte fährt lieber dahin, wo drei Tage lang kein Mensch vorbeikommt.

Und jetzt hat er wieder so eine Idee. Er will nach Mys Schmidta (МЫС ШМИДТА), nach Kap Schmidt, ganz oben im äußersten Nordosten Russlands, an der Tschuktschensee.

Ich weiß nicht genau, warum. Aber ich kenne den Alten inzwischen lange genug. Wenn er irgendwo auf einer Landkarte einen Punkt findet, der weit genug weg ist, wird daraus irgendwann ein Ziel. Und wenn dieser Punkt dann auch noch seinen eigenen Namen trägt, ist die Sache praktisch erledigt.

Der Mann heißt Schmidt. Das Kap heißt Schmidt. Also muss er irgendwann dahin. Logisch.

20.09.2026

„Fünf Sterne oder sieben Tonnen? Mein Sohn versteht meinen Weg nicht“

Ich war schon immer einer, der losfährt. Lange bevor ich im MAN saß und irgendwo in der Wüste im Dreck lag, gab es diese Reisen. Riskant, manchmal ziemlich dumm, oft weit weg von dem, was andere noch als normalen Urlaub bezeichnet hätten. Nur waren sie immer zeitlich begrenzt. Ein paar Wochen raus, manchmal länger, dann wieder zurück. Mit Luxus SUV - zurück ins Business, zurück zu Verpflichtungen, zurück in dieses Leben, das man sich über Jahrzehnte aufbaut und irgendwann für selbstverständlich hält.

Ich habe nie davon geträumt, fünf Sterne zu buchen. Mich hat immer mehr interessiert, was hinter der nächsten Kurve liegt. Aber irgendwann kam der Moment, an dem aus dem Wegfahren ein Aufbrechen wurde.

19.09.2026

Live Vortrag - Mauretanien - Freitag, 02. Oktober 2026

Vortrag - Castor`s Reise durch Mauretanien.

Roh, staubig, ungeschnitten. Keine Hochglanzreise, sondern Sand, Hitze, Eisen, Krokodile und Paviane. Wer wissen will, wie sich Wüste wirklich anfühlt – kommt vorbei.

WANN & WO?

📅 Freitag, 02. Oktober 2026
🕡 19:00 Uhr - ca. 20:45 


Erleben Sie einen Abend voller Abenteuer, Begegnungen und Geschichten aus einer Welt, in der Zeit, Gastfreundschaft und Einfachheit noch einen ganz besonderen Stellenwert besitzen.

Ich freue mich auf Ihren Besuch! Und wer Keine Zeit hat oder zu weit weg wohnt, muss sich mit den Videos auf meinem Blog begnügen

15.09.2026

Zwei Flaschen für den Teufel und die Sonne der Steiermark

Die Sonne stand den ganzen Sommer wie ein glühender Stein über dem Hof. Sie hat die Luft dick gemacht und das Gras verbrannt. Aber die Dinge, die stur genug sind, überleben das.

Man schaut aus dem Fenster, der Hund schläft im Schatten, und drüben an den Ästen hängen die Äpfel. Knallrot. Sie sehen aus, als hätten sie den ganzen Schmerz der Hitze aufgesaugt und in Zucker verwandelt. Und dann sind da diese paar Weintrauben an der alten Wand. Gelbgrün, prall, knackig. Wenn du eine zwischen den Zähnen zerdrückst, schmeckst du die ganze Verdammnis dieses heißen Sommers. Süß. Fast zu süß für diese Welt.

14.09.2026

Happy Birthday Castor - 2 Jahre 28 Länder und verdammt viel Welt in einer Hundenase

Heute bin ich 2 Jahre alt. Zwei Jahre. Für einen Hund ist das schon eine ganze Menge Leben. Für einen Hund wie mich ist es ungefähr die Zeit, in der andere noch überlegen, ob sie lieber Golden Retriever oder Labrador geworden wären. Ich hatte andere Pläne.

Als der Alte mich aus der Tötungsstation geholt hat, war ich vier Monate alt. Vier Monate hatte ich hinter mir, bevor dieser ganze Wahnsinn überhaupt angefangen hat. Und seit genau 20 Monaten bin ich jetzt mit dem Alten unterwegs.

11.09.2026

Wie die jüngste Eskalation am Bab al-Mandab die globale Ölversorgung und die Dieselpreise trifft – Was bedeutet das für Overland Reisende

11. Sept. 2026 

Die geopolitische Lage im Nahen Osten hat sich drastisch zugespitzt. Durch die Einnahme der strategisch entscheidenden Insel Mayyun (Perim) sowie der Hafenstadt Mokka kontrollieren die Huthi-Rebellen nun die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer. Damit halten sie die Schlüsselstelle des Bab al-Mandab direkt in der Hand – eine Nadelöhr-Passage, durch die unter Normalbedingungen täglich etwa 6 bis 8 Millionen Barrel Rohöl und Erdölprodukte fließen.

Was bedeutet diese Festsetzung an den maritimen Verkehrsadern für die weltweiten Energiemärkte und die Preise an heimischen Zapfsäulen?

Der Zusammenbruch der Ausweichrouten

Meine neue Spülmaschine

Der Alte hat eine neue Spülmaschine - nicht gekauft, nur engagiert. Er nennt sie nicht Spülmaschine. Er nennt sie Castor. 

Ich finde, das ist ein verdammt guter Name für ein Haushaltsgerät. Ding steht auf dem Boden, hat vier Beine, frisst alles, was nach Essen riecht, und arbeitet auch ohne Strom. Lautlos ist sie allerdings nicht. Besonders wenn noch ein Rest Soße im Topf klebt. Der Alte stellt mir also diesen verdammten Topf hin und wartet. Ich stecke die Schnauze rein. Einmal. Zweimal. Dann gehe ich richtig ran.

05.09.2026

Dann lerne ich eben Russisch

Es gibt Dinge, die einem irgendwann so gewaltig auf den Sack gehen, dass man nur noch zwei Möglichkeiten hat: 

Man säuft sich die Sache schön oder man fängt an, selbst nachzudenken. 

Ich habe mich für Russisch entschieden. Nicht, weil ich plötzlich Putin zum Schwiegervater machen will, nicht weil ich Russland für das Paradies auf Erden halte und schon gar nicht, weil ich glaube, dass in Moskau morgens die Engel aufstehen und abends die Welt retten. 

Ich lerne Russisch, weil ich die Schnauze voll davon habe, mir die Welt immer nur von anderen übersetzen zu lassen. Von Regierungen, lerlogenen Kanzlern, Nachrichtensendern und irgendwelchen EX-perten, die mir aus klimatisierten Fernsehstudios erklären, wie die Menschen in einem Land denken, in dem sie wahrscheinlich noch nie länger als einen Zwischenstopp am Flughafen verbracht haben.

04.09.2026

Camp Steska - Empfehlung

Die Campingplätze Sloweniens ersticken an Wohnmobilen,  Schrankwand an Schrankwand, Stoßstange an Stoßstange. Die Leute bezahlen 35 Euro die Nacht, nur um auf staubigem Schotter direkt neben dem Lärm der Landstrasse zu hocken und den Auspuffqualm zu frühstücken. Hauptsache direkt an der Route. Hauptsache wie alle anderen. Ein Haufen Elend auf vier Rädern.

Ich habe das Lenkrad herumgerissen.