Manchmal muss ich raus aus meinem Büro - nicht nur auf eine Cappuccino-länge, sondern für 1 - 2 Tage.
In die Stille, in den Wald, nur umgeben von Vögeln, Mardern, Mäusen, Waldkäuzen, Bären, Wölfen und sonst-igem Getier der Bergwelt in Bayern.
Die Herausforderung bei der Bogenjagd ist normalerweise das leise heranpirschen an das Wild, damit es auch eine Chance gegenüber dem Jäger hat.
Das ist der riesige Unterschied zur herkömmlichen Büchsenjagd, (das ist nicht die Jagd auf Büchsen) bei der der Jäger still bei einem Glas Rotwein, einer guten Räucherwust und mit einer Heizdecke auf seinem Hochsitz hockt, wartet, und dann mit einem Zielfernrohr aus 200m Entfernung den Wildbestand "reguliert".
Ganz anders bei der Bogenjagd, die ich mittlerweile gerne als Ausgleich und Ent-spannung betreibe. Ich kann beim Anpirschen soviel auf Ästen heruntrampeln oder mich schnäuzen wie ich will, die Gummitiere, die im abgesperrten Wald verteilt sind, flüchten nicht. Und wenn ich den Schwarzbären nicht genau im Kill treffen sollte, ist das nicht ganz so schlimm wie in Kanada, denn auch ich werde dann überleben. (in Kanada überlebt dann eher der Bär) - Uffff, da bin ich wirklich erleichtert! (der Bär in Kanada sicher auch, da ich in Bayern bleibe)